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Office-Fit-Hoergeraete

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021621D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 2 (2004-02-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Feb-25
Document File: 2 page(s) / 36K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

IdO-Hoergeraete (In-dem-Ohr-Hoergeraete) und Otoplastiken (Ohrpassstuecke) zur Hoergeraeteversorgung muessen an die individuellen anatomischen Bedingungen im Ohrkanal angepasst werden. Derzeit werden zunaechst beim Hoergeraeteakustiker Ohrabdruecken genommen. Aus diesen werden dann passgenaue Hoergeraeteschalen hergestellt, welche anschliessend mit einer Abdeckplatte (Faceplate) verbunden und so zu einem IdO-Hoergeraet komplettiert werde. Dieser Prozess ist sehr kostenaufwaendig. Weiterhin kommt es haeufig zu einer Reihe von Fehlern bei der Herstellung der Hoergeraeteschalen, die zu einem unzureichenden Sitz des Geraetes oder zu einem schlechten Tragekomfort fuehren koennen. Deshalb wird vorgeschlagen, den Herstellungsprozess insofern zu veraendern, dass zunaechst ein standardisiertes Hoergeraet hergestellt wird, welches anschliessend beim Akustiker an das individuelle Ohr angepasst werden kann. Die im Folgenden beschriebenen Merkmale des standardisierten Hoergeraetemoduls gelten ohne Einschraenkung auch fuer die Herstellung und die Anpassung von Otoplastiken.

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S

Office-Fit-Hoergeraete

Idea: Dr. Torsten Niederdraenk, DE-Erlangen

IdO-Hoergeraete (In-dem-Ohr-Hoergeraete) und Otoplastiken (Ohrpassstuecke) zur Hoergeraeteversorgung muessen an die individuellen anatomischen Bedingungen im Ohrkanal angepasst werden. Derzeit werden zunaechst beim Hoergeraeteakustiker Ohrabdruecken genommen. Aus diesen werden dann passgenaue Hoergeraeteschalen hergestellt, welche anschliessend mit einer Abdeckplatte (Faceplate) verbunden und so zu einem IdO-Hoergeraet komplettiert werde. Dieser Prozess ist sehr kostenaufwaendig. Weiterhin kommt es haeufig zu einer Reihe von Fehlern bei der Herstellung der Hoergeraeteschalen, die zu einem unzureichenden Sitz des Geraetes oder zu einem schlechten Tragekomfort fuehren koennen.

Deshalb wird vorgeschlagen, den Herstellungsprozess insofern zu veraendern, dass zunaechst ein standardisiertes Hoergeraet hergestellt wird, welches anschliessend beim Akustiker an das individuelle Ohr angepasst werden kann. Die im Folgenden beschriebenen Merkmale des standardisierten Hoergeraetemoduls gelten ohne Einschraenkung auch fuer die Herstellung und die Anpassung von Otoplastiken.

Ein Ausfuehrungsbeispiel des Moduls im Auslieferungszustand bzw. nach der Anpassung ist in Abbildung 1 respektive Abbildung 2 dargestellt. Die Schale des Hoergeraetemoduls schliesst bereits saemtliche Hoergeraetekomponenten wie Hoerer, Mikrofon, Batteriefach etc. ein. Das Design des Hoergeraetemoduls wird derart gestaltet und dimensioniert, dass es in den kleinsten Gehoergang eingepasst werden kann. Weiterhin verfuegt das Hoergeraetemodul ueber eine Ventilationsbohrung, die einseitig an der Schale anliegt. An einer vorzugsweise im mittleren Bereich liegenden Stelle des Ventilationskanals befindet sich ein Gehaeusedurchbruch von der Ventilationsoeffnung in den Aussenraum.

Um die Hoergeraeteschale herum befindet sich eine duenne, geschlossene Membran, die im Auslieferzustand an der Schale anliegt. Am hoererseitigen Ende des Hoergeraetemoduls befindet sich weiterhin eine flexible Endkappe, die einerseits fuer eine zuverlaessige Einspannung der Membran, andererseits fuer einen mechanischen Schutz der Membran gegen Beschaedigungen und fuer eine definierte Formgebung des Hoergeraetes nach Befuellen des Anpassvolumens sorgt. Im Auslieferzustand befindet sich in der Ventilationsoeffnung ein Einschubelement mit einer einseitigen, zum Anpassvolumen offenen Bohrung, das den Kanal sauber abschliesst. Waehrend dieses Einsc...