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Einfache Einstellung eines oder mehrerer Kanalleistungsentzerrer (Kanalschwaecher) innerhalb eines Preemphase-Abschnitts zur Verbesserung der Streckenperfomance

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031183D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 53K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Eine WDM (Wavelength Division Multiplexing) Strecke zwischen zwei optischen Add/Drop-Multiplexern (OADM) besteht aus vielen Zwischenverstaerkerstationen. Zur Verstaerkung des gemultiplexten Signals mit beispielsweise 80 Wellenlaengen werden Erbium-dotierte Faserverstaerker verwendet. Da die Verstaerkung in jedem Faserverstaerker eine systematische Wellenlaengenabhaengigkeit besitzt (Gain Ripple), werden bestimmte Kanaele mehr verstaerkt und andere weniger verstaerkt. Daher wird zwischen zwei OADMs eine Preemphase verwendet, die dafuer sorgt, dass die Kanaele mit ungefaehr derselben Verschlechterung des Signal-Rauschverhaeltnisses von einem OADM zum naechsten OADM uebertragen werden. Eine typische Preemphase basiert auf Leistungsmessung an beiden OADMs, Bildung der Leistungsuebertragungsfunktion und Berechnung der Kanalleistungen am OADM am Beginn der Strecke. Die maximale Anzahl an Zwischenverstaerkern zwischen zwei OADMs wir durch den Preemphase-Hub in einem OADM vorgegeben (typisch 8 bis 14 Zwischenverstaerker). Falls man in einer Strecke mehr Zwischenverstaerker einfuegen will, muss entweder ein zusaetzlicher OADM oder ein mehrstufiger Zwischenverstaerker, der einen Leistungsequalizer enthaelt, eingebaut werden. An dem Verstaerker mit dem Leistungsequalizer muss dann ebenfalls die Preemphase terminiert werden, d.h. es muessen jeweils die Kanalleistungen gemessen (vor und nach dem Equalizer), die Leistungen zum Anfang des Preemphase-Abschnitts uebertragen, die Uebertragungsfunktionen berechnet und Leistungen eingestellt werden. Ein Zwischenverstaerker ist jedoch zumeist mit weniger Equipment ausgeruestet, so dass es vermieden wird, die Preemphase am Zwischenverstaerker zu terminieren.

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Einfache Einstellung eines oder mehrerer Kanalleistungsentzerrer (Kanalschwaecher) innerhalb eines Preemphase-Abschnitts zur Verbesserung der Streckenperfomance

Idee: Christian Eder, DE-Muenchen; Dr. Alexander Richter, DE-Muenchen

Eine WDM (Wavelength Division Multiplexing) Strecke zwischen zwei optischen Add/Drop- Multiplexern (OADM) besteht aus vielen Zwischenverstaerkerstationen. Zur Verstaerkung des gemultiplexten Signals mit beispielsweise 80 Wellenlaengen werden Erbium-dotierte Faserverstaerker verwendet. Da die Verstaerkung in jedem Faserverstaerker eine systematische Wellenlaengenabhaengigkeit besitzt (Gain Ripple), werden bestimmte Kanaele mehr verstaerkt und andere weniger verstaerkt. Daher wird zwischen zwei OADMs eine Preemphase verwendet, die dafuer sorgt, dass die Kanaele mit ungefaehr derselben Verschlechterung des Signal- Rauschverhaeltnisses von einem OADM zum naechsten OADM uebertragen werden. Eine typische Preemphase basiert auf Leistungsmessung an beiden OADMs, Bildung der Leistungsuebertragungsfunktion und Berechnung der Kanalleistungen am OADM am Beginn der Strecke. Die maximale Anzahl an Zwischenverstaerkern zwischen zwei OADMs wir durch den Preemphase-Hub in einem OADM vorgegeben (typisch 8 bis 14 Zwischenverstaerker). Falls man in einer Strecke mehr Zwischenverstaerker einfuegen will, muss entweder ein zusaetzlicher OADM oder ein mehrstufiger Zwischenverstaerker, der einen Leistungsequalizer enthaelt, eingebaut werden.

An dem Verstaerker mit dem Leistungsequalizer muss dann ebenfalls die Preemphase terminiert werden, d.h. es muessen jeweils die Kanalleistungen gemessen (vor und nach dem Equalizer), die Leistungen zum Anfang des Preemphase-Abschnitts uebertragen, die Uebertragungsfunktionen berechnet und Leistungen eingestellt werden. Ein Zwischenverstaerker ist jedoch zumeist mit weniger Equipment ausgeruestet, so dass es vermieden wird, die Preemphase am Zwischenverstaerker zu terminieren.

Die Preemphase muss bislang auch in einem Zwischenverstaerker terminiert werden, wenn ein Leistungsequalizer in einem Zwischenverstaerker benoetigt wird. Dadurch muss eine Strecke zwischen zwei OADMs in mehrere Preemphase-Abschnitte eingeteilt werden, die alle gleichzeitig die Kanalleistung messen und veraendern muessen. Das bedeutet Koordinationsaufwand, komplexere Software und Kanalleistungsmessequipment in den Zwischenverstaerkern.

Die Idee beschreibt einen Algorithmus, um in Zwischenverstaerkern Kanalleistungsequalizer ohne Terminierung der Preemphase einzustellen. Dabei erfolgt keine Messung der Kanalleistung. Die Steuerung der Einstellung erfolgt vom OADM am Streckenanfang des Preemphase-Abschnitts. Durch den Leistungsequalizer wird die optische Reichweite der Wellenlaengen verbessert, vor allem bei Spezialfasern.

Ein Zwischenverstaerker mit Leistungsequalizer stellt die Kanalabschwaechung nur aufgrund von Befehlen vom ersten OADM am Beginn des Preemphase-Abschnitts ein. Eine aktive Kommunikation mit anderen Net...