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Verfahren zur Verbesserung des dynamischen Befuellungsverhaltens des Saugrohres

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030939D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 28K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Aus dem Fahrerwunsch bei Personenkraftfahrzeugen, ausgedrueckt als Momentenwunsch, bei Systemen mit elektronisch betaetigter Drosselklappe vom ECU-Rechenmodell (Eelectronic Control Unit - Motorsteuereinheit) wird ein entsprechender Drosselklappenwinkel berechnet, wodurch sich in weiterer Folge ein bedarfsgerechter Motorbetriebspunkt ergibt. So gleicht sich bei stationaerem Betrieb der tatsaechliche Betriebspunkt des Motors an den Fahrerwunsch an. Allerdings eilt waehrend eines Lastwechsels aufgrund des Befuellungs- bzw. Entleerungsverhaltens des Ansaugtraktes der Fahrerwunsch dem Motorbetriebspunkt stets voraus. Beim Anfahren eines Personenkraftfahrzeugs muss, um ein Absterben des Motors zu verhindern, der Fahrerwunsch durch Zusatzfunktionen und applikative Massnahmen in ein, dem Betriebspunkt, ueberhoehtes Oeffnen der Drosselklappe umgesetzt werden. Bei Lastwechseln in der Teillast kann der Fahrer durch Erhoehen bzw. durch Erniedrigen seines Momentenwunsches einen raschen Anstieg bzw. Abfall der Fuellung erreichen. Allerdings bleibt in allen Faellen das eigentliche Problem, die Abweichung zwischen Momentenwunsch und Istwert, bestehen. Diese Problematik kann durch ein Beruecksichtigen des Befuellungs- bzw. Entleerungsverhaltens des Ansaugtraktes bei Lastwechseln verbessert werden, womit das Fahrzeug dem Fahrerwunsch besser folgt. Zudem wird die Abstimmung des Anfahr- und Fahrverhaltens erleichtert und die Dynamik des jeweiligen Fahrzeugs verbessert.

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Verfahren zur Verbesserung des dynamischen Befuellungsverhaltens des Saugrohres

Idee: Dr. Juergen Dingl, DE-Regensburg; Markus Teiner, DE-Regensburg

Aus dem Fahrerwunsch bei Personenkraftfahrzeugen, ausgedrueckt als Momentenwunsch, bei Systemen mit elektronisch betaetigter Drosselklappe vom ECU-Rechenmodell (Eelectronic Control Unit - Motorsteuereinheit) wird ein entsprechender Drosselklappenwinkel berechnet, wodurch sich in weiterer Folge ein bedarfsgerechter Motorbetriebspunkt ergibt. So gleicht sich bei stationaerem Betrieb der tatsaechliche Betriebspunkt des Motors an den Fahrerwunsch an. Allerdings eilt waehrend eines Lastwechsels aufgrund des Befuellungs- bzw. Entleerungsverhaltens des Ansaugtraktes der Fahrerwunsch dem Motorbetriebspunkt stets voraus. Beim Anfahren eines Personenkraftfahrzeugs muss, um ein Absterben des Motors zu verhindern, der Fahrerwunsch durch Zusatzfunktionen und applikative Massnahmen in ein, dem Betriebspunkt, ueberhoehtes Oeffnen der Drosselklappe umgesetzt werden. Bei Lastwechseln in der Teillast kann der Fahrer durch Erhoehen bzw. durch Erniedrigen seines Momentenwunsches einen raschen Anstieg bzw. Abfall der Fuellung erreichen. Allerdings bleibt in allen Faellen das eigentliche Problem, die Abweichung zwischen Momentenwunsch und Istwert, bestehen.

Diese Problematik kann durch ein Beruecksichtigen des Befuellungs- bzw. Entleerungsverhaltens des Ansaugtraktes bei Lastwechseln verbessert werden, womit das Fahrzeug dem Fahrerwunsch besser folgt. Zudem wird die Abstimmung des Anfahr- und Fahrverhaltens erleichtert und die Dynamik des jeweiligen Fahrzeugs verbessert.

Bei Systemen mit elektronisch betaetigter Drosselklappe kann bei Lastwechseln in der Teillast durch ein Ueberreissen der Drosselklappe eine Verbesserung der Saugrohrdynamik erzielt werden. Dabei wird um das Befuellungs- bzw. Entleerungsverhalten des Saugtraktes zu beschleunigen, die Drosselklappe gegenueber dem entsprechenden Stationaerpunkt weiter geoeffnet bzw. geschlossen.

Dazu koennen nachfolgende Systemloesungen verwendet werden:

Loesung 1: Der zusaetzliche Oeffnungswinkel wird getriggert von der Abweichung des gewuenschten Saugrohrabsolutdruckes vom tatsaechlichen Saugrohrabsolutdruck. Diese Druckdifferenz wird mit einem in einem Kennfeld hinterlegten Verstaerkungsfaktor gewichtet und als Korrekturwert in den Druck vor der Drosselklappe eingerechnet. Daher ergibt sich an der Drosselklappe ein in Abhaengigkeit der Druckdifferenz korrigier...