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Presence initiated call barring

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021150D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 1 (2004-01-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 85K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Dem Nutzer eines Telekommunikationssystems stehen eine Reihe von Diensten bzw. Funktionen zur Verfuegung, die ihm Erleichterung bei verschiedenen Kommunikationsanforderungen bieten. Der Dienst Presence ermoeglicht es, Informationen ueber die Erreichbarkeit eines Teilnehmers abzufragen. Damit ist feststellbar, ob und wie ein Teilnehmer erreicht werden moechte. Fuer den Fall, dass ein Teilnehmer sein Terminal eingeschaltet hat und damit physikalisch erreichbar ist, aber seinen persoenlichen Erreichbarkeitsstatus (Availabilty) auf „unavailable“ eingestellt hat, ist es dennoch moeglich diesen Teilnehmer anzurufen. Der Teilnehmer wird also durch unerwuenschte Anrufe gestoert. Wenn er die Anrufe ignoriert, werden die Netzressourcen fuer die Durchstellung des Anrufes unnoetigerweise beansprucht. Bislang existierten Call-barring(Anrufsperrung)-Dienste (z.B. im IN-Dienst „Personal Number Service), bei denen der Nutzer explizit die Erreichbarkeit durch bestimmte Personen steuern kann. Diese Steuerung ist jedoch eher als statisch zu bezeichnen, da hier immer eine Administration der „Blacklist“ oder „Whitelist“ erfolgen muss. Fuer einen schnellen, dynamischen Wechsel der telefonischen Erreichbarkeit ist diese Methode nicht geeignet, da sie zu langsam und zu aufwendig fuer den Endnutzer ist.

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S

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Presence initiated call barring

Idea: Dr. Bernhard Boehmer, DE-Berlin; Andreas Hauptvogel, DE-Berlin

Dem Nutzer eines Telekommunikationssystems stehen eine Reihe von Diensten bzw. Funktionen zur Verfuegung, die ihm Erleichterung bei verschiedenen Kommunikationsanforderungen bieten. Der Dienst Presence ermoeglicht es, Informationen ueber die Erreichbarkeit eines Teilnehmers abzufragen. Damit ist feststellbar, ob und wie ein Teilnehmer erreicht werden moechte. Fuer den Fall, dass ein Teilnehmer sein Terminal eingeschaltet hat und damit physikalisch erreichbar ist, aber seinen persoenlichen Erreichbarkeitsstatus (Availabilty) auf "unavailable" eingestellt hat, ist es dennoch moeglich diesen Teilnehmer anzurufen. Der Teilnehmer wird also durch unerwuenschte Anrufe gestoert. Wenn er die Anrufe ignoriert, werden die Netzressourcen fuer die Durchstellung des Anrufes unnoetigerweise beansprucht.

Bislang existierten Call-barring(Anrufsperrung)-Dienste (z.B. im IN-Dienst "Personal Number Service), bei denen der Nutzer explizit die Erreichbarkeit durch bestimmte Personen steuern kann. Diese Steuerung ist jedoch eher als statisch zu bezeichnen, da hier immer eine Administration der "Blacklist" oder "Whitelist" erfolgen muss. Fuer einen schnellen, dynamischen Wechsel der telefonischen Erreichbarkeit ist diese Methode nicht geeignet, da sie zu langsam und zu aufwendig fuer den Endnutzer ist.

Es wird vorgeschlagen, eine Kombination des Presence-Dienstes mit dem Rufaufbau einzufuehren. Die Entscheidung, ob ein Ruf aufgebaut wird, haengt dann von den entsprechenden Presence- Eintraegen ab. Der Status unerreichbar fuehrt dann dazu, dass keine Anrufe mehr durchgestellt werden.

Im Folgenden soll das Zusammenspiel eines IN(Intelligentes Netzwerk)-basierten Dienstes mit dem Presence-Dienst dargestellt werden. Ausgangspunkt dieses Beispiels kann ein bereits existierender Dienst wie "Personal Number Service", der bereits Call-barring-Funktionalitaet realisiert. Dieser Dienst prueft bei eingehenden Rufen, ob die Nummer des Anrufers (A-party) in einer Black- oder Whitelist steht. Diese Listen werden von dem Angerufenen (B-party) administriert. Die Verwendung von Presence-Informationen kann nun unterschiedlich erfolgen. Setzt die B-Party ihren Status z.B. auf "unavailable", so gibt es zum einen die Moeglichkeit, dass alle eingehenden Rufe abgeblockt werden. Dazu wird innerhalb des Dienstes ein Flag (Informationsbit) gesetzt, dass alle eingehenden Rufe auf eine virtuelle Blacklist setzt. Eine andere, technisch etwas komplexere Variante ist, dass der Presence-Status "unavailable" fuer alle eingehenden Rufe ausser bestimmten Nummern in einer speziellen Whitelist gilt: Anrufe von A-parties, die in der Whitelist stehen, werden durchgestellt. Der logische Entscheidungsfall in diesem Fall ist in der Abbildung 1 dargestellt. Danach wird be...