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Dialkoxy-Wasserfänger

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020601D
Publication Date: 2003-Dec-02
Document File: 13 page(s) / 27K

Publishing Venue

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Abstract

Verfahren zur Erhöhung der Elastizität von feuchtigkeitsgehärteten Elastomeren aus alkoxyvernetzenden einkomponentigen Massen.

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Verfahren zur Erhöhung der Elastizität von
feuchtigkeitsgehärteten Elastomeren

   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der
5Elastizität von feuchtigkeitsgehärteten Elastomeren aus
alkoxyvernetzenden einkomponentigen Massen.

Organische Polymere mit Silanendgruppen in Form von
einkomponentigen mit Luftfeuchtigkeit aushärtenden Massen (RTV-
101) sind bekannt und werden vielfach zur Herstellung von
elastischen Dicht- und Klebstoffen verwendet. Derartige
Polymere können aus unterschiedlichen Bausteinen aufgebaut
sein. Üblicherweise sind dies Polyurethane, Polyether,
Polyester, Polyacrylate, Polyvinylester, Ethylen-Olefin-
15copolymere, Styrol-Butadiencopolymere oder Polyolefine.

   Es ist bekannt, dass zur Stabilisierung bei der Verarbeitung
und Lagerung der Compounds diesen einkomponentigen Massen
niedermolekulare Verbindungen zugesetzt werden, die über
hydrolysierbare Gruppen verfügen, die eine höhere Reaktivität
20gegenüber Wasser als die silanterminierten Polymere haben.

   Die Menge an zugesetzten Wasserfängern richtet sich nach dem
Wassergehalt der Bestandteile der Rezeptur und nach den
gewünschten Lagerstabilitäten und Verarbeitungszeiten. Meist
sind dies organofunktionelle Silane, wobei der organische Rest
25vielfach ausschlaggebend für die Reaktivität ist. Beispiele für
solche Silane sind Vinyltrimethoxysilan, Alkylaminopropyltri-
methoxysilane aber auch beispielsweise unter Bildung von
Ammoniak wasserbindende Silane wie Hexamethyldisilazan.

30Beispiele für alkoxysilanterminierte Polymere mit organischem

Rückgrat und Verfahren zur Herstellung von vernetzbaren Massen
sind z.B. in EP-A-269 819, EP-A- 370 464, EP-A-565 078, EP-A-
931 800, WO 00/37533, US-A-3,971,751 oder DE-A-198 49 817

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beschrieben. Ebenso gilt dies für Organosiloxane in einer Viel-
zahl von Patenten und Veröffentlichungen (z.B. WO 99/06486).

   Meist werden für die Endterminierung in organischen Polymer-
5systemen substituierte Propyltrimethoxysilane eingesetzt, da
sie in der Regel günstig verfügbar sind und in den Massen eine
sehr gute Reaktivität aufweisen. Allerdings sind diese
Polymere, bedingt durch die hohe Reaktivität auch problematisch
hinsichtlich der Verarbeitung, z.B. bei der Einarbeitung von
10wasserhaltigen Füllstoffen oder auch Additiven, die die

   Reaktivität weiter erhöhen, ferner sind die Lagerstabilitäten
vielfach umzureichend.
Beispielsweise kann der Zusatz von größeren Mengen an
Aminosilanen als Haftvermittler die Lagerstabilität stark
15verringern. Die Massen müssen meist über weitere

   Zusatzkomponenten, wie beispielsweise die in DE 19923300
beschriebenen Phosphorsäureester, stablisiert werden, um die
Katalysatoraktivität zu moderieren. Auch der Zusatz von
Standard-Wasserfängern wie Vinyltrimethoxysilan ist nur bedingt
20geeignet um die Massen zu stabilisieren.

   Neuartig Systeme verwenden neben den propylgespacerten Silanen
auch sogenannte alpha-Silane als vernetzbare Gruppen für die
Endblockierung der Polymer wie beispielsweise in WO 02/066532,
25WO 03/018658 oder WO...