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Hochsetzstellerinduktivitaet in (3)Schenkelsintermetallausfuehrung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028471D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 6 (2004-06-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Jun-25
Document File: 2 page(s) / 840K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Modulare Umrichtersysteme koennen im Nullsystem Resonanzerscheinungen zeigen, die zu Schaeden an den Komponenten des Systems fuehren koennen. Diese Erscheinung wird durch Kommutierungsdrosseln beguenstigt, welche eine relativ hohe Gleichtaktinduktivitaet aufweisen. Dazu zaehlen auch Drosseln, deren Phasen magnetisch nicht verkoppelt sind (siehe Abb. 1). Eine Moeglichkeit zur Loesung dieses Problems besteht darin, die Gleichtaktinduktivitaet der Kommutierungsdrossel so klein wie moeglich zu halten. Dadurch werden die Resonanzerscheinungen zu hoeheren Frequenzen hin verlagert, was sich als weniger kritisch darstellt. Eine kleine Gleichtaktinduktivitaet wird in der Regel durch eine 3-Schenkel-Bauweise erreicht (siehe Abb. 2). Das Verhaeltnis von Gleich- zu Gegentaktinduktivitaet ist bei dieser Konstruktion jedoch nicht ohne weiteres veraenderbar. Zudem erwaermt sich das Dynamoblech staerker als das Sintermetall. Die Bauweise ist daher vergleichsweise gross.

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Hochsetzstellerinduktivitaet in (3)Schenkelsintermetallausfuehrung

Idee: Bernd Segger, DE-Forchheim; Tobias Hofmann, DE-Forchheim

Modulare Umrichtersysteme koennen im Nullsystem Resonanzerscheinungen zeigen, die zu Schaeden an den Komponenten des Systems fuehren koennen. Diese Erscheinung wird durch Kommutierungsdrosseln beguenstigt, welche eine relativ hohe Gleichtaktinduktivitaet aufweisen. Dazu zaehlen auch Drosseln, deren Phasen magnetisch nicht verkoppelt sind (siehe Abb. 1).

Eine Moeglichkeit zur Loesung dieses Problems besteht darin, die Gleichtaktinduktivitaet der Kommutierungsdrossel so klein wie moeglich zu halten. Dadurch werden die Resonanzerscheinungen zu hoeheren Frequenzen hin verlagert, was sich als weniger kritisch darstellt. Eine kleine Gleichtaktinduktivitaet wird in der Regel durch eine 3-Schenkel-Bauweise erreicht (siehe Abb. 2). Das Verhaeltnis von Gleich- zu Gegentaktinduktivitaet ist bei dieser Konstruktion jedoch nicht ohne weiteres veraenderbar. Zudem erwaermt sich das Dynamoblech staerker als das Sintermetall. Die Bauweise ist daher vergleichsweise gross.

Die Idee besteht nun darin, durch eine geeignete Bauweise die Vorteile der beiden genannten Drosselarten miteinander zu vereinigen (siehe Abb. 3). Durch die Luftspalte und das Joch werden die drei Phasen bei dieser Konstruktion miteinander magnetisch verkoppelt, was zu einer niedrigeren Gleichtaktinduktivitaet fuehrt. Diese Gleichtaktinduktivitaet ist durch die Wahl des Luftspalts ei...