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Verfahren zur Visualisierung von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031452D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 164K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Fehlersuche und Dokumentation von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken protokollieren viele programmtechnische Teilkomponenten die zwischen ihnen ausgetauschten Nachrichten sowie ihren jeweiligen Status. In grossen Kommunikationsnetzen fuehrt dies zu grossen Datenmengen in den unterschiedlichsten Formaten. Ein effizientes Untersuchen und Protokollieren dieser Daten ist aufgrund dieser Menge nur noch schwer moeglich. Bislang existiert kein universeller Ansatz zum Umgang mit diesen Daten. Die verschiedenen Ansaetze fuer ein einheitliches Protokollformat beruecksichtigen nicht, dass keine Festlegung alle denkbaren Systeme und die jeweiligen systemspezifischen Aspekte gleichermassen beruecksichtigen kann. Zudem ist der Uebergang auf visuelle Abbildungen generell mit einem Informationsverlust behaftet. Ein neuartiges Verfahren geht davon aus, dass jedes denkbare Protokollformat seine Berechtigung hat und sich deswegen die Visualisierung an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen hat. Dabei wird der immer groesser werdende Umfang von Protokolldaten beruecksichtigt, indem die grafische Repraesentation moeglichst kurz gehalten wird.

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Verfahren zur Visualisierung von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken

Idee: Juergen Luers, DE-Paderborn

Zur Fehlersuche und Dokumentation von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken protokollieren viele programmtechnische Teilkomponenten die zwischen ihnen ausgetauschten Nachrichten sowie ihren jeweiligen Status. In grossen Kommunikationsnetzen fuehrt dies zu grossen Datenmengen in den unterschiedlichsten Formaten. Ein effizientes Untersuchen und Protokollieren dieser Daten ist aufgrund dieser Menge nur noch schwer moeglich.

Bislang existiert kein universeller Ansatz zum Umgang mit diesen Daten. Die verschiedenen Ansaetze fuer ein einheitliches Protokollformat beruecksichtigen nicht, dass keine Festlegung alle denkbaren Systeme und die jeweiligen systemspezifischen Aspekte gleichermassen beruecksichtigen kann. Zudem ist der Uebergang auf visuelle Abbildungen generell mit einem Informationsverlust behaftet.

Ein neuartiges Verfahren geht davon aus, dass jedes denkbare Protokollformat seine Berechtigung hat und sich deswegen die Visualisierung an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen hat. Dabei wird der immer groesser werdende Umfang von Protokolldaten beruecksichtigt, indem die grafische Repraesentation moeglichst kurz gehalten wird.

Die Loesung besteht aus einem universellen zentralen Visualisierungstool, das sich ohne Unterstuetzung des Benutzers automatisch an die vorhandenen Formate anpasst. Der Benutzer kann sich schnell eine Uebersicht verschaffen und dann bei Bedarf zielgerichtet in die Details begeben, die in ihrer urspruenglichen Informationsfuelle bestehen bleiben.

Das System besteht aus folgenden Komponenten:

A) Eine system- und formatunabhaengige Visualisierung, die Instanzen und die dazwischen laufenden Nachrichten sowie den Status der Instanzen in chronologischer Folge grafisch anzeigt.

B) Eine Funktion zur Navigation zwischen den grafischen Elementen und ihrer ausfuehrlichen textlichen Repraesentation im Protokoll in beide Richtungen.

C) Eine dazugehoerige Plugin-Technik, mit der alle format- und systemspezifischen Aspekte in dynamisch ladbare Module ausgelagert werden.

D) Eine automatische Bestimmung des Dateiformates ohne Unterstuetzung des Benutzers unter Zuhilfenahme des Plugins.

E) Ein neues Dateiformat, dass neben den grafischen Elementen und deren nachtraegliche Anpassungen durch den Benutzer auch das Original des urspruenglichen Protokolls enthaelt und es bei Bedarf wieder restaurieren kann.

Prinzipielles Ablaufschema der beschriebenen Loesung:

A: System- und formatunabhaengige Visualisierung

Die Kommunikationsvorgaenge werden moeglichst kompakt grafisch dargestellt, wie beispielsweise in Abbildung 1 gezeigt. Die senkrechten Striche repraesentieren die (meist systeminternen) Kommunikationspartner, die auch als...