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G.711-Encoder mit erweitertem Dynamikbereich

IP.com Disclosure Number: IPCOM000023330D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 4 (2004-04-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25
Document File: 1 page(s) / 89K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der modernen Kommunikationswelt stellt die Sprachqualitaet ein wesentliches Wettbewerbsmerkmal dar. Eine Beurteilung der Sprachqualitaet kann mit Hilfe verschiedener Merkmale erfolgen: z.B. Hoerbarkeit von Echos, geringe Laufzeit, guter „Klang der Sprache“ oder ausreichender Dynamikbereich (Lautstaerkenbereich). Zur Uebertragung der Sprache wird heute im zunehmenden Masse die Digitaltechnik eingesetzt. Dabei muessen analoge Signale in diskrete Signale kodiert werden. Bei ISDN oder VoIP (Voice over Internet Protocol) wird zur Kodierung analoger Signale der ITU-T-Standard G.711 benutzt. (ITU-T - International Telecommunication Union fuer drahtlose Telekommunikationstechnologien) Zur Zeit ist also der Dynamikbereich der G.711-Encoder durch den Standard definiert. Vorgeschlagen wird eine Erweiterung des Dynamikbereichs bei G.711-Encodern. Bei geringer Lautstaerke des Eingangsignals soll dazu eine Fehler-Rueckkopplung mit geeigneter Rauschformung eingesetzt werden. Das kann eine Rauschformung mit hochpassigem Charakter oder mit bandsperrartigem Charakter sein. Damit koennen die Fehler im unteren Frequenzband unterdrueckt werden. Optional kann die Signalenergie durch Hinzunahme von geringfuegiger Ditherung angehoben werden. Diese Option macht dann Sinn, wenn die Energie des Nutzsignals (ggf.) zeitweise unterhalb der Maskierungsschwelle vom G.711-Encoder faellt. Hierdurch werden Sprachluecken vermieden. Die Ditherung kann dauerhaft oder in Abhaengigkeit des Nutzsignalpegels erfolgen und kann korreliert oder unkorreliert zu dem Nutzsignal (Sprache) gewaehlt werden.

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S

G.711-Encoder mit erweitertem Dynamikbereich

Idea: Dr. Gonzalo Lucioni, DE- Witten

In der modernen Kommunikationswelt stellt die Sprachqualitaet ein wesentliches Wettbewerbsmerkmal dar. Eine Beurteilung der Sprachqualitaet kann mit Hilfe verschiedener Merkmale erfolgen: z.B. Hoerbarkeit von Echos, geringe Laufzeit, guter "Klang der Sprache" oder ausreichender Dynamikbereich (Lautstaerkenbereich). Zur Uebertragung der Sprache wird heute im zunehmenden Masse die Digitaltechnik eingesetzt. Dabei muessen analoge Signale in diskrete Signale kodiert werden. Bei ISDN oder VoIP (Voice over Internet Protocol) wird zur Kodierung analoger Signale der ITU-T-Standard G.711 benutzt. (ITU-T - International Telecommunication Union fuer drahtlose Telekommunikationstechnologien)

Zur Zeit ist also der Dynamikbereich der G.711-Encoder durch den Standard definiert.

Vorgeschlagen wird eine Erweiterung des Dynamikbereichs bei G.711-Encodern. Bei geringer Lautstaerke des Eingangsignals soll dazu eine Fehler-Rueckkopplung mit geeigneter Rauschformung eingesetzt werden. Das kann eine Rauschformung mit hochpassigem Charakter oder mit bandsperrartigem Charakter sein. Damit koennen die Fehler im unteren Frequenzband unterdrueckt werden. Optional kann die Signalenergie durch Hinzunahme von geringfuegiger Ditherung angehoben werden. Diese Option macht dann Sinn, wenn die Energie des Nutzsignals (ggf.) zeitweise unterhalb der Maskierungsschwelle vom G.711-Encoder faellt. Hierdurch werden Spra...