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Erhoehung der Kindersitzdetektionshoehe durch Erhoehung der Anzahl der Windungen der Sendeantenne bzw. Empfangsantenne

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032177D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25
Document File: 2 page(s) / 32K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Kindersitzerkennungssysteme in Kraftfahrzeugen bestehen meist aus einer Sendeantenne sowie (einer, zumeist aber) zwei Empfangsantennen, welche unter der Sitzoberflaeche des Fahrzeugsitzes angeordnet sind. Zugeordnete Transponder befinden sich fest montiert im Kindersitz. Zur Erkennung des Kindersitzes auf dem Sitz sendet die Sendeantenne zunaechst ein elektromagnetisches Signal aus. Die Transponder nehmen dieses Signal auf und senden ein aus dem Signal abgeleitetes moduliertes Signal an die Empfangsantennen zurueck. Auf der Empfaengerseite kann aus dem modulierten Signal ein Kindersitz erkannt werden, bei zwei Empfangsantennen ggf. sogar dessen Orientierung. Es ist nun wuenschenswert, die maximale Detektionshoehe, das heisst den maximalen Abstand des Kindersitzes vom Fahrzeugsitz, bei dem ein Kindersitz gerade noch sicher erkannt werden kann, weiter zu erhoehen. Gleichzeitig soll die benoetigte Mindestspannung fuer den Betrieb der Sendeantenne von meist 9V jedoch beibehalten werden oder besser: verringert werden. Bislang bestehen die Antennensysteme meist aus Silberleitbahnen, die zumeist auf Folien aufgedruckt sind, beispielsweise auf Foliensensoren zur Sitzbelegungserkennung, mit nur einer Windung (s. Abbildung 1). Sie haben einen bestimmten Widerstand und die Erweiterung um zusaetzliche Windungen ist nicht moeglich, da es an den Kreuzungspunkten zu einem Kurzschluss kaeme. Der Widerstand ist verantwortlich dafuer, dass die angelegte Spannung bei einer vorgegebenen Stromstaerke entsprechend hoch gewaehlt sein muss. Bei einem Strom von 560mA und einem Widerstand von 15 Ohm muss die Einspeisespannung mindestens 8,4V betragen. Abbildung 1 zeigt eine Sendeantenne und eine rechte und linke Empfangsantenne, die flaechig auf einem Foliensensor angeordnet sind und sich dabei teilweise flaechig ueberlappen. Soll bei gleichem Strom und gleicher Detektionshoehe bereits eine niedrigere Spannung ausreichen, so muss der Widerstand der Antenne erniedrigt werden. Bislang werden die Sendeantennen zu diesem Zweck sehr breit ausgefuehrt, was den Widerstand zwar senkt, aber beispielsweise den Verbau der Folie im Sitz erschwert und auch den Sitzkomfort erniedrigt. Alternativ kann die Einspeisespannung ueber einen Schaltregler erhoeht werden, was im Allgemeinen allerdings die Kosten zur Herstellung eines solchen Kindersitzerkennungssystems und damit dessen Preis in die Hoehe treibt.

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Erhoehung der Kindersitzdetektionshoehe durch Erhoehung der Anzahl der Windungen der Sendeantenne bzw. Empfangsantenne

Idee: Gerhard Wild, DE-Regensburg

Kindersitzerkennungssysteme in Kraftfahrzeugen bestehen meist aus einer Sendeantenne sowie (einer, zumeist aber) zwei Empfangsantennen, welche unter der Sitzoberflaeche des Fahrzeugsitzes angeordnet sind. Zugeordnete Transponder befinden sich fest montiert im Kindersitz. Zur Erkennung des Kindersitzes auf dem Sitz sendet die Sendeantenne zunaechst ein elektromagnetisches Signal aus. Die Transponder nehmen dieses Signal auf und senden ein aus dem Signal abgeleitetes moduliertes Signal an die Empfangsantennen zurueck. Auf der Empfaengerseite kann aus dem modulierten Signal ein Kindersitz erkannt werden, bei zwei Empfangsantennen ggf. sogar dessen Orientierung.

Es ist nun wuenschenswert, die maximale Detektionshoehe, das heisst den maximalen Abstand des Kindersitzes vom Fahrzeugsitz, bei dem ein Kindersitz gerade noch sicher erkannt werden kann, weiter zu erhoehen. Gleichzeitig soll die benoetigte Mindestspannung fuer den Betrieb der Sendeantenne von meist 9V jedoch beibehalten werden oder besser: verringert werden. Bislang bestehen die Antennensysteme meist aus Silberleitbahnen, die zumeist auf Folien aufgedruckt sind, beispielsweise auf Foliensensoren zur Sitzbelegungserkennung, mit nur einer Windung (s. Abbildung
1). Sie haben einen bestimmten Widerstand und die Erweiterung um zusaetzliche Windungen ist nicht moeglich, da es an den Kreuzungspunkten zu einem Kurzschluss kaeme. Der Widerstand ist verantwortlich dafuer, dass die angelegte Spannung bei einer vorgegebenen Stromstaerke entsprechend hoch gewaehlt sein muss. Bei einem Strom von 560mA und einem Widerstand von 15 Ohm muss die Einspeisespannung mindestens 8,4V betragen. Abbildung 1 zeigt eine Sendeantenne und eine rechte und linke Empfangsantenne, die flaechig auf einem Foliensensor angeordnet sind und sich dabei teilweise flaechig ueberlappen. Soll bei gleichem Strom und gleicher Detektionshoehe bereits eine niedrigere Spannung ausreichen, so muss der Widerstand der Antenne erniedrigt werden. Bislang werden die Sendeantennen zu diesem Zweck sehr breit ausgefuehrt, was den Widerstand zwar senkt, aber beispielsweise...