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Flexibles und effizientes Scheduling-Verfahren fuer Signalflussgrafen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020701D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 1 (2004-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Jan-25
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Siemens

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Abstract

Bei der digitalen Signalverarbeitung und Regelungstechnik kommt es zur Konfiguration und Abarbeitung (engl. Scheduling) von Signalflussgrafen. Es werden i.a. mehrere Funktionen von einem Geraet/Prozessor unterstuetzt. Als Beispiel sei ein mobiles Endgeraet genannt, das mehrere Funktionen gleichzeitig unterstuetzt, wie etwa das Speichern eines Audiosignals, die Frequenzanalyse dieses Signals und daraus wiederum die Spracherkennung. Diese Funktionen sind entwicklungstechnisch als Softwaremodule realisiert und werden von demselben Prozessor ausgefuehrt. Da auf den Geraeten i.a. keine Multitasking-Betriebssystem-Umgebung zur Verfuegung steht, ergibt sich das Problem der Realisierung. Es sollen alle Programmmodule mit entsprechender Prioritaet nebeneinander ablaufen, wobei der Ressourcebedarf der hierfuer notwendigen Verwaltung minimiert werden soll. Bisher werden bei der Erstellung von Signalflussgrafen aus mehreren Verarbeitungsbloecken (Programmmodulen) jeweils pro Block entsprechende Unterprogramme/Codeabschnitte implementiert, die den Programmablauf geeignet in den naechsten Block weiterleiten. Dieses Verfahren ist unflexibel, da jede Aenderung an den Verarbeitungsbloecken eine Aenderung der Unterprogramme zur Folge hat.

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S

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Flexibles und effizientes Scheduling-Verfahren fuer Signalflussgrafen

Idea: Horst Juergen Kratschmann, DE-Muenchen

Bei der digitalen Signalverarbeitung und Regelungstechnik kommt es zur Konfiguration und Abarbeitung (engl. Scheduling) von Signalflussgrafen. Es werden i.a. mehrere Funktionen von einem Geraet/Prozessor unterstuetzt. Als Beispiel sei ein mobiles Endgeraet genannt, das mehrere Funktionen gleichzeitig unterstuetzt, wie etwa das Speichern eines Audiosignals, die Frequenzanalyse dieses Signals und daraus wiederum die Spracherkennung. Diese Funktionen sind entwicklungstechnisch als Softwaremodule realisiert und werden von demselben Prozessor ausgefuehrt. Da auf den Geraeten i.a. keine Multitasking-Betriebssystem-Umgebung zur Verfuegung steht, ergibt sich das Problem der Realisierung. Es sollen alle Programmmodule mit entsprechender Prioritaet nebeneinander ablaufen, wobei der Ressourcebedarf der hierfuer notwendigen Verwaltung minimiert werden soll. Bisher werden bei der Erstellung von Signalflussgrafen aus mehreren Verarbeitungsbloecken (Programmmodulen) jeweils pro Block entsprechende Unterprogramme/Codeabschnitte implementiert, die den Programmablauf geeignet in den naechsten Block weiterleiten. Dieses Verfahren ist unflexibel, da jede Aenderung an den Verarbeitungsbloecken eine Aenderung der Unterprogramme zur Folge hat.

Es wird vorgeschlagen ein zusaetzliches Programmmodul zu integrieren, welches - aehnlich dem Scheduler eines Multitasking-Betriebssystems - die Ausfuehrung und die Signalweiterleitung der auszufuehrenden Programmmodule (funktionale Bloecke) steuert. Ausgangspunkt ist die E...