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Warmanformen von Kunststoffflanschen an Statorpakete

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028478D
Original Publication Date: 2004-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jun-25
Document File: 2 page(s) / 570K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei gehaeuselosen Elektromotoren werden die Lagerschilde oder Flansche direkt an das Statorblechpaket montiert. Dadurch kann eine Drehbearbeitung dieser Teile, wie Lagersitze und Zentrierraender, erst nach dieser Montage in einer Aufspannung durchgefuehrt werden. Der Grund dafuer liegt darin, dass die Einzelbleche eine Spiesskantigkeit aufweisen. Deshalb stehen sich die Stirnseiten der Statorpakete nicht parallel gegenueber. Die an diese Stirnseiten montierten Flansche weisen dadurch einen Schlag zur Mittelachse hin auf, weshalb die Flansche erst am kompletten Stator fertig gedreht werden koennen. Da in den Stator keine Spaene eindringen duerfen, sind aufwendige Dichtmassnahmen erforderlich. Fuer das Drehen der kompletten Statoren sind kostenintensive Werkzeuge (Spanndorne) und Maschinen erforderlich. Ein weiteres Problem besteht in dem Abdichten des Ueberganges von Blechpaket zu Flansch (Schutzart). Um die Schutzart IP65 zu erreichen, ist es notwendig, die Statoren zu traenken (beispielsweise in Harz). Die Schutzart IP67 ist jedoch damit nicht zu erreichen.

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Warmanformen von Kunststoffflanschen an Statorpakete

Idee: Juergen Pawellek, DE-Erlangen

Bei gehaeuselosen Elektromotoren werden die Lagerschilde oder Flansche direkt an das Statorblechpaket montiert. Dadurch kann eine Drehbearbeitung dieser Teile, wie Lagersitze und Zentrierraender, erst nach dieser Montage in einer Aufspannung durchgefuehrt werden. Der Grund dafuer liegt darin, dass die Einzelbleche eine Spiesskantigkeit aufweisen. Deshalb stehen sich die Stirnseiten der Statorpakete nicht parallel gegenueber. Die an diese Stirnseiten montierten Flansche weisen dadurch einen Schlag zur Mittelachse hin auf, weshalb die Flansche erst am kompletten Stator fertig gedreht werden koennen. Da in den Stator keine Spaene eindringen duerfen, sind aufwendige Dichtmassnahmen erforderlich. Fuer das Drehen der kompletten Statoren sind kostenintensive Werkzeuge (Spanndorne) und Maschinen erforderlich. Ein weiteres Problem besteht in dem Abdichten des Ueberganges von Blechpaket zu Flansch (Schutzart). Um die Schutzart IP65 zu erreichen, ist es notwendig, die Statoren zu traenken (beispielsweise in Harz). Die Schutzart IP67 ist jedoch damit nicht zu erreichen.

Durch das Ausnutzen der Warmverformbarkeit von Kunststoffen koennen Herstellungs- und Fertigungstoleranzen eines gehaeuselosen Stators ausgeglichen werden. Dadurch wird der Einsatz von fertig bearbeiteten Flanschen und somit der Verzicht auf den Statorbearbeitungsprozess moeglich. Dabei werden warmverformbare Kunststoff...