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Optischer Abtaster mit flexibler Linsenhalterlagerung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031838D
Publication Date: 2004-Oct-13
Document File: 6 page(s) / 110K

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Abstract

Die vorliegende Veröffentlichung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Abtasters für optische Speichermedien mit einer flexiblen Linsenhalterlagerung, einen mit Hilfe des Verfahrens hergestellten Abtaster sowie ein Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben optischer Speichermedien, das einen solchen Abtaster verwendet.

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Optischer Abtaster mit flexibler Linsenhalterlagerung

Die vorliegende Veröffentlichung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Abtasters für optische Speichermedien mit einer flexiblen Linsenhalterlagerung, einen mit Hilfe des Verfahrens hergestellten Abtaster sowie ein Gerät zum Lesen und/oder Beschreiben optischer Speichermedien, das einen solchen Abtaster verwendet.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Für optische Abtaster in Laufwerken für optische Speichermedien mit hoher Datendichte, wie zum Beispiel einen Recorder für DVD (Digital Versatile Disk), werden sogenannte 3D-Aktuatoren verwendet. Ein 3D-Aktuator erlaubt das Verstellen eines Linsenhalters in drei Bewegungsrichtungen. Es sind dies die Fokussierbewegung senkrecht zur Oberfläche des optischen Speichermediums, die Trackingbewegung (Spurführung) parallel zur Oberfläche des optischen Speichermediums und die Tiltbewegung (Verkippung) relativ zur Oberfläche des optischen Speichermediums. Für jede Bewegung im Magnetfeld wird ein der Bewegungsrichtung zugeordnetes Spulenpaar benötigt. Jedes Spulenpaar wiederum benötigt eine separate Zu- und Rückleitung. Diese sechs Leitungen werden nicht nur zur Stromleitung benutzt, sondern übernehmen gleichzeitig die Aufhängung des Aktuators im statischen Magnetfeld. Die Auslenkempfindlichkeit des Aktuators steht in direkter Verbindung mit der Anzahl der Leitungen. Je höher die Anzahl der Leitungen, desto schlechter die Eigenschaften. Um die wirksame Anzahl von Lagerungsdrähten zu reduzieren, werden die mittleren Leitungen vorzugsweise flexibel befestigt.

Gemäß einer bekannten Lösung ist für die mittleren Leitungen ein Anschlag zum Löten vorgesehen. Daher sind die mittleren Leitungen nur teilweise flexibel. Eine vollständig flexible Aufhängung ist allerdings schlecht lötbar, da beim Verlöten mit dem Lötkolben eine kleine Kraft ausgeübt wird.

TECHNISCHES PROBLEM

Es ist ein Ziel der vorliegenden Veröffentlichung, einen optischen Abtaster vorzuschlagen, der den oben erwähnten Nachteil vermeidet und bei Gewährleistung einer guten Verlötbarkeit eine flexible Befestigung der mittleren Leitungen erlaubt.

LÖSUNG

Dieses Ziel wird erreicht durch ein Verfahren zur Herstellung eines optischen Abtasters mit einem Aktuator mit zumindest einer in einer flexiblen Leitungsbefestigung befestigten Leitung, umfassend die Schritte:

- Fixieren der Leitungsbefestigung mit einer stabilisierenden Verbindung;

- Befestigen der Leitung in der Leitungsbefestigung;

- Entfernen der stabilisierenden Verbindung.

Zum Verlöten muss die Leitungsbefestigung für die flexible Leitung starr sein. Daher wird sie zunächst so mit angrenzenden, im Wesentlichen starren Bauteilen des Aktuators verbunden, dass eine starre Formgebung zum Verlöten entsteht. Nach dem Verlöten werden die stabilisierenden Verbindungen abgeschnitten, so dass die Leitungsbefestigung wieder beweglich ist. Auf...