Browse Prior Art Database

Modifizierung des TFT(Traffic Flow Template)-Mechanismus, um bei Aenderung der IP Adresse durch Wechsel des Access-Netzes die Erreichbarkeit zu gewaehrleisten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000022430D
Original Publication Date: 2004-Apr-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25
Document File: 1 page(s) / 21K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

GPRS/UMTS-Netzwerke unterstuetzen mehrere IP-Multimedia-Dienste mit verschiedenem QoS (Quality of Service). Hierzu bieten GPRS/UMTS-Netzwerke mehrere simultane GPRS/UMTS-Sessions an. Diese sind meistens implementiert als sekundaere, mehrfache PDP-(Packet Data Protokoll) Kontexte. Ein von einem externen IP-Netzwerk kommendes IP-Paket wird von der Gateway-Node (GGSN) empfangen. Die Gateway-Node leitet das IP-Paket an den entsprechenden PDP-Kontext weiter. Dazu ist jedem PDP-Kontext ein Traffic-Flow-Template zugeordnet. Die Informationen ueber die IP-Verbindung eines PDP-Kontextes sind in dem entsprechendem Traffic-Flow-Template gespeichert. Dies sind z.B. die IP-Absender-Adresse, die Ziel-Port-Nummer, usw. Anhand dieser Informationen kann die Gateway-Node entscheiden fuer welchen PDP-Kontext das IP-Paket bestimmt ist. Hauptsaechlich geschieht dies durch einen Vergleich der IP-Absender-Adresse mit der im Traffic-Flow-Template gespeicherten IP-Absender-Adresse. Da in GPRS/UMTS-Netzwerken mobile Endgeraete teilnehmen, aendert sich diese IP-Absender-Adresse, wenn das Geraet ueber die Grenzen des aktuellen Zugangs-Netzes bewegt wird und sich mit einem anderen Zugangs-Netz verbindet. Das Traffic-Flow-Template muss mit den neuen Informationen aktualisiert werden. Die Benachrichtigung des zustaendigen Gateway-Node wird ueber ein Binding-Update-Paket durchgefuehrt. IP-Verkehr ist im allgemeinen nicht sequentiell, d.h. die IP-Pakete kommen nicht notwendigerweise in derselben Reihenfolge an, wie sie verschickt worden sind. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass zum Zeitpunkt der Umstellung des Traffic-Flow-Templates noch IP-Pakete mit der alten IP-Absender-Adresse unterwegs sind.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

Page 1 of 1

S

Modifizierung des TFT(Traffic Flow Template)-Mechanismus, um bei Aenderung der IP Adresse durch Wechsel des Access-Netzes die Erreichbarkeit zu gewaehrleisten

Idea: Jochen Grimminger, DE-Muenchen; Michael Schielein, DE-Muenchen

GPRS/UMTS-Netzwerke unterstuetzen mehrere IP-Multimedia-Dienste mit verschiedenem QoS (Quality of Service). Hierzu bieten GPRS/UMTS-Netzwerke mehrere simultane GPRS/UMTS- Sessions an. Diese sind meistens implementiert als sekundaere, mehrfache PDP-(Packet Data Protokoll) Kontexte. Ein von einem externen IP-Netzwerk kommendes IP-Paket wird von der Gateway- Node (GGSN) empfangen. Die Gateway-Node leitet das IP-Paket an den entsprechenden PDP- Kontext weiter. Dazu ist jedem PDP-Kontext ein Traffic-Flow-Template zugeordnet. Die Informationen ueber die IP-Verbindung eines PDP-Kontextes sind in dem entsprechendem Traffic-Flow-Template gespeichert. Dies sind z.B. die IP-Absender-Adresse, die Ziel-Port-Nummer, usw. Anhand dieser Informationen kann die Gateway-Node entscheiden fuer welchen PDP-Kontext das IP-Paket bestimmt ist. Hauptsaechlich geschieht dies durch einen Vergleich der IP-Absender-Adresse mit der im Traffic- Flow-Template gespeicherten IP-Absender-Adresse. Da in GPRS/UMTS-Netzwerken mobile Endgeraete teilnehmen, aendert sich diese IP-Absender-Adresse, wenn das Geraet ueber die Grenzen des aktuellen Zugangs-Netzes bewegt wird und sich mit einem anderen Zugangs-Netz verbindet. Das Traffic-Flow-Template muss mit den neuen Informationen...