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Verwendung von Kontextinformationen, um einen passenden Zeitpunkt und ein geeignetes Endgeraet fuer die Kommunikation auszuwaehlen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000029820D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 8 (2004-08-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Aug-25
Document File: 2 page(s) / 27K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Kommunikation kann heute auf unterschiedliche Weise Zustande kommen, z.B. mit Hilfe von Telefonie, Mobiltelekommunikation, E-Mail, Fax usw. An bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten hat ein Nutzer in der Regel nur eine spezielle Auswahl an Endgeraeten zur Verfuegung. Ein Anrufer muss daher meistens mehrere Moeglichkeiten ausprobieren bis er den gewuenschten Gespraechspartner erreichen kann, z.B. Telefon oder E-Mail auf der Arbeitsstelle, Telefon zu Hause usw. Um die Effizienz der Kommunikation zu steigern, wird die Verwendung von Kontextinformationen vorgeschlagen. Unter Kontextinformation versteht man dabei jede Information, die verwendet werden kann, um die Situation eines Teilnehmers zu charakterisieren, z.B. Lokations- und Zeitinformationen, sowie Informationen ueber die Nutzeraktivitaet und ueber den Anwendungsstatus. Die Kontextinformationen werden auf der Seite des Angerufenen gewonnen und an das Endgeraet potentieller Anrufer signalisiert. Sie bieten die Moeglichkeit, eine Aussage zu einer zukuenftigen Lokation und damit implizit auch zur kuenftigen Situation zu machen. Dies kann durch explizite Angaben oder auch durch eine Analyse des vorherigen Teilnehmerverhaltens erfolgen. Dadurch wird es moeglich, einen Kommunikationsaufbau, der gegenwaertig nicht in der gewuenschten Form ausgefuehrt werden kann, auf einen besser geeigneten spaeteren Zeitpunkt zu verschieben. Ein aktueller Kommunikationsaufbau kann andererseits durch Einsatz zusaetzlicher Ressourcen forciert werden, weil die Voraussetzungen in der naechsten Zukunft als noch unguenstiger eingeschaetzt werden.

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S

© SIEMENS AG 2004 file: 2004J08992.doc page: 1

Verwendung von Kontextinformationen, um einen passenden Zeitpunkt und ein geeignetes Endgeraet fuer die Kommunikation auszuwaehlen

Idee: Manuel Goertz, DE-Darmstadt; Dr. Ralf Ackermann, DE-Darmstadt; Prof. Dr. Ralf Steinmetz,

DE-Darmstadt; Harald Mueller, DE-Muenchen; Thomas Lederer, DE-Muenchen

Kommunikation kann heute auf unterschiedliche Weise Zustande kommen, z.B. mit Hilfe von Telefonie, Mobiltelekommunikation, E-Mail, Fax usw. An bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten hat ein Nutzer in der Regel nur eine spezielle Auswahl an Endgeraeten zur Verfuegung. Ein Anrufer muss daher meistens mehrere Moeglichkeiten ausprobieren bis er den gewuenschten Gespraechspartner erreichen kann, z.B. Telefon oder E-Mail auf der Arbeitsstelle, Telefon zu Hause usw.

Um die Effizienz der Kommunikation zu steigern, wird die Verwendung von Kontextinformationen vorgeschlagen. Unter Kontextinformation versteht man dabei jede Information, die verwendet werden kann, um die Situation eines Teilnehmers zu charakterisieren, z.B. Lokations- und Zeitinformationen, sowie Informationen ueber die Nutzeraktivitaet und ueber den Anwendungsstatus. Die Kontextinformationen werden auf der Seite des Angerufenen gewonnen und an das Endgeraet potentieller Anrufer signalisiert. Sie bieten die Moeglichkeit, eine Aussage zu einer zukuenftigen Lokation und damit implizit auch zur kuenftigen Situation zu machen. Dies kann durch explizite Angaben oder auch durch eine Analyse des vorherigen Teilnehmerverhaltens erfolgen. Dadurch wird es moeglich, einen Kommunikationsaufbau, der gegenwaertig nicht in der gewuenschten Form ausgefuehrt werden kann, auf einen besser geeigneten spaeteren Zeitpunkt zu verschieben. Ein aktueller Kommunikationsaufbau kann andererseits durch Einsatz zusaetzlicher Ressourcen forciert werden, weil die Voraussetzungen in der naechsten Zukunft als noch unguenstiger eingeschaetzt werden.

In Abbildung 1 ist die prinzipielle Idee dargestellt. Nutzer B aktualisiert periodisch seine Lokationsangaben und wahlweise weitere zusaetzliche Kontextinformationen. Diese Informationen werden in einem zentralen "Kontext-System" aufbereitet, gespeichert und anderen Anwendungen zur Verfuegung gestellt. Zusaetzlich werden auf diesem System auch Bewegungsprofile und Kalendereintraege fuer die einzelnen Nutzer abgelegt und zur Bestimmung der aktuellen bzw. fuer die in der Zukunft vorhersagbare Situation benutzt.

Moechte ein Nutzer A einen Nutzer B anrufen, dann kann er eine Anfrage beim Kont...