Dismiss
InnovationQ will be updated on Sunday, Oct. 22, from 10am ET - noon. You may experience brief service interruptions during that time.
Browse Prior Art Database

Verfahren zur Herstellung von organyloxysilylterminierten Polymeren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021308D
Publication Date: 2004-Jan-13
Document File: 19 page(s) / 32K

Publishing Venue

The IP.com Prior Art Database

Abstract

Ein Verfahren zur Herstellung von organyloxysilylterminierten Polymeren wird beschrieben, bei dem die Polymere gegenüber Luftfeuchtigkeit eine erhöhte Stabilität aufweisen. Das wird durch die Wahl des Katalysators zur Herstellung dieser Polymere erreicht. Solche Polymere enthaltende vernetzbare Massen vulkanisieren in Gegenwart von Wasser und eines zusätzlichen geeigneten Katalysators.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 13% of the total text.

Page 1 of 19

Verfahren zur Herstellung von organyloxysilylterminierten
Polymeren


Feuchtigkeitsvernetzbare Zubereitungen sind allgemein bekannt,
besonders solche, die auf silylfunktionalisierten Polymeren

basieren. Unter diesen wiederum sind diejenigen mit terminalen
Alkoxysilylgruppen bevorzugt, da die Spaltprodukte nicht
korrosiv und toxikologisch unbedenklich sind. Die
silylfunktionalisierten Polymere werden nach bekannten Methoden
hergestellt. Bekannt ist so z.B. die Umsetzung von Polymeren,

die Endgruppen mit aktivem Wasserstoff besitzen, mit
Isocyanaten, besonders Isocyanatoalkyl-alkoxysilanen. Die
Reaktion kann mit oder ohne die Isocyanatreaktion fördernden
Katalysatoren durchgeführt werden. In EP 931 800 A wird die
Herstellung silanfunktioneller Polyurethane aus

hydroxyfunktionellen Präpolymeren und z.B. Iso-
cyanatopropyltrimethoxysilan unter wasserfreien Bedingungen und
bevorzugt unter einer Inertgasatmosphäre beschrieben, um eine
vorzeitige Hydrolyse der Alkoxysilangruppen zu verhindern. In
EP 372 561 A wird die Herstellung eines silanvernetzbaren

Polyethers beschrieben, der unter Feuchtigkeitsausschluss
gelagert werden muss, da er mit oder ohne Silankondensations-
Katalysator vulkanisiert. Dass diese Vorsichtsmaßnahme
unabhängig vom Herstellungsverfahren des silanvernetzbaren
Polyethers ist, kann EP 397 036 A entnommen werden: hier wird

ein Polyether erst mit z.B. Allylendgruppen versehen und dann
bevorzugt mit Alkoxyhydridosilanen umgesetzt. Auch hier wird
beschrieben, dass auch ohne einen Silan-Kondensationskatalysa-
tor vorzeitige Vulkanisation erfolgt.

Bekannt sind als Silan-Kondensationskatalysatoren zahlreiche
Verbindungen, wie z.B. Dialkylzinn(IV)verbindungen, wie
Dibutylzinndilaurat, diverse Metallkomplexverbindungen (Chelate

5

10

15

20

25

30

Page 2 of 19

2

und Carboxylate), z.B. des Titans, Bismuths, Zirkoniums, Amine
und deren Salze und andere bekannte saure und basische
Katalysatoren. Hierzu sei beispielsweise auf EP-A 673 972 und
EP-A 538 880 verwiesen. Bekannt als Katalysatoren, welche die
Isocyanatreaktion mit Hydroxylgruppen fördern, sind oft solche,

die auch die Silankondensation fördern, wie z.B.
Dialkylzinn(IV)verbindungen und Metallkomplexverbindungen
(Chelate und Carboxylate) des Bismuths und Zinks oder tertiäre
Aminverbindungen.

Der Nachteil aller bekannten Verfahren zur Herstellung
silanvernetzbarer Polymere ist deshalb, dass die Handhabung der
Polymeren i.a. unter Ausschluss von Luftfeuchtigkeit geschehen
muss. In der betrieblichen Praxis ist das aber nur mit hohem
und deshalb kostspieligem Aufwand verbunden.


Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von
organyloxysilylterminierten Polymeren der Formel

R23-n(OR1)nSi-R-NH-C(O)-O-A-O-C(O)-NH-R-Si(OR1)nR23-n (I)

5

10

15

20


durch Umsetzung von α,ω-dihydroxyterminierten organischen
Polymeren der Formel

OH-A-OH (II)


mit Isocyanato-funktionellen Silanen der Formel

R23-n(OR1)nSi-R-NCO (III)

in Anwesenheit von mindestens einem Katalysator, ausgewählt a...