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OLED-Display mit integrierter Solarzellenschicht

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021464D
Original Publication Date: 2004-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Feb-25
Document File: 1 page(s) / 99K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die prinzipielle Funktionsweise einer OLED (Organische Licht Emittierende Diode) beruht aehnlich wie die der anorganischen LED auf Injektionselektrolumineszenz. Dabei werden positive und negative Ladungstraeger, die an den jeweiligen Elektroden injiziert werden, in einer Emissionsschicht zur strahlenden Rekombination gebracht. Fuer die Injektionselektrolumineszenz ist eine Gleichspannung von einigen Volt ausreichend. Ein grosser Vorteil der OLED ist die weitgehende Unabhaengigkeit vom Substratmaterial. Eine schematische Darstellung des Aufbaus einer OLED-Schicht ist in Abb. 1 dargestellt. Ein Nachteil der OLED-Displays ist ihr relativ hoher Stromverbrauch. Es wird vorgeschlagen, in den Aufbau eines OLED-Displays eine Solarzellen-Schicht zu integrieren. Dadurch wird ein Teil der verbrauchten Energie wieder zurueckgewonnen. Eine Solarzelle besteht aus einer n-dotierten und einer p-dotierten Halbleiterschicht, die jeweils um einen pn-Uebergangsbereich angeordnet sind. In diesem Uebergangsbereich werden die erzeugten Photonen aus der Emissionsschicht des OLED-Displays absorbiert und erzeugen je einen positiven und einen negativen Ladungstraeger. Diese werden in den jeweils entsprechenden Halbleiterschichten absorbiert und erzeugen dadurch ein Feld mit entsprechender Energie, welche wiederum zum Betrieb des OLED-Displays benutzt werden kann. Dieses Verfahren ist besonders bei mobilen Displays nuetzlich, bei denen nicht staendig eine permanente Stromquelle verfuegbar ist. In Abb.1 ist die Solarzellen-Schicht nicht dargestellt. Sie wird in den Lichtweg der emittierten Photonen eingebaut.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J18433.doc page: 1

OLED-Display mit integrierter Solarzellenschicht

Idee: Dr. Peter Fortmeier; DE-Babenhausen

Die prinzipielle Funktionsweise einer OLED (Organische Licht Emittierende Diode) beruht aehnlich wie die der anorganischen LED auf Injektionselektrolumineszenz. Dabei werden positive und negative Ladungstraeger, die an den jeweiligen Elektroden injiziert werden, in einer Emissionsschicht zur strahlenden Rekombination gebracht. Fuer die Injektionselektrolumineszenz ist eine Gleichspannung von einigen Volt ausreichend. Ein grosser Vorteil der OLED ist die weitgehende Unabhaengigkeit vom Substratmaterial. Eine schematische Darstellung des Aufbaus einer OLED-Schicht ist in Abb. 1 dargestellt. Ein Nachteil der OLED-Displays ist ihr relativ hoher Stromverbrauch.

Es wird vorgeschlagen, in den Aufbau eines OLED-Displays eine Solarzellen-Schicht zu integrieren. Dadurch wird ein Teil der verbrauchten Energie wieder zurueckgewonnen. Eine Solarzelle besteht aus einer n-dotierten und einer p-dotierten Halbleiterschicht, die jeweils um einen pn-Uebergangsbereich angeordnet sind. In diesem Uebergangsbereich werden die erzeugten Photonen aus der Emissionsschicht des OLED-Displays absorbiert und erzeugen je einen positiven und einen negativen Ladungstraeger. Diese werden in den jeweils entsprechenden Halbleiterschichten absorbiert und erzeugen dadurch ein Feld mit entsprechender Energie, welche wiederum zum Betrieb des OLED- Displays benutzt...