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Stromsparen bei Mobilfunkgeraeten durch das Abschalten von Mobilfunkmodulen ausserhalb von Mobilfunkzellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020757D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 1 (2004-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Jan-25
Document File: 1 page(s) / 49K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Einfuehrung neuer Mobilfunkstandards (z.B. UMTS) und/oder sehr kleinen Mobilfunkzellen ist das Netz meist nicht flaechendeckend. Mobilfunkgeraete koennen sich daher ausserhalb von Mobilfunkzellen aufhalten und haben dann keinen Netzempfang. Um eine Verbindung zu einer Mobilfunk-Basisstation wieder aufzubauen, fragt ein Mobilfunkgeraet in periodischen Zeitabstaenden entsprechende Funkfrequenzen ab. Fuer unterschiedliche Mobilfunkstandards wie GSM/GPRS/EDGE (Global System for Mobile Communications/ General Packet Radio Service/ Enhanced Data Rates for GSM Evolution), UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems), WLAN (Wireless Local Area Network), etc. sind dabei unterschiedliche Module innerhalb eines Mobilfunkgeraets zustaendig. Diese Module koennen physikalisch/logisch getrennt (Microcontroller-Einheit+spezieller Funkteil/eigener Software-Stack) oder als Einheit (Software bildet die eigentliche Funktionalitaet) ausgefuehrt werden. Durch das zyklische Abfragen der Funkfrequenzen entsteht ein erhoehter Stromverbrauch, der zu keinem Nutzen fuer den Anwender fuehrt, da ein Netzempfang ausserhalb von Mobilfunkzellen nicht moeglich ist. Dieses Problem waechst mit jedem zusaetzlich unterstuetzten Mobilfunkstandard und fuehrt zu einer erheblichen Reduzierung der Standby-Zeit.

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S

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Stromsparen bei Mobilfunkgeraeten durch das Abschalten von Mobilfunkmodulen ausserhalb von Mobilfunkzellen

Idea: Henry Feil, DE-Muenchen

Bei der Einfuehrung neuer Mobilfunkstandards (z.B. UMTS) und/oder sehr kleinen Mobilfunkzellen ist das Netz meist nicht flaechendeckend. Mobilfunkgeraete koennen sich daher ausserhalb von Mobilfunkzellen aufhalten und haben dann keinen Netzempfang. Um eine Verbindung zu einer Mobilfunk-Basisstation wieder aufzubauen, fragt ein Mobilfunkgeraet in periodischen Zeitabstaenden entsprechende Funkfrequenzen ab. Fuer unterschiedliche Mobilfunkstandards wie GSM/GPRS/EDGE (Global System for Mobile Communications/ General Packet Radio Service/ Enhanced Data Rates for GSM Evolution), UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems), WLAN (Wireless Local Area Network), etc. sind dabei unterschiedliche Module innerhalb eines Mobilfunkgeraets zustaendig. Diese Module koennen physikalisch/logisch getrennt (Microcontroller-Einheit+spezieller Funkteil/eigener Software-Stack) oder als Einheit (Software bildet die eigentliche Funktionalitaet) ausgefuehrt werden. Durch das zyklische Abfragen der Funkfrequenzen entsteht ein erhoehter Stromverbrauch, der zu keinem Nutzen fuer den Anwender fuehrt, da ein Netzempfang ausserhalb von Mobilfunkzellen nicht moeglich ist. Dieses Problem waechst mit jedem zusaetzlich unterstuetzten Mobilfunkstandard und fuehrt zu einer erheblichen Reduzierung der Standby-Zeit.

Bisher kann der Stromverbrauch nur dadurch reduziert werden, dass die Abfrageintervalle des Mobilfunkgeraets vergroessert werden. Damit steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit eine Mobilfunk- Basisstation nicht zu erkennen. Diese Problematik verschaerft sich bei kleinen Zellen und hoher Eigengeschwindigkeit des Mobilfunknutzers bzw. Mobilfunkendgeraets.

Die Idee besteht darin, einen neuen Netzwerkdienst einzufuehren, der aus den Informationen ueber den Standort des mobilen Endgeraetes und aktuellen Funkzellen-/Netzwerkplaenen eine Wahrscheinlichkeit fuer die Netzverfuegbarkeit errechnet. Diese Wahrscheinlichkeit dient dann als Entscheidungsgrundlage fuer das Mobilfunkgeraet, welche Module aktiviert oder deaktiviert werden koennen. Voraussetzung dafuer ist das Vorhandensein mindestens einer Netzverbindung als Informationskanal, z.B. einer GSM-Verbindung. Die Bestimmung des aktuellen Standorts kann auf verschiedene Weise erfolgen. Eine Moeglichkeit ist z.B. der Einsa...