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Variable maximale Ausgangsleistung eines UMTS-Handys

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030713D
Original Publication Date: 2004-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Sep-25
Document File: 1 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Ausgangsleistung und ACLR (Adjacent Channel Leakage power Ratio) eines UMTS-Handys (UMTS Universal Mobile Telecommunications System) muessen gewisse technische Spezifikationen erfuellen, die in 3GPP-Spezifikationen (3GPP 3rd Generation Partnership Project) beschrieben sind. Die maximale Ausgangsleistung bestimmt die Leistungsklasse (1 bis 4) des Handys. Ein Handy der Klasse 3 soll eine Ausgangsleistung von +24(+1/-3) dBm (Dezibel Milliwatt) und ACLR von 33 dB fuer den naechsten Nachbar erreichen. Die Spezifikation 3GPP TS25.101 macht dabei keine Einschraenkung hinsichtlich der Betriebsbedingungen, z.B. der Temperatur oder Versorgungsspannung. Bei zunehmender Temperatur und/oder niedrigerer Versorgungsspannung wird es jedoch immer schwieriger genuegend Ausgangsleistung mit genuegend gutem ACLR zu erreichen. Bisher wird die Ausgangsleistung (z.B. +24 dBm fuer Klasse-3-Handys) als Zielwert fuer die maximale Leistung eines Handys genommen. Das Einhalten der Leistung kann bspw. mit einem Detektor kontrolliert werden und es ist kein Problem den Chipsatz, dabei speziell die Leistungsstufe (Power Amplifier), so zu spezifizieren, dass dieser Zielwert bei gleichzeitigem guten ACLR unter allen Bedingungen erreicht wird. Allerdings ist eine Leistungsstufe, welche den Zielwert von z.B. +24 dBm unter allen Betriebsbedingungen und „worst case“-Ueberlegungen einhaelt, fuer Normalbedingungen ueberdimensioniert. Eine solche Leistungsstufe verbraucht zu viel Strom, ist fuer einen bestimmten Chipsatz gar nicht auf dem Markt erhaeltlich oder kundenspezifisch und damit teuer. Reduziert man jedoch den Zielwert bereits bei Raumtemperatur auf z.B. 22 dBm, was die 3GPP-Spezifikation durchaus erlaubt, nutzt man vorhandenes Potential der Leistungsstufe fuer mehr Leistung und damit Reichweite unter Normalbedingungen nicht aus. Damit verliert der Netzbetreiber u. U. Netzkapazitaet und muss mehr Basisstationen halten. Ebenso ist es fuer einen Kunden nicht unbedingt klar, warum sein Klasse-3-Geraet nur mit einer Leistung senden kann, die einem Klasse-4-Geraet entspricht.

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Variable maximale Ausgangsleistung eines UMTS-Handys

Idee: Detlef Schlager, DE-Muenchen

Die Ausgangsleistung und ACLR (Adjacent Channel Leakage power Ratio) eines UMTS-Handys (UMTS Universal Mobile Telecommunications System) muessen gewisse technische Spezifikationen erfuellen, die in 3GPP-Spezifikationen (3GPP 3rd Generation Partnership Project) beschrieben sind. Die maximale Ausgangsleistung bestimmt die Leistungsklasse (1 bis 4) des Handys. Ein Handy der Klasse 3 soll eine Ausgangsleistung von +24(+1/-3) dBm (Dezibel Milliwatt) und ACLR von 33 dB fuer den naechsten Nachbar erreichen. Die Spezifikation 3GPP TS25.101 macht dabei keine Einschraenkung hinsichtlich der Betriebsbedingungen, z.B. der Temperatur oder Versorgungsspannung. Bei zunehmender Temperatur und/oder niedrigerer Versorgungsspannung wird es jedoch immer schwieriger genuegend Ausgangsleistung mit genuegend gutem ACLR zu erreichen.

Bisher wird die Ausgangsleistung (z.B. +24 dBm fuer Klasse-3-Handys) als Zielwert fuer die maximale Leistung eines Handys genommen. Das Einhalten der Leistung kann bspw. mit einem Detektor kontrolliert werden und es ist kein Problem den Chipsatz, dabei speziell die Leistungsstufe (Power Amplifier), so zu spezifizieren, dass dieser Zielwert bei gleichzeitigem guten ACLR unter allen Bedingungen erreicht wird. Allerdings ist eine Leistungsstufe, welche den Zielwert von z.B. +24 dBm unter allen Betriebsbedingungen und "worst case"-Ueberlegungen einhaelt, fuer Normalbedingungen ueberdimensioniert. Eine solche Leistungsstufe verbraucht zu viel Strom, ist fuer einen bestimmten Chipsatz gar nicht auf dem Markt erhaeltlich oder kundenspezifisch und damit teuer. Reduziert man jedoch den...