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Schluessellose Zugangskontrolle fuer ein Kraftfahrzeug

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021627D
Original Publication Date: 2004-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Feb-25
Document File: 3 page(s) / 44K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei einer schluessellosen Zugangskontrolle (auch als PASE = Passive Start and Entry System oder als Passive Go bezeichnet) fuer ein Kraftfahrzeug wird von einer kraftfahrzeugseitigen Basisstation (Sende- und Empfangseinheit) nach Ausloesung durch ein manuelles Triggerelement (beispielsweise ein manuell betaetigbarer Schalter am Tuergriff) ein Abfragesignal ueber eine oder mehrere Antennen drahtlos ausgesendet. Wenn dieses Abfragesignal von einem in der Naehe befindlichen Codegeber, der die Funktion eines Transponders aufweist (in Form einer Karte oder sonstiger aeusserer Gehaeuseform; daher auch als Schluessel bezeichnet) empfangen wird, so sendet dieser ein verschluesseltes Codesignal (Antwortsignal) zurueck. Das empfangene Codesignal wird auf seine Berechtigung ueberprueft und erst bei Berechtigung werden die Fahrzeugtueren, der Kofferraum oder sonstige Verschlusselemente entriegelt oder eine Wegfahrsperre geloest. Ebenso kann ein bidirektionaler Dialog zwischen Basisstation und Schluessel stattfinden, um das Fahrzeug zu sichern und wieder zu verriegeln. Damit ein Ver- oder Entriegeln und ein Loesen oder Sichern der Wegfahrsperre nur dann stattfindet, wenn der Schluessel in einer vorgegebenen, nahen Position zum Kraftfahrzeug oder innerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, muss als zusaetzliche Bedingung der Berechtigungspruefung des Codesignals noch die Position und/oder der Abstand zwischen Schluessel und Fahrzeug bestimmt werden.

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Schluessellose Zugangskontrolle fuer ein Kraftfahrzeug

Idea: Stefan Hermann, DE-Regensburg

Bei einer schluessellosen Zugangskontrolle (auch als PASE = Passive Start and Entry System oder als Passive Go bezeichnet) fuer ein Kraftfahrzeug wird von einer kraftfahrzeugseitigen Basisstation (Sende- und Empfangseinheit) nach Ausloesung durch ein manuelles Triggerelement (beispielsweise ein manuell betaetigbarer Schalter am Tuergriff) ein Abfragesignal ueber eine oder mehrere Antennen drahtlos ausgesendet. Wenn dieses Abfragesignal von einem in der Naehe befindlichen Codegeber, der die Funktion eines Transponders aufweist (in Form einer Karte oder sonstiger aeusserer Gehaeuseform; daher auch als Schluessel bezeichnet) empfangen wird, so sendet dieser ein verschluesseltes Codesignal (Antwortsignal) zurueck. Das empfangene Codesignal wird auf seine Berechtigung ueberprueft und erst bei Berechtigung werden die Fahrzeugtueren, der Kofferraum oder sonstige Verschlusselemente entriegelt oder eine Wegfahrsperre geloest. Ebenso kann ein bidirektionaler Dialog zwischen Basisstation und Schluessel stattfinden, um das Fahrzeug zu sichern und wieder zu verriegeln.

Damit ein Ver- oder Entriegeln und ein Loesen oder Sichern der Wegfahrsperre nur dann stattfindet, wenn der Schluessel in einer vorgegebenen, nahen Position zum Kraftfahrzeug oder innerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, muss als zusaetzliche Bedingung der Berechtigungspruefung des Codesignals noch die Position und/oder der Abstand zwischen Schluessel und Fahrzeug bestimmt werden.

Zum Ermitteln des Abstandes zwischen Basisstation (bzw. deren Antenne) und Schluessel sowie zur exakten Positionsbestimmung des Schluessels, wenn dieser ein Fragesignal empfangen oder ein Antwortsignal ausgesendet hat, gibt es mehrere Moeglichkeiten, die einzeln oder auch in Kombination verwendet werden koennen:

1. Um den Abstand zwischen Schluessel und Basisstation zu messen, wird eine Laufzeitmessung des Abfragesignals und/oder des Antwortsignals durchgefuehrt. Somit wird das Fragesignal und/oder das Antwortsignal fuer die Laufzeitmessung und zugleich auch fuer die Ueberpruefung der Berechtigung ausgenutzt. Es muessen keine zusaetzlichen Signale zur Positionsbestimmung ausgesendet werden.

Fuer die Laufzeitmessung kann die Phase (bei binaeren Signalen ist dies die Lage einer Signalflanke) des empfangenen Signals mit einer Referenzphase eines Referenzsignals oder eines gesendeten Signals verwendet werden. Durch bekannte Verfahren, wie beispielsweise eine EX-OR-Verknuepfung des vom Fahrzeug ausgesendeten Fragesignals mit dem empfangenen Antwortsignal auf der Fahrzeugseite, kann die Phase (Phasenunterschied zwischen den beiden Signalen) und damit die Signallaufzeit sowie der Abstand Schluessel - Kraftfahrzeug genau ermittelt werden. Ueblicherweise werden zu einer Laufzeitmessung die zeitlichen Unterschiede der ansteigenden oder abfallenden Signalflanken oder die Lage der Nulldurchgaenge bei sinusfoermigen Sig...