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Positionierung der Teilchenfallen entlang des GIL Rohrsegments

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030779D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 9 (2004-09-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 121K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Lange Rohre werden bislang aus einzelnen Rohrabschnitten zusammengesetzt. Beim Verlegen von langen Rohrsegmenten ueber eine Einzugsvorrichtung mit Rollen kann allerdings durch unterschiedliche Reibungskraefte an den Rollen eine Drehbewegung auf das Rohrsegment wirken, welche zu einer Verdrehung des Rohres um seine Laengsachse fuehrt. Bei einem Rohr (Gasisolierte Uebertragungsleitung, GIL), welches aus einem Leiterrohr (4), einem Rohrmantel (1) und einem Hohlraum zwischen (1) und (4) besteht, koennen im Inneren des Mantelrohres auf der ganzen Laenge oder in Abschnitten so genannte Teilchenfallen (2) angebracht sein, wie in Abb. 1 schematisch dargestellt ist. Als Teilchenfallen wirken beispielsweise pilzfoermige Strukturen, die in den Raum zwischen Mantel- und Leiterrohr hineinragen und zwischen Mantelrohrwand und dieser Struktur einen feldschwachen Raum (3) (vgl. Abb. 1a, 1c) erzeugen. Sich innerhalb des Freiraums zwischen Leiter und Mantel bewegende Teilchen fallen in diesen feldschwachen Raum hinein, wodurch sie fuer das System unschaedlich werden. Fuer das Funktionieren einer solchen Teilchenfalle ist es erforderlich, dass sie sich im unteren Bereich des Rohrquerschnitts befindet.

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Positionierung der Teilchenfallen entlang des GIL Rohrsegments

Idee: Dr. Hermann Koch, DE-Erlangen

Lange Rohre werden bislang aus einzelnen Rohrabschnitten zusammengesetzt. Beim Verlegen von langen Rohrsegmenten ueber eine Einzugsvorrichtung mit Rollen kann allerdings durch unterschiedliche Reibungskraefte an den Rollen eine Drehbewegung auf das Rohrsegment wirken, welche zu einer Verdrehung des Rohres um seine Laengsachse fuehrt.

Bei einem Rohr (Gasisolierte Uebertragungsleitung, GIL), welches aus einem Leiterrohr (4), einem Rohrmantel (1) und einem Hohlraum zwischen (1) und (4) besteht, koennen im Inneren des Mantelrohres auf der ganzen Laenge oder in Abschnitten so genannte Teilchenfallen (2) angebracht sein, wie in Abb. 1 schematisch dargestellt ist. Als Teilchenfallen wirken beispielsweise pilzfoermige Strukturen, die in den Raum zwischen Mantel- und Leiterrohr hineinragen und zwischen Mantelrohrwand und dieser Struktur einen feldschwachen Raum (3) (vgl. Abb. 1a, 1c) erzeugen. Sich innerhalb des Freiraums zwischen Leiter und Mantel bewegende Teilchen fallen in diesen feldschwachen Raum hinein, wodurch sie fuer das System unschaedlich werden. Fuer das Funktionieren einer solchen Teilchenfalle ist es erforderlich, dass sie sich im unteren Bereich des Rohrquerschnitts befindet.

Die Fallen sind ueblicherweise entweder an bestimmten Stellen entlang des Rohrsegments wie z.B. an den Isolatoren (5) (vgl. Abb. 1b), oder entlang des gesamten Rohrsegments positionier...