Browse Prior Art Database

Verwendung einer simplen Notation zur einfachen und schnellen Beschreibung der zeitlichen Abhaengigkeiten paralleler Aktionen in einem komplexen Ablauf

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028255D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 6 (2004-06-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Jun-25
Document File: 2 page(s) / 35K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

In technischen Dokumenten wie beispielsweise Testvorschriften oder Ablaufprotokollen werden haeufig zu einem komplexen Ablauf zusammengesetzte, zueinander parallel verlaufende Aktivitaeten dokumentiert. Die Form, in welcher der zeitliche Zusammenhang zwischen den einzelnen Aktivitaeten beschrieben wird, bleibt dabei dem Autor ueberlassen. Es gibt zwar definierte Beschreibungssprachen, allerdings koennen diese nur mit Unterstuetzung eines geeigneten Werkzeugs erstellt werden, und die so erstellten Diagramme lassen sich nicht in jede Dokumentart einfuegen. Bislang wurden parallele Aktivitaeten eines komplexen Ablaufs meist unter Zuhilfenahme von Praepositionen wie "zuvor", "danach" etc. beschrieben. Dabei bleibt allerdings nicht selten einiges im Unklaren, zum Beispiel ob und wie lange ein Prozess fortdauert, welche Prozesse oder Aktivitaeten tatsaechlich parallel oder doch sequentiell ablaufen etc. Eine definierte und simple textliche Beschreibungsform wird im Folgenden vorgestellt.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 50% of the total text.

Page 1 of 2

S

Verwendung einer simplen Notation zur einfachen und schnellen Beschreibung der zeitlichen Abhaengigkeiten paralleler Aktionen in einem komplexen Ablauf

Idee: Bernhard Hertel, DE-Erlangen

In technischen Dokumenten wie beispielsweise Testvorschriften oder Ablaufprotokollen werden haeufig zu einem komplexen Ablauf zusammengesetzte, zueinander parallel verlaufende Aktivitaeten dokumentiert. Die Form, in welcher der zeitliche Zusammenhang zwischen den einzelnen Aktivitaeten beschrieben wird, bleibt dabei dem Autor ueberlassen. Es gibt zwar definierte Beschreibungssprachen, allerdings koennen diese nur mit Unterstuetzung eines geeigneten Werkzeugs erstellt werden, und die so erstellten Diagramme lassen sich nicht in jede Dokumentart einfuegen.

Bislang wurden parallele Aktivitaeten eines komplexen Ablaufs meist unter Zuhilfenahme von Praepositionen wie "zuvor", "danach" etc. beschrieben. Dabei bleibt allerdings nicht selten einiges im Unklaren, zum Beispiel ob und wie lange ein Prozess fortdauert, welche Prozesse oder Aktivitaeten tatsaechlich parallel oder doch sequentiell ablaufen etc. Eine definierte und simple textliche Beschreibungsform wird im Folgenden vorgestellt.

Um die zeitliche Abhaengigkeit zwischen einzelnen Aktivitaeten eines komplexen Ablaufs zu beschreiben, sind deren relativ zueinander liegenden Anfangs- und Endzeitpunkte erforderlich sowie die zeitliche Dauer der Aktivitaeten (im Allgemeinen reicht die Groessenordnung aus). Fuer die Notation wird eine tabellarische Uebersichtsdarstellung gewaehlt, die auf ASCII-Zeichen beruht, welche auf jedem Computer in beinahe jeder Anwendung verfuegbar sind. Die einzige Einschraenkung liegt darin, dass ein einheitlicher Zeichensatz mit fester Zeichengroesse und festem Zeichensatz (fixed font) wie z.B. 'Courier' ausgewaehlt werden soll. Fuer die Notation gelten folgende Regeln:

1. Mehrere Aktivitaeten werden in einer tabellenartigen Darstellung untereinander angeordnet.

2. Der zeitliche Ablauf jeder Aktivitaet wird nach rechts in der Zeile der Aktivitaet dargestellt.

3. Anfangs- und Endzeitpunkt einer Aktivitaet werden, wie von der Intervalldarstellung aus der Algebra bekannt, mit eckigen Klammern dargestellt: "[" steht fuer den Anfang einer Aktivitaet, "]" steht fuer deren Ende. Anfangs- und Endzeitpunkt haben keine Dauer.

4. Die Zeitdauer bzw. das Andauern einer Aktivitaet wird mit dem Gleichheitszeichen "=" dargestellt: die Anzahl direkt aufeinander folgender Zeichen bezeichnet die Groessenordnung, ein einziges Zeichen steht fuer ein bis neun Sekunden, zwei Zeichen fuer 10 bis 99 Sekunden usw. nach der Formel: 10n-1s <= t < 10ns (mit t: Zeitdauer der Aktion, n: Anzahl der Gleichheitszeichen "="). Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, einen Zeitmassstab anzugeben, denn dieser ergibt sich aus der Beschreibung der einzelnen Aktivitaeten.

5. Die Zeichen werden in Gruppen gebuendelt, welche mit Leerzeichen voneinander abgesetzt sind. Auf diese Weise kann die Zeitdauer eines Schr...