Browse Prior Art Database

Diagnostisches Leitsystem und Diagnosehilfe

IP.com Disclosure Number: IPCOM000022431D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 4 (2004-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25
Document File: 2 page(s) / 414K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Bei Softwaresystemen zur medizinischen Bildgebung von diagnostischen Bilddaten, z.B. CT (Computer Tomographie) und MRT (Magnetresonanz Tomographie) Daten, gibt es die Moeglichkeit, den Koerper des Patienten mit einer so genannten 3D-Fly-Komponente zu „durchfliegen“. Dabei ist die Orientierung insbesondere nach dem Passieren von Hohlorganen (Darm, Blutgefaesse, etc.) haeufig problematisch. So kann es schwierig sein, zu Stellen, die nach dem „Durchflug“ noch einmal betrachtet werden sollen, zurueckzufinden und eine geeignete Perspektive zur Betrachtung einzustellen. Ausserdem koennen auffaellige Stellen (Laesionen) leicht uebersehen werden, wenn die manuell eingegebene „Flugroute“ unguenstig gewaehlt wurde, was zu Fehldiagnosen fuehren kann. Deshalb wird vorgeschlagen, die Bilddaten mittels einer Post-Processing-Software vor dem Betrachten zu scannen, auffaellige Stellen automatisch zu ermitteln und farblich zu markieren. Zur Untersuchung unterschiedlicher Organgruppen werden verschiedene Default-Parameter-Sets zur Verfuegung gestellt. Ausserdem kann der Nutzer die Parameter auch manuell veraendern, um einen moeglichst breiten Einsatz in verschiedenen Fachrichtungen zu ermoeglichen. Zuletzt kann der Nutzer Markierungen auch manuell vornehmen. Die markierten Laesionen werden automatisch in einer Art Landkarte gespeichert, die anzeigt in welchem Bereich des betreffenden Gewebes/Organs sich diese befinden. Mit Hilfe eines diagnostischen Leitsystems kann der Nutzer dann die auffaelligen Stellen betrachten oder mittels eines automatisch generierten Pfades „abfliegen“. Da hierfuer nicht der komplette Datensatz in die Applikation geladen werden muss, werden so auch die Zugriffszeiten verkuerzt.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 71% of the total text.

Page 1 of 2

S

Diagnostisches Leitsystem und Diagnosehilfe

Idea: Sandra Sodilo, DE-Erlangen

Bei Softwaresystemen zur medizinischen Bildgebung von diagnostischen Bilddaten, z.B. CT (Computer Tomographie) und MRT (Magnetresonanz Tomographie) Daten, gibt es die Moeglichkeit, den Koerper des Patienten mit einer so genannten 3D-Fly-Komponente zu "durchfliegen". Dabei ist die Orientierung insbesondere nach dem Passieren von Hohlorganen (Darm, Blutgefaesse, etc.) haeufig problematisch. So kann es schwierig sein, zu Stellen, die nach dem "Durchflug" noch einmal betrachtet werden sollen, zurueckzufinden und eine geeignete Perspektive zur Betrachtung einzustellen. Ausserdem koennen auffaellige Stellen (Laesionen) leicht uebersehen werden, wenn die manuell eingegebene "Flugroute" unguenstig gewaehlt wurde, was zu Fehldiagnosen fuehren kann.

Deshalb wird vorgeschlagen, die Bilddaten mittels einer Post-Processing-Software vor dem Betrachten zu scannen, auffaellige Stellen automatisch zu ermitteln und farblich zu markieren. Zur Untersuchung unterschiedlicher Organgruppen werden verschiedene Default-Parameter-Sets zur Verfuegung gestellt. Ausserdem kann der Nutzer die Parameter auch manuell veraendern, um einen moeglichst breiten Einsatz in verschiedenen Fachrichtungen zu ermoeglichen. Zuletzt kann der Nutzer Markierungen auch manuell vornehmen. Die markierten Laesionen werden automatisch in einer Art Landkarte gespeichert, die anzeigt in welchem Bereich des betreffenden Gewebes/Organs sich...