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Galvanik-Loetung (GAL)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030023D
Original Publication Date: 2004-Aug-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Aug-25
Document File: 1 page(s) / 18K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Roentgenroehren werden bei ihrer Herstellung im Vakuumofen durch einen Stopfen mittels einer Loetung verschlossen. Der Stopfen und das zu verschliessende Teil sollen dabei moeglichst den gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten besitzen und bestehen idealerweise aus dem gleichen Material. Die Verschlussloetung selbst soll bei einer Temperatur unterhalb derjenigen liegen, bei der an dem Teil bereits vorhandene Loetungen erfolgt sind (beispielsweise bei einer Temperatur <760°C, wenn schon bestehende Loetverbindungen bei einer Temperatur 780°C oder mehr erfolgt sind). Eine vorteilhafte Loesung des Problems stellt die unmittelbare Loetung eines Stopfens aus Molybdaen in den Molybdaen-Anodenteller dar. Um ein geeignetes Lot fuer die geringere zur Verfuegung stehende Loettemperatur einsetzen zu koennen, erfolgt zuvor eine galvanische Beschichtung der beiden Molybdaen-Teile an der Verbindungsflaeche mit einem geeigneten Metall (z.B. Kupfer, Nickel). Alternativ kann auch eine geeignete galvanisierte Scheibe in einem vorgelagerten Loetschritt (bei hoeherer Temperatur) in den Anodenteller eingeloetet werden, wodurch nur sehr kleine Teile (Scheibe und Stopfen) galvanisiert werden muessen.

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Galvanik-Loetung (GAL)

Idee: Dr. Lars Lauer, DE-Erlangen

Roentgenroehren werden bei ihrer Herstellung im Vakuumofen durch einen Stopfen mittels einer Loetung verschlossen. Der Stopfen und das zu verschliessende Teil sollen dabei moeglichst den gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten besitzen und bestehen idealerweise aus dem gleichen Material. Die Verschlussloetung selbst soll bei einer Temperatur unterhalb derjenigen liegen, bei der an dem Teil bereits vorhandene Loetungen erfolgt sind (beispielsweise bei einer Temperatur <760°C, wenn schon bestehende Loetverbindungen bei einer Temperatur 780°C oder mehr erfolgt sind).

Eine vorteilhafte Loesung des Problems stellt die unmittelbare Loetung eines Stopfens aus Molybdaen in den Molybdaen-Anodenteller dar. Um ein geeignetes Lot fuer die geringere zur Verfuegung stehende Loettemperatur einsetzen zu koennen, erfolgt zuvor eine galvanische Beschichtung der beiden Molybdaen-Teile an der Verbindungsflaeche mit einem geeigneten Metall (z.B. Kupfer, Nickel). Alternativ kann auch eine geeignete galvanisierte Scheibe in einem vorgelagerten Loetschritt (bei hoeherer Temperatur) in den Anodenteller eingeloetet werden, wodurch nur sehr kleine Teile (Scheibe und Stopfen) galvanisiert werden muessen.

Entsprechende Galvanische Zwischenschichten koennen allgemein bei Loetverbindungen eingesetzt werden zur Optimierung von Kosten und Qualitaet.

© SIEMENS AG 2004 file: 2004J10797.doc page: 1