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Methode der SNMP Alarmsynchronisation durch „Trap Confirming“

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021822D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 3 (2004-03-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Mar-25
Document File: 2 page(s) / 33K

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Abstract

SNMP (Simple Network Management Protocol) Traps werden mittels des UDP (User Datagram Protocol) vom SNMP Agent an das SNMP Managementsystem (MS) gesendet. Beim SNMP haben Traps oft die Bedeutung von Alarmen und signalisieren etwa den Ausfall einer Schnittstelle oder eine zu hohe Temperatur. Da es beim UDP keine Kontrollmechanismen gibt, muss nach einer „Downtime“ des Managementsystems, z.B. bei Software-Installation, Wartung oder bei technischen Problemen, ein Alarmdatenabgleich zwischen Manager und Netzwerkelementen durchgefuehrt werden, um sicherzustellen, dass keine Meldungen verlorengegangen sind (Alarmsynchronisation). Fuer gewoehnlich liest eine Synchronisationssoftware auf Managerseite die Daten einer „Trap History Table“ des Agent aus, vergleicht diese mit der eigenen Alarmdatenbank und aktualisiert die fehlenden Eintraege. Dies geschieht meist nach einer „Downtime“ (bzw. Neustart) des Managers und in bestimmten festgelegten Intervallen. Eine andere Methode ist das Ueberpruefen der Sequenznummern (SN) der vom Manager empfangenen Traps. Wird ein unerwarteter Sprung in den empfangenen Sequenznummern registriert, so wird die entsprechende Meldung aus der „Trap History Table“ des Agent ausgelesen und in die Alarmdatenbank des Managementsystems eingetragen. Oft wird aber auch wegen des hohen Aufwands auf eine Alarmsynchronisation komplett verzichtet.

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Methode der SNMP Alarmsynchronisation durch "Trap Confirming"

Idea: Dietmar Schweiger, AT-Wien

SNMP (Simple Network Management Protocol) Traps werden mittels des UDP (User Datagram Protocol) vom SNMP Agent an das SNMP Managementsystem (MS) gesendet. Beim SNMP haben Traps oft die Bedeutung von Alarmen und signalisieren etwa den Ausfall einer Schnittstelle oder eine zu hohe Temperatur. Da es beim UDP keine Kontrollmechanismen gibt, muss nach einer "Downtime" des Managementsystems, z.B. bei Software-Installation, Wartung oder bei technischen Problemen, ein Alarmdatenabgleich zwischen Manager und Netzwerkelementen durchgefuehrt werden, um sicherzustellen, dass keine Meldungen verlorengegangen sind (Alarmsynchronisation). Fuer gewoehnlich liest eine Synchronisationssoftware auf Managerseite die Daten einer "Trap History Table" des Agent aus, vergleicht diese mit der eigenen Alarmdatenbank und aktualisiert die fehlenden Eintraege. Dies geschieht meist nach einer "Downtime" (bzw. Neustart) des Managers und in bestimmten festgelegten Intervallen. Eine andere Methode ist das Ueberpruefen der Sequenznummern (SN) der vom Manager empfangenen Traps. Wird ein unerwarteter Sprung in den empfangenen Sequenznummern registriert, so wird die entsprechende Meldung aus der "Trap History Table" des Agent ausgelesen und in die Alarmdatenbank des Managementsystems eingetragen. Oft wird aber auch wegen des hohen Aufwands auf eine Alarmsynchronisation komplett verzichtet.

Im Folgenden wird eine alternative Methode der Alarmsynchronisation mittels einer Bestaetigungsroutine vorgeschlagen. Um dieses Verfahren zu unterstuetzen, muessen beim Agent fuer jede Zieladresse (Redundanz) eine "Unconfirmed Trap Table" (A) und zwei zusaetzliche SNMP Variablen (b, c) angelegt, sowie einige einfache Funktionen implementiert werden. Das "Trap- Empfaenger-Modul" des Managementsystems wird dahingehend erweitert, dass bei jedem empfangenen Trap die SN als Bestaetigung an den Agent zurueckgesendet werden kann. Zusaetzlich wird auf dem MS eine "Trap-Sync-Software" implementiert, die zu bestimmten Zeitpunkten, z.B. in festen Intervallen oder nach einer "Downtime", die Tabellen A der Agents auf unbestaetigte Traps ueberprueft.

Jedes Mal wenn der Agent ein Trap sendet, speichert er dieses gemeinsam mit der Sequenznummer des Trap in einer Tabelle A (siehe (1) in Abbildung 1). Sobald der Manager das Trap empfaengt, bestaetigt er dies, indem er die Variable b des Agenten mit der Sequenznummer des Trap belegt (2). Dadurch wird der Agent angewiesen, den entsprechenden Eintrag aus A zu loeschen (3). Die Tabelle enthaelt somit nur Traps, die nicht bestaetigt wurden. Das MS ueberprueft in bestimmten Intervallen, und ggf. nach einer "Downtime", ob unbestaetigte Traps vorhanden sind. Ist dies der Fall, schreibt er d...