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Methode zur Erzeugung eines AIS-Signals zum Squelchen innerhalb eines BSHR

IP.com Disclosure Number: IPCOM000022436D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 4 (2004-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25
Document File: 6 page(s) / 169K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei SONETs (Synchronous Optical Networks) oder SDH (Synchronous Digital Hierachy) Netzwerken werden zum Schutz der uebertragenen Informationen unter anderem Bidirectional Self Healing Rings (BSHRs) eingesetzt. Bei diesem Verfahren werden Netzelemente in einer Ringtopologie angeordnet. Wird in einem BSHR eine Verbindung unterbrochen, so leiten die durch diese Unterbrechung getrennten Netzelemente die Datenstroeme in eine Kapazitaetsreserve bzw. entnehmen sie dieser (siehe Abb. 1 und 2). Bei Mehrfachfehlern koennen dabei jedoch unerwuenschte Verbindungen entstehen (A-C, B-D in Abb. 3), so dass in diesem Falle die Nutzinformation gezielt unterdrueckt werden muss (Squelching). Dies erfolgt durch den Einsatz eines speziellen, als AIS (Alarm Insertion Signal) bezeichneten Signals in den falsch verbunden Kanaelen. Der Einsatz des AIS-Signals muss dabei von der Hardware jedes Netzelementes unterstuetzt werden. Dies wird meistens durch spezielle hochintegrierte Logikbausteine realisiert. Bei der in Abb. 4 dargestellten Netzelementstruktur besteht das Koppelfeld aus einem oder mehreren Koppelfeldbausteinen, wobei die entsprechenden Schnittstellen an den zentralen Koppelfeldbaustein nach aussen angeschlossen sind. Diese Struktur ermoeglicht eine kompakte und flexible Implementierung eines Netzelementes. Allerdings ist hierbei eine Umschaltung innerhalb oder zwischen den einzelnen Schnittstellenbloecken nicht moeglich, wie dies bei anderen Netzstrukturen ueblich ist. Der Einsatz des AIS-Signals muss deshalb im Koppelfeld, ueblicherweise im zentralen Koppelfeldbaustein erfolgen, der dann natuerlich diese Funktionalitaet enthalten muss.

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Methode zur Erzeugung eines AIS-Signals zum Squelchen innerhalb eines BSHR

Idea: Christian Magerle, AT-Wien; Dr. Wilhelm Plotz, AT-Wien

Bei SONETs (Synchronous Optical Networks) oder SDH (Synchronous Digital Hierachy) Netzwerken werden zum Schutz der uebertragenen Informationen unter anderem Bidirectional Self Healing Rings (BSHRs) eingesetzt. Bei diesem Verfahren werden Netzelemente in einer Ringtopologie angeordnet. Wird in einem BSHR eine Verbindung unterbrochen, so leiten die durch diese Unterbrechung getrennten Netzelemente die Datenstroeme in eine Kapazitaetsreserve bzw. entnehmen sie dieser (siehe Abb. 1 und 2). Bei Mehrfachfehlern koennen dabei jedoch unerwuenschte Verbindungen entstehen (A-C, B-D in Abb. 3), so dass in diesem Falle die Nutzinformation gezielt unterdrueckt werden muss (Squelching). Dies erfolgt durch den Einsatz eines speziellen, als AIS (Alarm Insertion Signal) bezeichneten Signals in den falsch verbunden Kanaelen. Der Einsatz des AIS-Signals muss dabei von der Hardware jedes Netzelementes unterstuetzt werden. Dies wird meistens durch spezielle hochintegrierte Logikbausteine realisiert.

Bei der in Abb. 4 dargestellten Netzelementstruktur besteht das Koppelfeld aus einem oder mehreren Koppelfeldbausteinen, wobei die entsprechenden Schnittstellen an den zentralen Koppelfeldbaustein nach aussen angeschlossen sind. Diese Struktur ermoeglicht eine kompakte und flexible Implementierung eines Netzelementes. Allerdings ist hierbei eine Umschaltung innerhalb oder zwischen den einzelnen Schnittstellenbloecken nicht moeglich, wie dies bei anderen Netzstrukturen ueblich ist. Der Einsatz des AIS-Signals muss deshalb im Koppelfeld, ueblicherweise im zentralen Koppelfeldbaustein erfolgen, der dann natuerlich diese Funktionalitaet enthalten muss.

Im Folgenden wird eine Methode vorgeschlagen, mit der die Moeglichkeit des Squelchen mittels AIS im Koppelfeld implementiert werden kann, auch wenn der zentrale Koppelfeldbaustein diese nicht unterstuetzt. Abbildung 5 zeigt die Grundkonfiguration fuer BSHR-2. In diesem Falle...