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Frequenzabhaengige Auswahl des Anpassnetzwerkes eines Leistungsverstaerkers in einem Mobilfunkgeraet

IP.com Disclosure Number: IPCOM000029415D
Original Publication Date: 2004-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jul-25
Document File: 2 page(s) / 68K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Einige kennzeichnende Eigenschaften eines Leistungsverstaerkers (Power Amplifier, PA), wie z. B. abgegebene Leistung, Stromaufnahme oder Nachbarkanalleistung, haengen von der Lastimpedanz ab. In Mobilfunksystemen wird die Lastimpedanz im Wesentlichen durch die Antenne bestimmt. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung im Mobilfunkbereich wird das Antennenvolumen immer weiter reduziert. Gleichzeitig muessen die Geraete immer mehr Frequenzbaender abdecken. Da die Lastimpedanz einer Antenne aber von der benutzten Frequenz abhaengt und der Verstaerker nur in einem kleinen Bereich der Lastimpedanz optimal arbeitet, wird die Abstimmung von Antenne und Verstaerker immer schlechter. Diese Fehlanpassung fuehrt zu verringerter abgegebener Leistung, erhoehter Stromaufnahme und verstaerkter Nachbarkanalleistung. Um diese Effekte zu unterdruecken wird heutzutage ein so genanntes Matching durchgefuehrt, d. h. die Lastimpedanz wird durch ein Anpassnetzwerk so veraendert, dass die beschriebenen Eigenschaften optimiert werden. Um nun einen groesseren Frequenzbereich mit sehr unterschiedlichen notwendigen Lastimpedanzen abzudecken, wird ein schaltbares Netzwerk verwendet, bei dem einzelne Elemente je nach Bedarf durch Schalter zu- oder abgeschaltet werden (Abbildung 1). Neben diesen diskret schaltenden Architekturen gibt es auch Anpassnetzwerke, bei denen Elemente innerhalb bestimmter Grenzen kontinuierlich veraendert werden koennen. Hierbei werden in der Regel Kondensatoren eingesetzt, die als Varaktoren ausgefuehrt sind.

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Frequenzabhaengige Auswahl des Anpassnetzwerkes eines Leistungsverstaerkers in einem Mobilfunkgeraet

Idee: Andreas Langer, DE-Muenchen

Einige kennzeichnende Eigenschaften eines Leistungsverstaerkers (Power Amplifier, PA), wie z. B. abgegebene Leistung, Stromaufnahme oder Nachbarkanalleistung, haengen von der Lastimpedanz ab. In Mobilfunksystemen wird die Lastimpedanz im Wesentlichen durch die Antenne bestimmt. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung im Mobilfunkbereich wird das Antennenvolumen immer weiter reduziert. Gleichzeitig muessen die Geraete immer mehr Frequenzbaender abdecken. Da die Lastimpedanz einer Antenne aber von der benutzten Frequenz abhaengt und der Verstaerker nur in einem kleinen Bereich der Lastimpedanz optimal arbeitet, wird die Abstimmung von Antenne und Verstaerker immer schlechter. Diese Fehlanpassung fuehrt zu verringerter abgegebener Leistung, erhoehter Stromaufnahme und verstaerkter Nachbarkanalleistung.

Um diese Effekte zu unterdruecken wird heutzutage ein so genanntes Matching durchgefuehrt, d. h. die Lastimpedanz wird durch ein Anpassnetzwerk so veraendert, dass die beschriebenen Eigenschaften optimiert werden. Um nun einen groesseren Frequenzbereich mit sehr unterschiedlichen notwendigen Lastimpedanzen abzudecken, wird ein schaltbares Netzwerk verwendet, bei dem einzelne Elemente je nach Bedarf durch Schalter zu- oder abgeschaltet werden (Abbildung 1). Neben diesen diskret schaltenden Architekturen gibt es auch Anpassnetzwerke, bei denen Elemente innerhalb bestimmter Grenzen kontinuierlich veraendert werden koennen. Hierbei werden in der Reg...