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Automatische Durchsatzregelung von Nachrichten eines elektronischen Vermittlungssystems an Bedienzentralen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031597D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 115K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Vermittlungsrechner werden ueber ein O&M-Kommunikationsnetz (Operation&Maintenance) aus der Ferne bedient. Vermittlungsrechner dienen hierbei dem Versenden oder Weiterleitung von Nachrichten auf elektronischem Weg, z.B. IP-Router fuer Nachrichten ueber das Internet, oder Vermittlungsrechner fuer das Vermitteln von Daten oder Sprache ueber digitale Mobil- oder Festnetze. Bedient werden sie unter Benutzung standardisierter Kommunikationsprotokolle, z.B. SNMP (Simple Network Management Protocol) oder Q3, die ueber Kommunikationsstacks (OSI oder TCP/UDP) an das O&M-Netz (z.B. X.25, IP) angeschlossen sind. Die bedienten Einheiten werden auch als "Agenten" bezeichnet, um den Aspekt, dass sie Komponenten eines Netzes sind, hervorzuheben. Jede Bedieneingabe (Request) laeuft ueber eine durch die o.g. hoeheren Protokolle eingerichtete logische Verbindung zum ausfuehrenden Agenten, und dessen Antwortmeldungen (Responses) laufen auf derselben Verbindung zurueck zu genau dem Bedienrechner, der den Request abgesendet hat. Die Responses sind also verbindungsspezifisch gebuendelt; sie benutzen keine anderen Verbindungen als die, die fuer den Request vorgegeben sind. Technisch unterstuetzt wird dies durch verbindungsspezifische FIFO-Warteschlangen fuer Responses, die sich an der Schnittstelle zwischen der O&M-Plattform und den Applikationsprozessen befinden. Durch sie erreicht man auch eine Sequentialisierung der unkoordiniert in die O&M-Platform eintretenden Responses. Verbindungsspezifisch heisst hier: Responses fuer Requests, die auf ein- und derselben Verbindung V1 eintreffen, durchlaufen genau die dieser Verbindung zugeordnete Warteschlange W1. Requests zu unterschiedlichen Verbindungen V1, V2 durchlaufen entsprechend voneinander verschiedene Warteschlangen W1, W2. Man kann sagen: Eine Warteschlange Wi muendet in die Verbindung Vi in vom Switch ausgehende Richtung zu einem der Bediengeraete. Die Warteschlangen sind hingegen nicht requestspezifisch; d.h., auch wenn Responses zu unterschiedlichen Requests gehoeren, durchlaufen sie nur dann genau dieselbe Warteschlange, wenn die Responses und ihre Requests genau zu der dieser Warteschlange zugeordneten Verbindung gehoeren.

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S

Automatische Durchsatzregelung von Nachrichten eines elektronischen Vermittlungssystems an Bedienzentralen

Idee: Dr. Karl Bernhardi, DE-Muenchen

Vermittlungsrechner werden ueber ein O&M-Kommunikationsnetz (Operation&Maintenance) aus der Ferne bedient. Vermittlungsrechner dienen hierbei dem Versenden oder Weiterleitung von Nachrichten auf elektronischem Weg, z.B. IP-Router fuer Nachrichten ueber das Internet, oder Vermittlungsrechner fuer das Vermitteln von Daten oder Sprache ueber digitale Mobil- oder Festnetze. Bedient werden sie unter Benutzung standardisierter Kommunikationsprotokolle, z.B. SNMP (Simple Network Management Protocol) oder Q3, die ueber Kommunikationsstacks (OSI oder TCP/UDP) an das O&M-Netz (z.B. X.25, IP) angeschlossen sind. Die bedienten Einheiten werden auch als "Agenten" bezeichnet, um den Aspekt, dass sie Komponenten eines Netzes sind, hervorzuheben.

Jede Bedieneingabe (Request) laeuft ueber eine durch die o.g. hoeheren Protokolle eingerichtete logische Verbindung zum ausfuehrenden Agenten, und dessen Antwortmeldungen (Responses) laufen auf derselben Verbindung zurueck zu genau dem Bedienrechner, der den Request abgesendet hat. Die Responses sind also verbindungsspezifisch gebuendelt; sie benutzen keine anderen Verbindungen als die, die fuer den Request vorgegeben sind. Technisch unterstuetzt wird dies durch verbindungsspezifische FIFO-Warteschlangen fuer Responses, die sich an der Schnittstelle zwischen der O&M-Plattform und den Applikationsprozessen befinden. Durch sie erreicht man auch eine Sequentialisierung der unkoordiniert in die O&M-Platform eintretenden Responses. Verbindungsspezifisch heisst hier: Responses fuer Requests, die auf ein- und derselben Verbindung V1eintreffen, durchlaufen genau die dieser Verbindung zugeordnete Warteschlange W1. Requests zu unterschiedlichen Verbindungen V1, V2 durchlaufen entsprechend voneinander verschiedene Warteschlangen W1, W2. Man kann sagen: Eine Warteschlange Wimuendet in die Verbindung Vi in vom Switch ausgehende Richtung zu einem der Bediengeraete. Die Warteschlangen sind hingegen nicht requestspezifisch; d.h., auch wenn Responses zu unterschiedlichen Requests gehoeren, durchlaufen sie nur dann genau dieselbe Warteschlange, wenn die Responses und ihre Requests genau zu der dieser Warteschlange zugeordneten Verbindung gehoeren.

Diese Warteschlangen besitzen eine Pufferwirkung: Bei genuegend grosser Netzlast der in die O&M- Plattform eintretenden Responses stauen sich diese in der Warteschlange. Wenn deren Rate ra

groesser als die Rate der von der O&M-Plattform in das Netz gegebenen Responses rn ist (ra > rn), waechst die Anzahl L der wartenden Responses mit der Zeit an. Im anderen Fall (ra < rn ), geringe Eingangslast, nimmt L ab. L bleibt konstant, wenn ra = rn (stationaerer Fall). Wenn Input und Output der Warteschlange ungeregelt sind, unterliegt L keiner weiteren Randbedingung. Dann ist im stationaeren Fall fuer L jeder beliebige Wert moeglich, denn L...