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Enhanced Situational Awareness for Train Drivers

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031283D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 154K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Zugfuehrer, beispielsweise im oeffentlichen Nahverkehr, haben eine grosse Verantwortung fuer die ihnen anvertrauten Fahrzeuge und insbesondere fuer die Fahrgaeste. Bei dem immer komplexer werdenden Verkehrsgeschehen (z. B. bei dichten Zugfolgen) steigen die Anforderungen nicht nur an die Technik sondern vor allem an den Fahrer. So muss er schwierige betriebliche Situationen ohne langes Nachschlagen in Handbuechern oder gelerntes Detailwissen schnell meistern und gleichzeitig die Passagiere informieren sowie auf den Zustand des Fahrzeugs achten. Sitzt der Fahrer dann auch noch in einem Operations Control Center (OCC) und steuert das Fahrzeug fern, anstatt direkt vor Ort zu sein, reicht eine kryptische, symbolische Darstellung von Betriebsparametern (Geschwindigkeit, Bremsvermoegen, Tuerschliesszustand etc.) kuenftig wohl nicht mehr aus. Die so genannte "Situational Awareness", also die Wahrnehmung der Situation, ist insbesondere in Sonder- oder Notfaellen unzureichend. Heutige Systeme unterstuetzen allenfalls operativ unmittelbar relevante Faelle. Der Fahrer muss oft ein sehr gutes Vorstellungsvermoegen besitzen und Zusatzinformationen manuell sammeln, um auf bestimmte Situationen rechtzeitig und richtig zu reagieren. Manche Informationen sind zudem fuer den Fahrer nicht zu ermitteln, etwa die allgemeine Verkehrssituation, der Zustand der Strecke hinter einer Kurve oder die Sicht des ATS (Automatic Train Supervision) der Zentrale (Abbildung 1).

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S

Enhanced Situational Awareness for Train Drivers

Idee: Andreas Kister, DE-Braunschweig; Klaus-Juergen Gotthardt, DE-Erlangen; Olaf Nouvortne,

DE-Erlangen; Joachim Tiedemann, DE-Erlangen; Daniel Wolf, DE-Erlangen

Zugfuehrer, beispielsweise im oeffentlichen Nahverkehr, haben eine grosse Verantwortung fuer die ihnen anvertrauten Fahrzeuge und insbesondere fuer die Fahrgaeste. Bei dem immer komplexer werdenden Verkehrsgeschehen (z. B. bei dichten Zugfolgen) steigen die Anforderungen nicht nur an die Technik sondern vor allem an den Fahrer. So muss er schwierige betriebliche Situationen ohne langes Nachschlagen in Handbuechern oder gelerntes Detailwissen schnell meistern und gleichzeitig die Passagiere informieren sowie auf den Zustand des Fahrzeugs achten. Sitzt der Fahrer dann auch noch in einem Operations Control Center (OCC) und steuert das Fahrzeug fern, anstatt direkt vor Ort zu sein, reicht eine kryptische, symbolische Darstellung von Betriebsparametern (Geschwindigkeit, Bremsvermoegen, Tuerschliesszustand etc.) kuenftig wohl nicht mehr aus. Die so genannte "Situational Awareness", also die Wahrnehmung der Situation, ist insbesondere in Sonder- oder Notfaellen unzureichend. Heutige Systeme unterstuetzen allenfalls operativ unmittelbar relevante Faelle. Der Fahrer muss oft ein sehr gutes Vorstellungsvermoegen besitzen und Zusatzinformationen manuell sammeln, um auf bestimmte Situationen rechtzeitig und richtig zu reagieren. Manche Informationen sind zudem fuer den Fahrer nicht zu ermitteln, etwa die allgemeine Verkehrssituation, der Zustand der Strecke hinter einer Kurve oder die Sicht des ATS (Automatic Train Supervision) der Zentrale (Abbildung 1).

Es wird daher vorgeschlagen, die Fahrsituation fuer den Fahrer mittels moderner Technik realitaetsnah mit Zusatzinformationen abzubilden. Diese Informationen werden dem Fahrer visuell dargestellt, beispielsweise im Haupt- oder in Zusat...