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Verfahren zum Einsatz einer RFID basierten User Mobility und Presence

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032019D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25
Document File: 3 page(s) / 450K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

In heutigen Buero- und Geschaeftsumgebungen spielt die Erreichbarkeit und die Auffindbarkeit von Personen eine zunehmend wichtigere Rolle. Derzeit genutzte Verfahren, die sich mit der Mobility und Presence auseinandersetzen, haben alle den Nachteil, dass sich Benutzer explizit an Terminals, Endgeraeten oder anderen Geraeten anmelden und authentifizieren muessen, um ihren aktuellen Aufenthaltsort anzugeben. Im Bereich der Personalcomputer sind diese Verfahren allgemein akzeptiert. Fuer Telefonieendgeraete scheitert jedoch gerade die Presence-Anwendung, da der jeweilige Benutzer in der Regel nicht bereit ist, einen Presence-Status am Telefonieendgeraet ueber beispielsweise die Tastatur zu setzen. Weiterhin kommen derzeit Assistant-Funktionalitaeten zum Einsatz, die es einem Benutzer ermoeglichen, Erreichbarkeitsprofile anzulegen und in einem umfangreichen Regelwerk (Rules Engine) zu bearbeiten. Die erstellten Erreichbarkeitsprofile koennen dann je nach situationsbedingtem Kontext und den Beduerfnissen des Benutzers manuell aktiviert werden. Die nachfolgende Idee basiert auf dem Einsatz der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Bei der RFID-Technik handelt es sich um eine Identifikationstechnik, die auf der drahtlosen Uebertragung von Daten zwischen einem Traeger (Transponder) und einem Empfaenger (Lese-/Schreibgeraet) basiert. Der Leser benoetigt keinen optischen Kontakt zum Transponder. Durch die robusten Bauweisen der verschiedenen Transpondertraeger ist diese Technik sehr zuverlaessig. Transponder bieten eine extrem hohe Lesesicherheit, eine schnellere Datenerfassung und eine vielfache Nutzung der Datentraeger durch immer neue Daten, die auf dem Transponder gegen die alten Daten ausgetauscht werden koennen.

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S

Verfahren zum Einsatz einer RFID basierten User Mobility und Presence

Idee: Thomas Hanna, DE-Paderborn; Klaus-Josef Kunte, DE-Paderborn; Bruno Bozionek, DE-

Paderborn; Rainer Zimmermann, DE-Paderborn

In heutigen Buero- und Geschaeftsumgebungen spielt die Erreichbarkeit und die Auffindbarkeit von Personen eine zunehmend wichtigere Rolle. Derzeit genutzte Verfahren, die sich mit der Mobility und Presence auseinandersetzen, haben alle den Nachteil, dass sich Benutzer explizit an Terminals, Endgeraeten oder anderen Geraeten anmelden und authentifizieren muessen, um ihren aktuellen Aufenthaltsort anzugeben. Im Bereich der Personalcomputer sind diese Verfahren allgemein akzeptiert. Fuer Telefonieendgeraete scheitert jedoch gerade die Presence-Anwendung, da der jeweilige Benutzer in der Regel nicht bereit ist, einen Presence-Status am Telefonieendgeraet ueber beispielsweise die Tastatur zu setzen. Weiterhin kommen derzeit Assistant-Funktionalitaeten zum Einsatz, die es einem Benutzer ermoeglichen, Erreichbarkeitsprofile anzulegen und in einem umfangreichen Regelwerk (Rules Engine) zu bearbeiten. Die erstellten Erreichbarkeitsprofile koennen dann je nach situationsbedingtem Kontext und den Beduerfnissen des Benutzers manuell aktiviert werden.

Die nachfolgende Idee basiert auf dem Einsatz der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Bei der RFID-Technik handelt es sich um eine Identifikationstechnik, die auf der drahtlosen Uebertragung von Daten zwischen einem Traeger (Transponder) und einem Empfaenger (Lese-/Schreibgeraet) basiert. Der Leser benoetigt keinen optischen Kontakt zum Transponder. Durch die robusten Bauweisen der verschiedenen Transpondertraeger ist diese Technik sehr zuverlaessig. Transponder bieten eine extrem hohe Lesesicherheit, eine schnellere Datenerfassung und eine vielfache Nutzung der Datentraeger durch immer neue Daten, die auf dem Transponder gegen die alten Daten ausgetauscht werden koennen.

Das Verfahren sieht eine Integration eines RFID-Lesegeraetes in einem Telefonieendgeraet vor. Dabei koennen Telefonieendgeraete Personalcomputer, PDAs (Personal Digital Assistant) oder andere Geraete sein, die dafuer nutzbar gemacht werden koennen. Die jeweiligen Benutzer tragen einen RFID-Transponder bei sich (beispielsweise in Form eines Mitarbeiterausweises oder in Form eines Aufklebers, der auf bestehenden Ausweisen angebracht werden kann). Es ist ausreichend, auf diesen Transpondern lediglich einfache IDs (Identifications) zu speichern. Die Lesegeraete sind nun in der Lage, in der Naehe befindliche Transponder zu orten. Die Reichweite der Ortung haengt dabei von dem eingesetzten Lesegeraet ab. Das entsprechende Telefonieendgeraet uebertraegt nun durch ein geeignetes Protokoll ueber die bestehende Infrastruktur die auf den georteten Transpondern befindlichen Daten an einen zentralen Dienst, der fuer die weitere Verarbeitung zustaendig ist. Dieser Dienst speichert die Zuordnungen zwischen Telefonieendgeraeten und...