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Doppelnutzung eines Ausgangs-Transistors fuer Spannungsregler oder PVM

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032248D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 29K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Um den Benutzer eines Mobiltelefons auf einen eingehenden Anruf aufmerksam zu machen, sind solche Geraete zumeist auch mit einem Vibrationsalarm ausgestattet. Dieser wird ueblicherweise mittels eines kleinen Vibrationsmotors realisiert, welcher auf zwei Arten betrieben werden kann: (a) Der Motor wird von einem Spannungsregler mit einer definierten Spannung (z.B. 2,8V) versorgt. (b) Der Motor wird direkt an die Batterie (bzw. den Akku) angeschlossen. Durch eine Puls-Weiten-Modulation (PWM) wird die mittlere Leistung des Motors eingestellt, und eine Aenderung der Batteriespannung wird durch Anpassen des Puls-Pausen-Verhaeltnisses ausgeglichen. Im Allgemeinen ist beim Design eines zur Motoransteuerung vorgesehenen ICs oder ASICs (Application-Specific Integrated Circuit) weder bekannt, fuer welchen Motortyp der jeweilige Integrierte Schaltkreis verwendet werden soll, noch welches Geraet mit einem Motor ausgestattet werden soll. Dies wuerde bedeuten, dass beide Varianten im Design des ICs oder ASICs integriert sein muessten. Die Folge waeren Mehrkosten zum einen aufgrund der groesseren Chipflaeche, zum anderen aufgrund der hoeheren Anzahl der Pins. Eine Loesung des Problems bietet die Verwendung ein und desselben Ausgangs-Transistors auf dem IC bzw. ASIC sowohl fuer Variante (a) als auch fuer Variante (b) (vgl. Ausfuehrungsbeispiel in Abb. 1). Dieser Transistor fungiert in (a) als Ausgangstreiber eines Spannungsreglers, in (b) als Schalter einer PWM. Die Umschaltung zwischen beiden Betriebsarten kann beispielsweise von einem Mikrocontroller (µC) gesteuert werden. Um die Flexibilitaet des Einsatzes der Schaltung zu erhoehen, koennen fuer Variante (a) unterschiedliche Spannungen implementiert werden, welche z.B. mittels µC einzustellen sind. Variante (b) hat den Vorteil, dass kein Kondensator zur Stabilisierung des Spannungsreglers benoetigt wird. Zudem ist die Verlustleistung in Variante (b) geringer als in Variante (a).

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Doppelnutzung eines Ausgangs-Transistors fuer Spannungsregler oder PVM

Idee: Jan Falkenstein, DE-Muenchen; Ivo Huber, DE-Muenchen; Christian Plattner, DE-Muenchen

Um den Benutzer eines Mobiltelefons auf einen eingehenden Anruf aufmerksam zu machen, sind solche Geraete zumeist auch mit einem Vibrationsalarm ausgestattet. Dieser wird ueblicherweise mittels eines kleinen Vibrationsmotors realisiert, welcher auf zwei Arten betrieben werden kann:

(a) Der Motor wird von einem Spannungsregler mit einer definierten Spannung (z.B. 2,8V) versorgt.

(b) Der Motor wird direkt an die Batterie (bzw. den Akku) angeschlossen. Durch eine Puls-Weiten- Modulation (PWM) wird die mittlere Leistung des Motors eingestellt, und eine Aenderung der Batteriespannung wird durch Anpassen des Puls-Pausen-Verhaeltnisses ausgeglichen.

Im Allgemeinen ist beim Design eines zur Motoransteuerung vorgesehenen ICs oder ASICs (Application-Specific Integrated Circuit) weder bekannt, fuer welchen Motortyp der jeweilige Integrierte Schaltkreis verwendet werden soll, noch welches Geraet mit einem Motor ausgestattet werden soll. Dies wuerde bedeuten, dass beide Varianten im Design des ICs oder ASICs integriert sein muessten. Die Folge waeren Mehrkosten zum einen aufgrund der groesseren Chipflaeche, zum anderen aufgrund der hoeheren Anzahl der Pins.

Eine Loesung des Problems bietet die Verwendung ein und desselben Ausgangs-Transistors auf dem IC bzw. ASIC sowohl fuer Variante (a) als auch fuer Variante (b)...