Browse Prior Art Database

Verfahren zur automatischen Rufsteuerung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031181D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 52K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Verfahren zur automatischen Rufsteuerung nutzen ueblicherweise so genannte „Trigger“, die direkt in die Software der Vermittlungsserver eingebaut werden. So koennen Informationen ueber eingehende Rufe mittels geeigneter Protokolle oder so genannter Application Programming Interfaces (API) an eine Dienstlogik gegeben werden, welche die automatische Rufbehandlung steuert. Dabei werden sowohl standardisierte Protokolle/API (z.B. INAP, CSTA, SIP) als auch herstellerspezifische Protokolle/API verwendet. Ein solcher Dienst wurde bisher hauptsaechlich Teilnehmern in privaten Netzen zur Verfuegung gestellt. Allerdings zeigen auch oeffentliche Netzbetreiber Interesse an einem solchen Dienst. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer ihr Dienstprofil ueber eine komfortable graphischen Web-Oberflaeche einstellen koennen. Der oben beschriebene Stand der Technik erfordert hohen Aufwand in der Realisierung. Die Triggerpunkte und die entsprechenden Prozeduren (z.B. Erkennen eines ankommenden Rufs fuer einen bestimmten Teilnehmer, Melden dieser Information ueber ein bestimmtes Protokoll an eine uebergeordnet Logik, Ermoeglichen der Beeinflussung des anstehenden Rufs durch die Logik mittels Protokoll) muessen dazu in die Vermittlungssoftware eingebaut werden. Diese Implementierung ist sehr zeit- und kostenaufwaendig.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 35% of the total text.

Page 1 of 3

S

Verfahren zur automatischen Rufsteuerung

Idee: Stefan Unger, DE-Muenchen

Verfahren zur automatischen Rufsteuerung nutzen ueblicherweise so genannte "Trigger", die direkt in die Software der Vermittlungsserver eingebaut werden. So koennen Informationen ueber eingehende Rufe mittels geeigneter Protokolle oder so genannter Application Programming Interfaces (API) an eine Dienstlogik gegeben werden, welche die automatische Rufbehandlung steuert. Dabei werden sowohl standardisierte Protokolle/API (z.B. INAP, CSTA, SIP) als auch herstellerspezifische Protokolle/API verwendet.

Ein solcher Dienst wurde bisher hauptsaechlich Teilnehmern in privaten Netzen zur Verfuegung gestellt. Allerdings zeigen auch oeffentliche Netzbetreiber Interesse an einem solchen Dienst. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer ihr Dienstprofil ueber eine komfortable graphischen Web- Oberflaeche einstellen koennen.

Der oben beschriebene Stand der Technik erfordert hohen Aufwand in der Realisierung. Die Triggerpunkte und die entsprechenden Prozeduren (z.B. Erkennen eines ankommenden Rufs fuer einen bestimmten Teilnehmer, Melden dieser Information ueber ein bestimmtes Protokoll an eine uebergeordnet Logik, Ermoeglichen der Beeinflussung des anstehenden Rufs durch die Logik mittels Protokoll) muessen dazu in die Vermittlungssoftware eingebaut werden. Diese Implementierung ist sehr zeit- und kostenaufwaendig.

Die Idee eines neuartigen Verfahrens liegt in dem Konzept, einen Web-basierten Dienst zur automatischen Rufsteuerung auf Basis der existierenden Zusatz-Teilnehmerdienste zu realisieren. Die Plattform mit der Dienstlogik verwendet zur Steuerung der entsprechenden vermittlungstechnischen Prozeduren diejenigen Datenformate, die auch bei der Teilnehmerselbsteingabe der Zusatz- Teilnehmerdienste zur Anwendung kommen.

Dieses im Folgenden beschriebene Verfahren erlaubt einem oeffentlichen Telefonteilnehmer spezielle Profile zu definieren, welche fuer ihn automatisch ankommende Rufe steuern. Solche Profile koennen fuer verschiedene Faelle definiert werden. So kann beispielsweise ein Profil fuer den Fall "Teilnehmer ist nicht im Buero" eingerichtet werden, das von Montag bis Freitag ab 18:00h und am Wochenende ganztags gelten soll. Einstellbar ist auch, auf welche Nummern ankommende Rufe weitergeleitet werden. Weiterhin koennen ausgewaehlte Rufnummern besonders behandelt werden, wie z.B. das Weiterleiten eines Anrufs an das private Mobilfunktelefon.

Das neue Verfahren realisiert die automatische Rufsteuerung auf Basis der Verwendung von existierenden Zusatz-Teilnehmerdiensten (so genannten Supplementary Services). Solche Teilnehmerdienste, wie z.B. Rufweiterleitung unbedingt/bedingt (Call Forwarding unconditional/on busy/on not anwered), Sperren (call barring), Blacklist/Whitelist Screening, sind heute standardmaessig in oeffentlichen Netzen verfuegbar, sowohl fuer PSTN (Public Switched Telephone Network) als auch fuer ISDN (Integrated Services Digital Network) Tei...