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Erweiterung des 3GPP-standardisierten „Generic Network Ressource Model“ beim Einsatz von „Domain Manager“-Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030128D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 8 (2004-08-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Aug-25
Document File: 3 page(s) / 297K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die TMN (Telecommunication Management Network)-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes. Dabei stellt jede Schicht zwei Funktionen zur Verfuegung: Eine Manager-Funktion, die die darunter liegenden Schichten verwaltet. Und eine Agent-Funktion, die der darueber liegenden Schicht eine Schnittstelle zur Verfuegung stellt. Die Ueberwachung grosser Mobilfunknetze (mit einer grossen Menge von Netzressourcen und Ereignismeldungen) kann eine Managementschicht zwischen dem NM (Network-Manager) und den regionalen EM-(Element-Manager) Systemen erforderlich machen. Diese Funktionalitaet wird von sog. „Domain-Managers“ (DM, auch „Sub-Network Managers“ genannt) realisiert, die ueblicherweise mehrere von einem Hersteller stammende EM mit unterschiedlichen Funktionen oder mehrere EM mit gleicher Funktionalitaet von unterschiedlichen Herstellern steuern koennen. Bild 1 zeigt beispielsweise eine Management-Konfiguration in der ein Domain-Manager mit dem NM ueber die Schnittstelle Itf-N1(eine einheitliche NM-EM Schnittstelle) verbunden ist. Diesem Domain-Manager sind drei verschiedene EM-Systeme untergeordnet:

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S

Erweiterung des 3GPP-standardisierten "Generic Network Ressource Model" beim Einsatz von "Domain Manager"-Systemen

Idee: Lucian Hirsch, DE-Muenchen

Die TMN (Telecommunication Management Network)-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes. Dabei stellt jede Schicht zwei Funktionen zur Verfuegung: Eine Manager-Funktion, die die darunter liegenden Schichten verwaltet. Und eine Agent- Funktion, die der darueber liegenden Schicht eine Schnittstelle zur Verfuegung stellt. Die Ueberwachung grosser Mobilfunknetze (mit einer grossen Menge von Netzressourcen und Ereignismeldungen) kann eine Managementschicht zwischen dem NM (Network-Manager) und den regionalen EM-(Element-Manager) Systemen erforderlich machen. Diese Funktionalitaet wird von sog. "Domain-Managers" (DM, auch "Sub-Network Managers" genannt) realisiert, die ueblicherweise mehrere von einem Hersteller stammende EM mit unterschiedlichen Funktionen oder mehrere EM mit gleicher Funktionalitaet von unterschiedlichen Herstellern steuern koennen. Bild 1 zeigt beispielsweise eine Management-Konfiguration in der ein Domain-Manager mit dem NM ueber die Schnittstelle Itf- N1(eine einheitliche NM-EM Schnittstelle) verbunden ist. Diesem Domain-Manager sind drei verschiedene EM-Systeme untergeordnet:

* EM1, der acht BSS-(Base Station System) Netzelemente ueberwacht

* EM2, der ein RNC (Radio Network Controller) mit 3 dazugehoerigen NodeB ueberwacht

* EM3, der ein MSC (Mobile Switching Center) und 1 SGSN (Service GPRS Support Node) ueberwacht

Fuer das alltaegliche Netzmanagement ergeben sich Nachteile bei dem Einsatz eines Domain- Managers unter Beruecksichtigung des im 3GPP-Standard TS 32.622 definierten Verhaltens der Objektklassen "subNetwork" und "managementNode" (z.B. "managementNode"-Instanzen nur unter "root subNetwork"-Instanzen moeglich). Im Folgenden wird ein Beispiel anhand der in Bild 1 gezeigten Konfiguration erlaeutert:

Der NM-Operator soll eine Synchronisation aller Alarme aus dem vom EM2 ueberwachten Bereich starten. Der Operator muss zunaechst wissen, welche Netzelemente (NE, als "managedElement"- Instanzen modelliert) von diesem Element-Manager verwaltet werden. Sowohl der NM als auch der DM muessen schon beim Hochfahren den Wert des Attributes "managedElements" aus allen untergeordneten Element-Managern anfordern, bewerten und entsprechende Zuordnungstabellen zu den NE bilden. Anschliessend sendet der NM an den Domain-Manager und dieser wiederum an die EM2 mehrere Tei...