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Verfahren zur kompakten Visualisierung von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031593D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 10 (2004-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 112K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Fehlersuche und Dokumentation von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken protokollieren viele programmtechnische Teilkomponenten die zwischen ihnen ausgetauschten Nachrichten sowie ihren jeweiligen Status. In grossen Kommunikationsnetzen fuehrt dies zu grossen Datenmengen und unuebersichtlich grossen grafischen Repraesentationen. Um dieses Problem zu verhindern, muessen die nicht benoetigten Informationen ausgeblendet werden. Heutige Dienstprogramme (Software Tools) bieten zur Ausblendung nicht benoetigter Informationen in der Visualisierung systemspezifische Filtermechanismen an. Ein allgemeiner systemuebergreifender Ansatz existiert bislang nicht. Ein neuartiges Verfahren nutzt mittels eines systemunabhaengigen Faltmechanismusses die Namensinformationen aus. Zudem wird ein systemunabhaengiger Filtermechanismus ueber Metadaten einschliesslich einer grafischen und textlichen Steuerung implementiert. A: Namensabhaengiger Faltmechanismus Die Kommunikationsvorgaenge werden zunaechst moeglichst kompakt grafisch dargestellt, wie beispielsweise im Sequenzdiagramm gemaess Abbildung 1 gezeigt. Darin repraesentieren die senkrechten Striche die (meist systeminternen) Kommunikationspartner, die auch als Instanzen bezeichnet werden. Im Beispiel gemaess Abbildung 1 gibt es somit zwei Instanzen, deren Namen in den Rechtecken ganz oben zu sehen sind. Die Pfeile dazwischen repraesentieren in chronologischer Folge von oben nach unten die Nachrichten zwischen den Instanzen, wobei der durchgezogene Strich jeweils diejenige Seite bezeichnet, die gerade aktiv ist. So kann in asynchronen Systemen eine Nachricht durchaus zweimal erscheinen - einmal zum Zeitpunkt des Versands und ein zweites Mal zum Zeitpunkt des Empfangs.

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Verfahren zur kompakten Visualisierung von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken

Idee: Juergen Luers, DE-Paderborn

Zur Fehlersuche und Dokumentation von Vorgaengen in Kommunikationsnetzwerken protokollieren viele programmtechnische Teilkomponenten die zwischen ihnen ausgetauschten Nachrichten sowie ihren jeweiligen Status. In grossen Kommunikationsnetzen fuehrt dies zu grossen Datenmengen und unuebersichtlich grossen grafischen Repraesentationen. Um dieses Problem zu verhindern, muessen die nicht benoetigten Informationen ausgeblendet werden.

Heutige Dienstprogramme (Software Tools) bieten zur Ausblendung nicht benoetigter Informationen in der Visualisierung systemspezifische Filtermechanismen an. Ein allgemeiner systemuebergreifender Ansatz existiert bislang nicht.

Ein neuartiges Verfahren nutzt mittels eines systemunabhaengigen Faltmechanismusses die Namensinformationen aus. Zudem wird ein systemunabhaengiger Filtermechanismus ueber Metadaten einschliesslich einer grafischen und textlichen Steuerung implementiert.

A: Namensabhaengiger Faltmechanismus

Die Kommunikationsvorgaenge werden zunaechst moeglichst kompakt grafisch dargestellt, wie beispielsweise im Sequenzdiagramm gemaess Abbildung 1 gezeigt. Darin repraesentieren die senkrechten Striche die (meist systeminternen) Kommunikationspartner, die auch als Instanzen bezeichnet werden. Im Beispiel gemaess Abbildung 1 gibt es somit zwei Instanzen, deren Namen in den Rechtecken ganz oben zu sehen sind. Die Pfeile dazwischen repraesentieren in chronologischer Folge von oben nach unten die Nachrichten zwischen den Instanzen, wobei der durchgezogene Strich jeweils diejenige Seite bezeichnet, die gerade aktiv ist. So kann in asynchronen Systemen eine Nachricht durchaus zweimal erscheinen - einmal zum Zeitpunkt des Versands und ein zweites Mal zum Zeitpunkt des Empfangs.

Der schraege Strich an den Ecken der Rechtecke zeigt an, dass die Instanzen gefaltet sind. Zur Anzeige der weggefalteten Informationen sind die Instanzen auszufalten. Das Ergebnis ist in Abbildung 2 beispielhaft gezeigt. Durch das Ausfalten wird sichtbar, dass sich hinter der ersten Instanz "IPNC" tatsaechlich zwei Instanzen verbergen, zwischen denen weitere Nachrichten ausgetauscht werden und die jeweils mehrere Statusuebergaenge aufweisen.

Das Besondere an dem Verfahren ist, dass zur Unterstuetzung der Faltung lediglich eine entsprechende Namenskonvention fuer die Instanzen einzuhalten ist. Jeder Instanzenname kann sich aus mehreren Teilen zusammensetzen, die durch einen besonderen Separator (z.B. Zeilenvorschub oder senkrechter Strich o.ae.) voneinander getrennt werden. So setzt sich im beschriebenen Beispiel der Instanzenname aus dem Namen der Komponente (hier: "IPNC") und dem Identifizierer der Instanz (hier: "0x0001" bzw. "0x0002") zusammen.

Wird das Einfalten fuer eine Instanz aktiviert, dann tastet sich der Algorithmus von dieser Instanz nach links und rechts vor. Alle Instanzen mit denselben ersten Namenste...