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Lautstaerkeueberwachung am Scanner mit automatischer Sequenzanpassung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028601D
Original Publication Date: 2004-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jun-25
Document File: 1 page(s) / 25K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Waehrend MR- (Magnetresonanz) Experimenten kommt es zu einer relativ starken Laermentwicklung. Der wichtigste Beitrag dabei entsteht durch das Schalten der Gradienten waehrend des Experiments. Besonders kritisch ist das Betreiben des Scanners bzw. der Gradientenspule im Bereich der mechanischen Resonanz des Scanners. In diesem Bereich wird die Messung sehr laut und kann zu einer Gefaehrdung des jeweiligen Patienten fuehren. Zusaetzlich steigt der Heliumverbrauch stark an (Helium boil-off). Aus finanziellen und aus sicherheitstechnischen Gruenden sollte das System bei einem MR-Experiment ausserhalb der akustischen Resonanz des MR-Scanners betrieben werden. Bislang tragen die Patienten waehrend der Untersuchung einen Gehoerschutz, um Hoerschaeden vorzubeugen. Ausserdem wird fuer einige Sequenzen wie beispielsweise den EPI-Sequenzen (Echo Planar Imaging) die Ansteuerung der mechanisch resonanten Frequenzbereiche, die im Vorfeld am Scanner ausgemessen werden, verboten. Fuer die EPI-Sequenzen sind deshalb beispielsweise bestimmte Echospacings grundsaetzlich nicht einstellbar. Dies gilt auch, wenn die entsprechenden Amplituden sehr gering sind und das System aufgrund der Gradienten nicht einen kritischen Laermpegel erreicht. Das kann dazu fuehren, dass Sequenzen nicht mit den optimalen Parametern gefahren werden. Die Vermeidung der resonanten Bereiche muss in der Sequenz explizit programmiert werden. Bislang sind nur die epi- und trufi-Sequenzen diesbezueglich abgesichert.

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S

Lautstaerkeueberwachung am Scanner mit automatischer Sequenzanpassung

Idee: Dr. David Porter, DE-Erlangen; Dr. Joerg Roland, DE-Erlangen; Dr. Michael Zwanger, DE- Erlangen

Waehrend MR- (Magnetresonanz) Experimenten kommt es zu einer relativ starken Laermentwicklung. Der wichtigste Beitrag dabei entsteht durch das Schalten der Gradienten waehrend des Experiments. Besonders kritisch ist das Betreiben des Scanners bzw. der Gradientenspule im Bereich der mechanischen Resonanz des Scanners. In diesem Bereich wird die Messung sehr laut und kann zu einer Gefaehrdung des jeweiligen Patienten fuehren. Zusaetzlich steigt der Heliumverbrauch stark an (Helium boil-off). Aus finanziellen und aus sicherheitstechnischen Gruenden sollte das System bei einem MR-Experiment ausserhalb der akustischen Resonanz des MR-Scanners betrieben werden.

Bislang tragen die Patienten waehrend der Untersuchung einen Gehoerschutz, um Hoerschaeden vorzubeugen. Ausserdem wird fuer einige Sequenzen wie beispielsweise den EPI-Sequenzen (Echo Planar Imaging) die Ansteuerung der mechanisch resonanten Frequenzbereiche, die im Vorfeld am Scanner ausgemessen werden, verboten. Fuer die EPI-Sequenzen sind deshalb beispielsweise bestimmte Echospacings grundsaetzlich nicht einstellbar. Dies gilt auch, wenn die entsprechenden Amplituden sehr gering sind und das System aufgrund der Gradienten nicht einen kritischen Laermpegel erreicht. Das kann dazu fuehren, dass Sequenzen nicht mit den optimalen Parametern gefahren werden. Die Vermeidung der resonanten Bereiche muss in der Sequenz explizit programmiert werden. Bislang sind nur die epi- und trufi-Sequenzen diesbezueglich abgesichert.

Ausserdem existiert bislang keine entsprechende Absicherung fuer Sequenzen, die vom Anwender geschrieben werden, da die Ausgrenzung der entsprechenden Frequenzbereiche vom Sequenzentwickler im jeweiligen Herstellungswerk freiwillig abgetestet wird. Hierbei verlaesst sich der Hersteller auf einen Hinweis im entsprechenden Handbuch und auf entsprechende Schulungen der Anwender.

Ein neuartiges Verfahren erlaubt eine automatische...