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Verfahren zur Herstellung einer hochwertigen Rinderfutterkomponente

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021564D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 2 (2004-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Feb-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Durch das Auspressen von Raps laesst sich ein qualitativ gutes Oel herstellen. Doch auch der ausgepresste Rest, der sogenannte Expeller, kann noch sinnvoll verwendet werden. Er eignet sich hervorragend als Komponente fuer ein qualitativ gutes Rinderfutter, da ihm keine weiteren Zusaetze zugefuehrt werden. Um die Qualitaet dieser Futterkomponente noch zu steigern, wird der Expeller bislang in einer getrennten Anlage mit Holzzucker vermischt und mit Dampf in einem so genannten Reifekessel eine gewisse Zeit erhitzt. Dies fuehrt zu einer Veraenderung der Struktur, die von den Rindern besser verdaut wird und bei Kuehen den Milchertrag steigert. Es muss allerdings viel Energie fuer den Transport und die Erhitzung aufgewendet werden.

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S

Verfahren zur Herstellung einer hochwertigen Rinderfutterkomponente

Idea: Holger Oberrieder, DE-Kiel; Bodo Maechel, DE-Kiel

Durch das Auspressen von Raps laesst sich ein qualitativ gutes Oel herstellen. Doch auch der ausgepresste Rest, der sogenannte Expeller, kann noch sinnvoll verwendet werden. Er eignet sich hervorragend als Komponente fuer ein qualitativ gutes Rinderfutter, da ihm keine weiteren Zusaetze zugefuehrt werden.

Um die Qualitaet dieser Futterkomponente noch zu steigern, wird der Expeller bislang in einer getrennten Anlage mit Holzzucker vermischt und mit Dampf in einem so genannten Reifekessel eine gewisse Zeit erhitzt. Dies fuehrt zu einer Veraenderung der Struktur, die von den Rindern besser verdaut wird und bei Kuehen den Milchertrag steigert. Es muss allerdings viel Energie fuer den Transport und die Erhitzung aufgewendet werden.

Es wird vorgeschlagen, den Expeller direkt im Anschluss an das Auspressen mit dem Holzzucker zu versehen und ihn dem Reifekessel zuzufuehren. Durch den Pressvorgang erhitzt sich das Produkt ohnehin auf ca. 100°C, so dass eine zusaetzliche Waermezufuhr fuer die Reifung unnoetig ist. Durch die direkte Verwertung in unmittelbarer Naehe der Oelmuehle entfallen zudem die Aufwendungen fuer den Transport.

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