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Opto-mechanisches Koppelfeld fuer LWL

IP.com Disclosure Number: IPCOM000029979D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 8 (2004-08-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Aug-25
Document File: 5 page(s) / 65K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In den heutigen Uebertragungsnetzen steigen die Anforderungen an die Netze in Bezug auf Uebertragungsraten, Flexibilitaet, Sicherheit, usw. immer weiter. Es ist erforderlich, unterschiedliche Dateninhalte und Datenraten zu transportieren, wobei der Trend zu immer groesseren Datenmengen geht. Deshalb ist es notwendig, die wachsenden Datenraten ueber unterschiedliche Netze und Netztopologien zu routen (leiten), ohne sie in niedrige Datenraten zu zerlegen. Daraus ergibt sich, dass die hochbitratigen Datenstroeme komplett geschaltet werden muessen. Die herkoemmlichen Verfahren und Methoden sind dabei nur bedingt in der Lage, diese Anforderungen zu erfuellen. Deshalb muessen neue Wege gefunden werden, den neuen Erfordernissen Rechnung zu tragen. Eine dieser neuen Aufgaben besteht in der flexiblen Verschaltung hochbitratiger optischer Signale durch ein Managementsystem, ohne manuell (d.h. mit Servicepersonal vor Ort) eingreifen zu muessen. Die nachfolgend dargestellten Ideen tragen wesentlich dazu bei, das Problem der Verschaltung optischer Signale auf optischer Ebene ohne optisch-elektrische Wandlung zu loesen, dabei zu vergleichbaren Entwicklungen wesentlich kostenguenstiger zu sein und auf vorhandene Technologien aufzubauen. Die Realisierung eines optischen Crossconnects (OXC) ist das Ziel dieser Ideen.

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S

© SIEMENS AG 2004 file: 2004J02222.doc page: 1

Opto-mechanisches Koppelfeld fuer LWL

Idee: Andreas Mueller, DE-Berlin; Alfons Wahr, DE-Muenchen

In den heutigen Uebertragungsnetzen steigen die Anforderungen an die Netze in Bezug auf Uebertragungsraten, Flexibilitaet, Sicherheit, usw. immer weiter. Es ist erforderlich, unterschiedliche Dateninhalte und Datenraten zu transportieren, wobei der Trend zu immer groesseren Datenmengen geht. Deshalb ist es notwendig, die wachsenden Datenraten ueber unterschiedliche Netze und Netztopologien zu routen (leiten), ohne sie in niedrige Datenraten zu zerlegen. Daraus ergibt sich, dass die hochbitratigen Datenstroeme komplett geschaltet werden muessen.

Die herkoemmlichen Verfahren und Methoden sind dabei nur bedingt in der Lage, diese Anforderungen zu erfuellen. Deshalb muessen neue Wege gefunden werden, den neuen Erfordernissen Rechnung zu tragen. Eine dieser neuen Aufgaben besteht in der flexiblen Verschaltung hochbitratiger optischer Signale durch ein Managementsystem, ohne manuell (d.h. mit Servicepersonal vor Ort) eingreifen zu muessen.

Die nachfolgend dargestellten Ideen tragen wesentlich dazu bei, das Problem der Verschaltung optischer Signale auf optischer Ebene ohne optisch-elektrische Wandlung zu loesen, dabei zu vergleichbaren Entwicklungen wesentlich kostenguenstiger zu sein und auf vorhandene Technologien aufzubauen. Die Realisierung eines optischen Crossconnects (OXC) ist das Ziel dieser Ideen.

Um die Bedeutung des OXC im gesamten Uebertragungsnetz zu verdeutlichen, ist in Abb. 1 die typische Struktur eines Netzes mit zukuenftigen Anforderungen enthalten. Durch die steigenden Datenraten in den Uebertragungsnetzen (die im Backbone zusaetzlich konzentriert werden), die ueber grosse Entfernungen transportiert werden muessen ist es erforderlich, dass diese Signale auch geroutet werden, ohne sie in kleinere Datenraten zu zerlegen, zu routen und dann wieder in grosse Datenstroeme zusammen zu fassen. Diese Funktionalitaet laesst sich nur mit OXC's realisieren. Das Demultiplexen/Multiplexen der hochbitratigen Signale und ihre optisch/elektrische bzw. elektrisch/optische Wandlung vor bzw. nach dem Routing entfaellt. Mit einem OXC koennen auch wesentlich hoehere Schaltkapazitaeten durch das Verschalten von optischen Signalen erreicht werden, als das auf elektrischer Ebene erzielt werden kann. Des Weiteren ist die Verschaltung von Daten auf optischer Ebene unabhaengig von der zu uebertragenden Applikation bzw. dem Protokoll realisierbar. Der Trend in den Uebertragungsnetzen geht eindeutig in Richtung Automatic Switched Optical Networking (ASON). Dabei ist der OXC ein Schluesselelement, ohne das dieses Konzept nicht realisiert werden kann. Die vorhandenen Konzepte und Technologien zur Umsetzung von OXC's haben erkennbare Nachteile. Die Kombination mehrerer Ideen fuehrt allerdings zu einer Loesung. Diese Ideen werden nachfolgend einzeln diskutiert.

1. Das Koppel-Prinzip:

Eine Idee zur Verbindun...