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Verfahren zur Beschreibung/Analyse/Darstellung des Verlustes von Sprachpaketen (RTP-Packet Loss) in VoIP-Umgebungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031554D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 10 (2004-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 49K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Wird Sprache ueber ein paketorientiertes Netzwerk uebertragen (z.B. Voice over IP), kann die Sprachqualitaet durch den Verlust von Sprachpaketen (Packet Loss) erheblich beeintraechtigt werden. Der Packet Loss kann zwar durch die Kontrolle der Vollstaendigkeit aller zu einem VoIP-Gespraech gehoerenden Sprachpakete (RTP-Pakete) an Hand der RTP-Sequenznummer ermittelt werden, jedoch ist zur Zeit keine adaequate Beschreibung des Paketverlustes verfuegbar. Bisher wurde versucht, eine konkrete Prozentzahl (z.B. 3% Packet Loss) als Grenzwert zwischen guter und schlechter VoIP-Sprachqualitaet anzugeben. Dabei bleibt jedoch die Verteilung des Packet Loss als kritischer Faktor voellig unberuecksichtigt. So wird ein Packet Loss, der ausschliesslich aus vielen Einzelpaketverlusten besteht, genauso bewertet wie ein zusammenhaengender Ausfall gleicher Laenge. Nur die Gesamtzahl der verlorenen Pakete im Vergleich zur Gesamtlaenge des Gespraeches ist entscheidend. Waehrend jedoch Einzelpaketverluste bei ausreichender Robustheit des verwendeten Codec moeglicherweise vom Empfaenger gar nicht wahrgenommen werden, fuehrt ein einzelner kompakter Packet Loss immer zu einer als stoerend empfundenen Sprachunterbrechung (Drop out).

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Verfahren zur Beschreibung/Analyse/Darstellung des Verlustes von Sprachpaketen (RTP-Packet Loss) in VoIP-Umgebungen

Idee: Olaf C. Zaencker, DE-Hamburg

Wird Sprache ueber ein paketorientiertes Netzwerk uebertragen (z.B. Voice over IP), kann die Sprachqualitaet durch den Verlust von Sprachpaketen (Packet Loss) erheblich beeintraechtigt werden. Der Packet Loss kann zwar durch die Kontrolle der Vollstaendigkeit aller zu einem VoIP- Gespraech gehoerenden Sprachpakete (RTP-Pakete) an Hand der RTP-Sequenznummer ermittelt werden, jedoch ist zur Zeit keine adaequate Beschreibung des Paketverlustes verfuegbar. Bisher wurde versucht, eine konkrete Prozentzahl (z.B. 3% Packet Loss) als Grenzwert zwischen guter und schlechter VoIP-Sprachqualitaet anzugeben. Dabei bleibt jedoch die Verteilung des Packet Loss als kritischer Faktor voellig unberuecksichtigt. So wird ein Packet Loss, der ausschliesslich aus vielen Einzelpaketverlusten besteht, genauso bewertet wie ein zusammenhaengender Ausfall gleicher Laenge. Nur die Gesamtzahl der verlorenen Pakete im Vergleich zur Gesamtlaenge des Gespraeches ist entscheidend. Waehrend jedoch Einzelpaketverluste bei ausreichender Robustheit des verwendeten Codec moeglicherweise vom Empfaenger gar nicht wahrgenommen werden, fuehrt ein einzelner kompakter Packet Loss immer zu einer als stoerend empfundenen Sprachunterbrechung (Drop out).

Um dies zu vermeiden, wurde der Begriff des Consecutive Packet Loss (Anzahl aufeinander folgender fehlender Pakete) eingefuehrt. Damit ist zunaechst nur die Laenge der Paketverluste beschreibbar. Als Grenzwert wird hier i.d.R. ein Maximum Consecutive Packet Loss verwendet. Allerdings ist auch damit der wirkliche Charakter des Packet Loss immer noch nicht ausreichend beschrieben, denn es fehlt eine Bewertung der Abstaende der Packet Loss Ereignisse. Waehrend lange Paketverluste (grosser Consecutive Packet Loss) definitiv als Zeichen schlechter Sprachqualitaet interpretiert werden koennen, ist der Einfluss von mehreren Einzelpaketverluste auf die Sprachqualitaet nicht definiert. Einzelpaketverluste in grossen Abstaenden sind norma...