Browse Prior Art Database

Verfahren zur Visualisierung und Diagnostik von Link State basierten Routing-Protokollen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000022633D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 4 (2004-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25
Document File: 1 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

In grossen Datennetzen fuehrt der Weg der einzelnen Datenpakete vom Quell- zum Zielrechner meist ueber mehrere Zwischenstationen, so genannte Router. Jeder dieser Router muss bei Ankunft eines Datenpaketes entscheiden, welches Wegstueck zum naechsten Router oder zum Zielrechner zu waehlen ist. Hierzu benoetigt er eine Routing-Tabelle, die fuer jeden Router individuell entweder statisch oder mittels selbst lernender dynamischer Algorithmen erstellt werden muss. Eine wichtige Klasse solcher dynamischer Algorithmen ist die Klasse der Link State basierten Algorithmen. Verwendet ein Router ein darauf basierendes Routing-Protokoll, so ermittelt er zunaechst alle unmittelbar benachbarten Router und sendet diese Informationen anschliessend an alle direkt oder indirekt verbundenen Router. So wird jeder Router in die Lage versetzt, fuer sich selbst eine zur Netztopologie passende Routing-Tabelle zu generieren oder auf den neuesten Stand zu bringen. Dies kann aber zur Folge haben, dass bei Fehlverhalten eines oder mehrerer Router in einigen oder sogar allen Routern fehlerhafte Routing-Tabellen erstellt werden. Im schlimmsten Fall koennen dann Teile des Netzwerks nicht mehr erreichbar sein. Bislang werden bei der Diagnose solcher Fehler hauptsaechlich routerinterne Diagnostikfunktionen sowie eine manuelle Analyse der fuer das Protokoll verwendeten Datenpakete genutzt. Dies ist aufwaendig und wenig effizient.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 59% of the total text.

Page 1 of 1

S

Verfahren zur Visualisierung und Diagnostik von Link State basierten Routing-Protokollen

Idea: Andreas Kretschmer, DE-Muenchen

In grossen Datennetzen fuehrt der Weg der einzelnen Datenpakete vom Quell- zum Zielrechner meist ueber mehrere Zwischenstationen, so genannte Router. Jeder dieser Router muss bei Ankunft eines Datenpaketes entscheiden, welches Wegstueck zum naechsten Router oder zum Zielrechner zu waehlen ist. Hierzu benoetigt er eine Routing-Tabelle, die fuer jeden Router individuell entweder statisch oder mittels selbst lernender dynamischer Algorithmen erstellt werden muss. Eine wichtige Klasse solcher dynamischer Algorithmen ist die Klasse der Link State basierten Algorithmen. Verwendet ein Router ein darauf basierendes Routing-Protokoll, so ermittelt er zunaechst alle unmittelbar benachbarten Router und sendet diese Informationen anschliessend an alle direkt oder indirekt verbundenen Router. So wird jeder Router in die Lage versetzt, fuer sich selbst eine zur Netztopologie passende Routing-Tabelle zu generieren oder auf den neuesten Stand zu bringen.

Dies kann aber zur Folge haben, dass bei Fehlverhalten eines oder mehrerer Router in einigen oder sogar allen Routern fehlerhafte Routing-Tabellen erstellt werden. Im schlimmsten Fall koennen dann Teile des Netzwerks nicht mehr erreichbar sein. Bislang werden bei der Diagnose solcher Fehler hauptsaechlich routerinterne Diagnostikfunktionen sowie eine manuelle Analyse der fuer das Protokoll verwendeten...