Browse Prior Art Database

Verfahren zur Ueberpruefung der Dichtigkeit eines abgeschlossenen Systems

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028479D
Original Publication Date: 2004-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jun-25
Document File: 1 page(s) / 19K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Die Ueberpruefung der Dichtigkeit eines abgeschlossenen Systems spielt z.B. in der Kraftfahrzeugtechnik eine wichtige Rolle. Moderne Kraftstofftanks sind mit Einrichtungen ausgestattet, die das Entweichen von Kraftstoffdaempfen in die Umwelt verhindern. Dabei muessen kleinste Leckagen in regelmaessigen Abstaenden ueberprueft und angezeigt werden. Bei bisherigen Verfahren wird, nach Evakuierung des Systems, die Druckdifferenz vor und nach dem Oeffnen eines Ventils ermittelt und daraus auf den Systemzustand geschlossen. Dabei wird fuer gewoehnlich der Absolutbetrag der Druckdifferenz zur Beurteilung herangezogen. Bei dem hier vorgeschlagenen Verfahren soll hingegen aus der Druckaenderung pro Zeit auf den Systemzustand geschlossen werden. Hierfuer wird in dem abgeschlossenen System ein Unterdruck erzeugt und anschliessend z.B. ein Ventil zu einem Zeitpunkt T1 geoeffnet. Zu zwei spaeteren Zeitpunkten (T2, T3; T2

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 78% of the total text.

Page 1 of 1

S

Verfahren zur Ueberpruefung der Dichtigkeit eines abgeschlossenen Systems

Idee: Oliver Grunwald, DE-Schwalbach; Matthias Wiese, DE-Schwalbach

Die Ueberpruefung der Dichtigkeit eines abgeschlossenen Systems spielt z.B. in der Kraftfahrzeugtechnik eine wichtige Rolle. Moderne Kraftstofftanks sind mit Einrichtungen ausgestattet, die das Entweichen von Kraftstoffdaempfen in die Umwelt verhindern. Dabei muessen kleinste Leckagen in regelmaessigen Abstaenden ueberprueft und angezeigt werden. Bei bisherigen Verfahren wird, nach Evakuierung des Systems, die Druckdifferenz vor und nach dem Oeffnen eines Ventils ermittelt und daraus auf den Systemzustand geschlossen. Dabei wird fuer gewoehnlich der Absolutbetrag der Druckdifferenz zur Beurteilung herangezogen. Bei dem hier vorgeschlagenen Verfahren soll hingegen aus der Druckaenderung pro Zeit auf den Systemzustand geschlossen werden.

Hierfuer wird in dem abgeschlossenen System ein Unterdruck erzeugt und anschliessend z.B. ein Ventil zu einem Zeitpunkt T1 geoeffnet. Zu zwei spaeteren Zeitpunkten (T2, T3; T2<T3) werden Druckmessungen vorgenommen und daraus die zeitliche Ableitung der Druckaenderung ermittelt. Je nach Groesse des Gradienten kann dann auf die Dichtigkeit des Systems geschlossen werden. Alternativ kann der Druck in der Zeitspanne zwischen T2 und T3 auch mehrfach gemessen und ueber das Least-Square-Verfahren der Mittelwert des Gradienten gebildet werden. Dieser wird dann zur Beurteilung der Systemdichtigkeit...