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Verfahren fuer MS-ISDN-basierte Datendienste zur Identifikation des Heimatnetzes bei Number-Portability

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021826D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 3 (2004-03-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Mar-25
Document File: 2 page(s) / 117K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer die Bereitstellung und Abrechnung von mobilen Datendiensten ist die Zuordnung eines Teilnehmers zu seinem Heimatnetz notwendig. Diese Zuordnung erfolgt heute meistens ueber die MS-ISDN (engl. Mobile Subscriber - Integrated Services Digital Network), die Nummer des Teilnehmers, und ist bei Mobile-Number-Portability nicht mehr eindeutig moeglich. So sagt zum Beispiel die 0170-Vorwahl eines Teilnehmers nichts darueber aus, ob es sich um einen D1-Teilnehmer handelt, oder ob der Teilnehmer mit seiner alten D1-Nummer zu einem neuen Netzbetreiber gewechselt ist. Ein Datendienst-Server (z.B. Location Platform) kann also nicht mehr nur auf der Basis der MS-ISDN entscheiden, ob beim Dienstaufruf ein Roaming-Fall (Endgeraet befindet sich nicht im Heimnetz) vorliegt oder nicht. Das Erkennen eines Roaming-Falls ist fuer den Datendienst notwendig, um die entsprechenden Service-Enabling-Platformen zu adressieren, um die Zugriffsrechte auf Dienste des Netzes richtig zu setzen und um die in Anspruch genommenen Dienste korrekt abrechnen zu koennen.

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S

Verfahren fuer MS-ISDN-basierte Datendienste zur Identifikation des Heimatnetzes bei Number-Portability

Idea: Dr. Christian Wietfeld, DE-Berlin; René Bluege, DE-Berlin; Jens Lehmann, DE-Berlin; Mario Ruprecht, DE-Berlin

Fuer die Bereitstellung und Abrechnung von mobilen Datendiensten ist die Zuordnung eines Teilnehmers zu seinem Heimatnetz notwendig. Diese Zuordnung erfolgt heute meistens ueber die MS-ISDN (engl. Mobile Subscriber - Integrated Services Digital Network), die Nummer des Teilnehmers, und ist bei Mobile-Number-Portability nicht mehr eindeutig moeglich. So sagt zum Beispiel die 0170-Vorwahl eines Teilnehmers nichts darueber aus, ob es sich um einen D1- Teilnehmer handelt, oder ob der Teilnehmer mit seiner alten D1-Nummer zu einem neuen Netzbetreiber gewechselt ist. Ein Datendienst-Server (z.B. Location Platform) kann also nicht mehr nur auf der Basis der MS-ISDN entscheiden, ob beim Dienstaufruf ein Roaming-Fall (Endgeraet befindet sich nicht im Heimnetz) vorliegt oder nicht. Das Erkennen eines Roaming-Falls ist fuer den Datendienst notwendig, um die entsprechenden Service-Enabling-Platformen zu adressieren, um die Zugriffsrechte auf Dienste des Netzes richtig zu setzen und um die in Anspruch genommenen Dienste korrekt abrechnen zu koennen.

Bisher bestimmt der Datendienst-Server anhand der MS-ISDN des Teilnehmers ueber eine Anfrage an ein separates User-Repository (Datenbank mit allen Benutzern) des Netzwerkbetreibers die Nutzergruppe des Teilnehmers. Wenn eine Nutzergruppeninformation fuer den Teilnehmer existiert, bedeutet das implizit, dass der Teilnehmer im Netz bekannt ist. Fuer netzfremde Teilnehmer ist keine Nutzergruppeninformation im User-Repository gespeichert. Eine konkrete Zuordnung dieser Teilnehmer zu ihrem Heimatnetz ist also nicht ohne weitere Schritte moeglich.

Ein weiterer Loesungsansatz bisher ist, dass nicht der Datendienst-Server die Zuordnung des Teilnehmers zum Heimatnetz vornimmt, sondern der AAA-(Authentication, Authorisation and Accounting) Server. Der AAA-Server steht zwischen dem Kernnetzwerk und dem nachgelagerten Net...