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Gefaesssegmentierung von Tumoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028893D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 7 (2004-07-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Jul-25
Document File: 1 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die dreidimensionale Darstellung von Koerperteilen aus dreidimensional gemessenen Daten erfolgt durch die so genannte Segmentierung. Dabei werden z.B. Organe oder Gefaessbaeume vom umgebenden Gewebe getrennt und dreidimensional, z.B. als VRT (Volume Rendering Technology), dargestellt. Das Wachstum von Tumoren ist stark von ihrer Blutversorgung abhaengig. Eine Bestimmung der versorgenden Gefaesse ist demnach von groesstem Interesse. Darueber hinaus interessieren fuer die Therapie von z.B. Lebertumoren die Gefaesszugangswege, um etwa eine gezielte Embolisation dieser Zugaenge oder eine gezielte Medikamentengabe ueber Katheder durchfuehren zu koennen. Bei der Segmentierung von Gefaessen und Bronchien wird ausgehend von einem Startpunkt in einem Hauptast der Weg ueber die Verzweigungen bis in die minimal mit dem bildgebenden Verfahren darstellbaren Strukturen verfolgt. Hier wird vorgeschlagen, bei Tumoren den ueblichen Weg der Segmentierung, von grossen zu kleineren Querschnitten, umzukehren. Zunaechst wird der Tumor segmentiert. Anschliessend werden alle Gefaesse, die mit dem Tumor verbunden sind, in Richtung des breiter werdenden Querschnitts verfolgt und entsprechend segmentiert. Abzweigungen in Richtung kleiner werdender Veraestelungen werden ignoriert oder ggf. besonders markiert angezeigt. Durch eine Querschnittsbestimmung aller versorgenden und/oder entsorgenden Gefaessbaeume kann dann eine Abschaetzung des moeglichen Tumorwachstums vorgenommen werden. Die Segmentierung der entsprechenden Gefaessbaeume dient ausserdem zur Planung der Zugangswege fuer einen interventionellen Eingriff.

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Gefaesssegmentierung von Tumoren

Idee: Dr. Lutz Guendel, DE-Forchheim

Die dreidimensionale Darstellung von Koerperteilen aus dreidimensional gemessenen Daten erfolgt durch die so genannte Segmentierung. Dabei werden z.B. Organe oder Gefaessbaeume vom umgebenden Gewebe getrennt und dreidimensional, z.B. als VRT (Volume Rendering Technology), dargestellt. Das Wachstum von Tumoren ist stark von ihrer Blutversorgung abhaengig. Eine Bestimmung der versorgenden Gefaesse ist demnach von groesstem Interesse. Darueber hinaus interessieren fuer die Therapie von z.B. Lebertumoren die Gefaesszugangswege, um etwa eine gezielte Embolisation dieser Zugaenge oder eine gezielte Medikamentengabe ueber Katheder durchfuehren zu koennen. Bei der Segmentierung von Gefaessen und Bronchien wird ausgehend von einem Startpunkt in einem Hauptast der Weg ueber die Verzweigungen bis in die minimal mit dem bildgebenden Verfahren darstellbaren Strukturen verfolgt. Hier wird vorgeschlagen, bei Tumoren den ueblichen Weg der Segmentierung, von grossen zu kleineren Querschnitten, umzukehren.

Zunaechst wird der Tumor segmentiert. Anschliessend werden alle Gefaesse, die mit dem Tumor verbunden sind, in Richtung des breiter werdenden Querschnitts verfolgt und entsprechend segmentiert. Abzweigungen in Richtung kleiner werdender Veraestelungen werden ignoriert oder ggf. besonders markiert angezeigt. Durch eine Querschnittsbestimmung aller versorgenden und/oder entsorgenden Gefaessbaeume kann dann ein...