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Shift-Coil-Konzept fuer Ganzkoerper- und Kopfuntersuchungen in zylindrischen Magnetresonanz-Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021154D
Original Publication Date: 2004-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jan-25
Document File: 2 page(s) / 182K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt derzeit das modernste, aber zugleich technisch aufwendigste Schnittbildverfahren in der Radiologie dar. In dem Verfahren finden stromdurchflossene Spulen ihren Einsatz. Im Zentrum der Spule befindet sich das zu untersuchende Objekt (meist der menschliche Koerper). Es gibt speziell fuer Kopfuntersuchungen optimierte Spulen (Kopfspule) und solche, die fuer den ganzen Koerper (Ganzkoerperspule, GKS) optimiert sind. Beide besitzen den gleichen Aussendurchmesser. Sie unterscheiden sich durch ihre Innendurchmesser. Der Innendurchmesser der Kopfspule ist kleiner als der der Ganzkoerperspule. Bisher bekannte Loesungen verwenden eine alternativ zu der GKS verwendbare Kopfspule (Insertspule) bzw. gemeinsam mit der GKS zu betreibende Zusatzspulen (Boosterspulen/Switch-Coils). Nachteile dieser Loesungen bestehen z.B. in Vibration oder Laerm durch (instabile) Lagerung der Zusatzspulen innerhalb der GKS und/oder dem Erreichen geringerer Leistungsdaten als bei dedizierten Kopf- bzw. Ganzkoerperspulen. Es wird vorgeschlagen ein sog. Shift-Coil-Konzept zu verwenden. Hierbei werden zwei unabhaengig fuer Kopf- bzw. Ganzkoerperanwendungen optimierte Gradientenspulen mit gleichem Aussendurchmesser an ihren Stirnseiten miteinander verbunden. Ein Rollmechanismus an den Spulenkoerpern, sowie ein Teleskopring an den zylindrischen Enden der Innenverkleidung erlaubt es, durch mechanische Verschiebung entweder die Kopfgradientenspule oder die Ganzkoerperspule in das Zentrum des Grundmagneten zu bringen.

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S

Shift-Coil-Konzept fuer Ganzkoerper- und Kopfuntersuchungen in zylindrischen Magnetresonanz-Systemen

Idea: Dr. rer. nat. Ralph Kimmlingen, DE-Erlangen; Joerg Riegler, DE-Erlangen

Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt derzeit das modernste, aber zugleich technisch aufwendigste Schnittbildverfahren in der Radiologie dar. In dem Verfahren finden stromdurchflossene Spulen ihren Einsatz. Im Zentrum der Spule befindet sich das zu untersuchende Objekt (meist der menschliche Koerper). Es gibt speziell fuer Kopfuntersuchungen optimierte Spulen (Kopfspule) und solche, die fuer den ganzen Koerper (Ganzkoerperspule, GKS) optimiert sind. Beide besitzen den gleichen Aussendurchmesser. Sie unterscheiden sich durch ihre Innendurchmesser. Der Innendurchmesser der Kopfspule ist kleiner als der der Ganzkoerperspule. Bisher bekannte Loesungen verwenden eine alternativ zu der GKS verwendbare Kopfspule (Insertspule) bzw. gemeinsam mit der GKS zu betreibende Zusatzspulen (Boosterspulen/Switch-Coils). Nachteile dieser Loesungen bestehen z.B. in Vibration oder Laerm durch (instabile) Lagerung der Zusatzspulen innerhalb der GKS und/oder dem Erreichen geringerer Leistungsdaten als bei dedizierten Kopf- bzw. Ganzkoerperspulen.

Es wird vorgeschlagen ein sog. Shift-Coil-Konzept zu verwenden. Hierbei werden zwei unabhaengig fuer Kopf- bzw. Ganzkoerperanwendungen optimierte Gradientenspulen mit gleichem Aussendurchmesser an ihren Stirnseiten miteinander verbunden. Ein Rollmechanismus an...