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Erweiterte Nutzung von Barcodes und passiven RFIDs durch Mobiltelefone

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021463D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 2 (2004-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 50K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fast alle Produkte sind heutzutage mit Barcodes oder mit passiven RFIDs (Radio Frequency Identification) versehen, die Informationen zu diesen Waren enthalten. Dabei haben passive RFIDs im Gegensatz zu aktiven RFIDs keine eigene Stromversorgung und koennen nur bei entsprechender elektromagnetischer Induktion Informationen senden. Sie koennen also nicht selbst aktiv werden und z.B. Aktionen anstossen oder steuern. Zudem ist die Speicherkapazitaet von Barcodes und passiven RFIDs stark limitiert und der Inhalt kann nicht veraendert werden. Ausserdem ist die Reichweite auf etwa einen Meter begrenzt, so dass man die gespeicherten Informationen nur in unmittelbarer Naehe auslesen kann. Auch wenn aktive RFIDs nicht diesen Limitierungen unterliegen, werden sie dennoch kaum verwendet, da sie wesentlich teurer und somit fuer billige Massenprodukte ungeeignet sind. Passive RFIDs sind klein, einfach herzustellen und aeusserst kostenguenstig. Die oben beschriebenen Nachteile werden daher in Kauf genommen. Mit einem Mobiltelefon, welches mit Hilfe entsprechender Scanner Barcodes und passive RFIDs auslesen kann, lassen sich die genannten Grenzen aufheben oder zumindest erweitern. So koennen die aufgenommenen Informationen um bestimmte Zusatzinformationen erweitert werden, beispielsweise um Kaufdatum oder -preis oder die Leihfrist von Buechern aus der Bibliothek. Durch das Einlesen von rein passiven Informationen in ein aktives Medium wie ein Mobiltelefon koennen die Daten zudem aktiv gemacht werden, das heisst es koennen aktiv Meldungen oder Warnungen an den Benutzer gesendet werden. Nicht zuletzt ist es durch die Mobilfunktechnik auch moeglich, die eingelesenen Informationen ueber groessere Distanzen zu transportieren, als dies selbst mit aktiven RFIDs moeglich waere. Hierzu koennen saemtliche Techniken des Mobiltelefons genutzt werden, z.B. Bluetooth, IrDA, GSM.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J18172.doc page: 1

Erweiterte Nutzung von Barcodes und passiven RFIDs durch Mobiltelefone

Idee: Manfred Graf, DE-Muenchen

Fast alle Produkte sind heutzutage mit Barcodes oder mit passiven RFIDs (Radio Frequency Identification) versehen, die Informationen zu diesen Waren enthalten. Dabei haben passive RFIDs im Gegensatz zu aktiven RFIDs keine eigene Stromversorgung und koennen nur bei entsprechender elektromagnetischer Induktion Informationen senden. Sie koennen also nicht selbst aktiv werden und z.B. Aktionen anstossen oder steuern. Zudem ist die Speicherkapazitaet von Barcodes und passiven RFIDs stark limitiert und der Inhalt kann nicht veraendert werden. Ausserdem ist die Reichweite auf etwa einen Meter begrenzt, so dass man die gespeicherten Informationen nur in unmittelbarer Naehe auslesen kann.

Auch wenn aktive RFIDs nicht diesen Limitierungen unterliegen, werden sie dennoch kaum verwendet, da sie wesentlich teurer und somit fuer billige Massenprodukte ungeeignet sind. Passive RFIDs sind klein, einfach herzustellen und aeusserst kostenguenstig. Die oben beschriebenen Nachteile werden daher in Kauf genommen.

Mit einem Mobiltelefon, welches mit Hilfe entsprechender Scanner Barcodes und passive RFIDs auslesen kann, lassen sich die genannten Grenzen aufheben oder zumindest erweitern. So koennen die aufgenommenen Informationen um bestimmte Zusatzinformationen erweitert werden, beispielsweise um Kaufdatum oder -preis oder die Leihfris...