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Redundantes, spielfreies Bremssystem zur Verwendung in Elektromotoren, Werkzeugmaschinen, Antrieben, etc.

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030697D
Original Publication Date: 2004-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 66K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Bewegung von Lasten z.B. mittels Elektromotoren sind haeufig redundante Sicherheitselemente erforderlich. Dies ist der Fall, wenn beispielsweise unter Werkzeugmaschinen mit Vertikalachsen gearbeitet werden muss, so z.B. bei Werkstueckwechseln etc. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass die Achsen verdrehspielfrei sind, so dass es moeglich ist, sie im Haltebetrieb positionsgenau festzusetzen und wieder zu verfahren. Unter Verdrehspiel versteht man den Drehwinkel an der Antriebswelle bei blockiertem Motor, der bei Drehung mit kleinem Drehmoment in beiden Drehrichtungen entsteht. Derzeit kann dieses Problem durch zwei gleichartige Bremsen beispielsweise zwei elektromagnetisch betaetigte Federdruckbremsen an bzw. in einem Motor geloest werden. Die redundante Anordnung zweier elektromagnetisch betaetigter Permanentmagnetbremsen ist jedoch bisher nicht bekannt. Ein anderes Verfahren sieht zwei unterschiedliche und getrennt voneinander angeordnete Bremsen vor, z.B. eine elektromechanisch betaetigte Permanentmagnetbremse im Antriebsmotor und eine elektromechanisch betaetigte Federdruckbremse am angetriebenen Element (z.B. Kugelrollspindel, angetriebene Welle, Getriebe o.ae.).

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S

Redundantes, spielfreies Bremssystem zur Verwendung in Elektromotoren, Werkzeugmaschinen, Antrieben, etc.

Idee: Michael Bzdzuich, DE-Bad Neustadt a.d. Saale; Frank Eckert, DE-Bad Neustadt a.d. Saale;

Markus Oestreich, DE-Bad Neustadt a.d. Saale

Bei der Bewegung von Lasten z.B. mittels Elektromotoren sind haeufig redundante Sicherheitselemente erforderlich. Dies ist der Fall, wenn beispielsweise unter Werkzeugmaschinen mit Vertikalachsen gearbeitet werden muss, so z.B. bei Werkstueckwechseln etc. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass die Achsen verdrehspielfrei sind, so dass es moeglich ist, sie im Haltebetrieb positionsgenau festzusetzen und wieder zu verfahren. Unter Verdrehspiel versteht man den Drehwinkel an der Antriebswelle bei blockiertem Motor, der bei Drehung mit kleinem Drehmoment in beiden Drehrichtungen entsteht.

Derzeit kann dieses Problem durch zwei gleichartige Bremsen beispielsweise zwei elektromagnetisch betaetigte Federdruckbremsen an bzw. in einem Motor geloest werden. Die redundante Anordnung zweier elektromagnetisch betaetigter Permanentmagnetbremsen ist jedoch bisher nicht bekannt. Ein anderes Verfahren sieht zwei unterschiedliche und getrennt voneinander angeordnete Bremsen vor, z.B. eine elektromechanisch betaetigte Permanentmagnetbremse im Antriebsmotor und eine elektromechanisch betaetigte Federdruckbremse am angetriebenen Element (z.B. Kugelrollspindel, angetriebene Welle, Getriebe o.ae.).

Vorgeschlagen wird nun (siehe auch Abbildung 1) eine Permanentmagnetbremse (1) und eine Federdruckbremse (2) in einem Motor anzuordnen bzw. zu kombinieren, mit dem Ziel ein redundantes, spielfreies Halte- und Bremsmoment sicherzustellen. Waehrend die Permanentmagnetbremse nur elektromagnetisch betaetigt werden kann, ist es moeglich, die Federdruckbremse sowohl elektromagnetisch als auch pneumatisch oder hydraulisch zu betaetigen.

Mittels Abbildung...