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Verfahren zur dynamischen Lastregulierung einzelner Server oder Server-Cluster

IP.com Disclosure Number: IPCOM000027952D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 5 (2004-05-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-May-25
Document File: 1 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In grossen Netzwerken, die mit einer so genannten Client/Server-Architektur arbeiten, werden oftmals die von den Arbeitsstationen (Clients) in Anspruch genommenen Dienste nicht mehr auf dem einzelnen Client, sondern auf dem Server ausgefuehrt. Ein Server bedient dabei meist eine Vielzahl von Clients. Dadurch kann es bei vielen parallelen Zugriffen zu einer hohen Serverlast kommen. Dies umgeht man durch die Zusammenfassung mehrerer Server zu so genannten Clustern, die gemeinsam einen bestimmten Dienst anbieten und die Last unter sich aufteilen. Die Belastung der Server ist jedoch nicht konstant, sondern nur zu bestimmten Zeiten besonders stark. Die Hardware ist folglich die meiste Zeit ueberdimensioniert, da sie fuer die Maximalbelastung ausgelegt sein muss. Um innerhalb eines Servers Belastungen abzufangen, werden fuer unterschiedliche Aufgaben unterschiedlich Prioritaeten vergeben. Aufgaben mit niedriger Prioritaet werden dabei im Lastfall zugunsten von Prozessen mit hoeherer Prioritaet verschoben. Dies loest aber auch nicht alle Probleme. Oeffnet beispielsweise ein Prozess mit niedriger Prioritaet eine Datei mit exklusivem Zugriff und wird diese Datei dann von einem Prozess hoeherer Prioritaet benoetigt, so muss dieser trotz seines Vorrechts warten, bis der erste Prozess seinen Zugriff beendet hat.

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S

Verfahren zur dynamischen Lastregulierung einzelner Server oder Server- Cluster

Idea: Otto Schroeter, DE-Witten; Henning Techel, DE-Witten

In grossen Netzwerken, die mit einer so genannten Client/Server-Architektur arbeiten, werden oftmals die von den Arbeitsstationen (Clients) in Anspruch genommenen Dienste nicht mehr auf dem einzelnen Client, sondern auf dem Server ausgefuehrt. Ein Server bedient dabei meist eine Vielzahl von Clients. Dadurch kann es bei vielen parallelen Zugriffen zu einer hohen Serverlast kommen. Dies umgeht man durch die Zusammenfassung mehrerer Server zu so genannten Clustern, die gemeinsam einen bestimmten Dienst anbieten und die Last unter sich aufteilen.

Die Belastung der Server ist jedoch nicht konstant, sondern nur zu bestimmten Zeiten besonders stark. Die Hardware ist folglich die meiste Zeit ueberdimensioniert, da sie fuer die Maximalbelastung ausgelegt sein muss. Um innerhalb eines Servers Belastungen abzufangen, werden fuer unterschiedliche Aufgaben unterschiedlich Prioritaeten vergeben. Aufgaben mit niedriger Prioritaet werden dabei im Lastfall zugunsten von Prozessen mit hoeherer Prioritaet verschoben. Dies loest aber auch nicht alle Probleme. Oeffnet beispielsweise ein Prozess mit niedriger Prioritaet eine Datei mit exklusivem Zugriff und wird diese Datei dann von einem Prozess hoeherer Prioritaet benoetigt, so muss dieser trotz seines Vorrechts warten, bis der erste Prozess seinen Zugriff beendet hat.

Da der Lastverlauf fast immer zyklisch und damit vorhersehbar ist (z.B. hohe Last waehrend der Arbeitszeit und niedrige Last nachts und am Wochenende), wird vorgeschlagen dieses Wissen zu nutzen und Prozesse mit niedriger Prioritaet in hohen Lastphasen gar nicht erst auszufuehren, sondern in ruhigere Zeitbereiche zu versch...