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Extern gesteuerte Synchronisierung zwischen dem gesteuerten und geregelten Betrieb eines elektrischen Synchronantriebes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028842D
Original Publication Date: 2004-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jul-25
Document File: 3 page(s) / 73K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Der Transport von Werkstuecken auf einem Fliessband wird mittels Werkstuecktraegern durchgefuehrt. Befinden sich auf dem Transportweg eine oder mehrere Bearbeitungsstationen, so werden die Werkstuecke von dem normalen Transportfluss abgekoppelt, bearbeitet und nach Beenden der Bearbeitung wieder in den Transportfluss eingekoppelt und z.B. einer weiteren Bearbeitungsstation zugefuehrt. Bisher werden die Werkstuecke auf den Werkstuecktraegern vor dem Eintritt in eine Bearbeitungsstation durch elektrisch oder pneumatisch betaetigte Stopper von dem Foerderband angehoben oder aber blockiert, so dass das Foerderband unter dem Werkstuecktraeger hindurchrutscht (s. Abb. 1). So wird erreicht, dass immer nur ein Werkstueck in die Bearbeitungsstation gelangt und die darauf folgenden in einem bestimmten Abstand von dieser Station gehalten werden. Der das zu bearbeitende Werkstueck tragende Werkstuecktraeger wird innerhalb einer Bearbeitungsstation z.B. mittels Fixierstiften mechanisch fixiert und kann anschliessend bearbeitet werden.

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S

Extern gesteuerte Synchronisierung zwischen dem gesteuerten und geregelten Betrieb eines elektrischen Synchronantriebes

Idee: Dr. Gerhard Heinemann, DE-Erlangen; Peter Grosser, DE-Erlangen

Der Transport von Werkstuecken auf einem Fliessband wird mittels Werkstuecktraegern durchgefuehrt. Befinden sich auf dem Transportweg eine oder mehrere Bearbeitungsstationen, so werden die Werkstuecke von dem normalen Transportfluss abgekoppelt, bearbeitet und nach Beenden der Bearbeitung wieder in den Transportfluss eingekoppelt und z.B. einer weiteren Bearbeitungsstation zugefuehrt.

Bisher werden die Werkstuecke auf den Werkstuecktraegern vor dem Eintritt in eine Bearbeitungsstation durch elektrisch oder pneumatisch betaetigte Stopper von dem Foerderband angehoben oder aber blockiert, so dass das Foerderband unter dem Werkstuecktraeger hindurchrutscht (s. Abb. 1). So wird erreicht, dass immer nur ein Werkstueck in die Bearbeitungsstation gelangt und die darauf folgenden in einem bestimmten Abstand von dieser Station gehalten werden. Der das zu bearbeitende Werkstueck tragende Werkstuecktraeger wird innerhalb einer Bearbeitungsstation z.B. mittels Fixierstiften mechanisch fixiert und kann anschliessend bearbeitet werden.

Eine verbesserte elektromechanische Loesung dieser Aufgabe ist in der Patentschrift DE10150319C1 aufgezeigt (s. a. Abb. 2). Vorgeschlagen werden hier nun die fuer die Realisierung benoetigten Steuer- und Regelfunktionen fuer die elektrischen Antriebe. Die elektromechanische Loesung beruht darauf, dass die Werkzeugtraeger mit Permanentmagneten ausgeruestet werden, die das Sekundaerteil eines Synchron-Linearmotors bilden. Somit koennen die Werkstuecktraeger sowohl auf einem Foerderband bewegt als auch ueber das magnetische Feld eines Linearmotor-Primaerteils angetrieben werden. Letzteres kann gesteuert oder geregelt erfolgen. Im gesteuerten Betrieb wird ein magnetisches Primaerfeld nach Betrag, Frequenz und Phase fest vorgegeben, ohne dass eine Rueckkopplung ueber einen Positions- oder Geschwindigkeitssensor erfolgt. Diese Betriebsart bietet sich fuer das Stoppen bzw. Vereinzeln der Werkstuecktraeger an. Dazu wird von den Primaerteilspulen ein konstantes Magnetfeld vorgegeben, das das Sekundaerteil festhaelt. Im Gegensatz zu rein mechanischen Stoppern, bei denen das Stoppen abrupt erfolgt, kann hier ein Magnetfeld mit der Bewegungsgeschwindigkeit des Foerderbandes vorgegeben werden, das mittels einer Rampenfunktion den Werkstuecktraeger bis zum Stillstand abbremst. Im geregelten Betrieb benoetigt man ein Linearmesssystem, sowie Geschwindigkeits- und Positionsregler. Diese Betriebsart bietet sich fuer das Einfahren in die Bearbeitungsstation an. Durch eine Positionsregelung entfaellt ausserdem die mechanische Fixierung des Werkstuecktraegers in der Bearbeitungsstation. Ist fuer die Bearbeitung eine Relativbewegung in Foerderbandrichtung zwischen Werkzeug und Werkstueck erforderlich, kann diese auch von dem geregelten Linearmotor...