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Optimale Lueftersteuerung modular bestueckter elektronischer Systeme

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032254D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25
Document File: 2 page(s) / 345K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Elektronische Systeme mit hoher Integrationsdichte wie beispielsweise moderne uebertragungstechnische Geraete erfordern ueblicherweise eine Kuehlung ueber Luefter. Die Kuehlung muss dabei auf maximale Grenzfaelle der Systemzustaende und der Einsatzbedingungen hin bezueglich einer ausreichenden Kuehlung dimensioniert sein. Um hierfuer eine optimale Luefterlebensdauer, eine niedrige Geraeuschemission und eine geringstmoegliche Verlustleistungserhoehung sicherzustellen, ist eine Regelung der Luefterleistung erforderlich. Diese Regelung muss die Verlustleistung im System in Abhaengigkeit von der Bestueckung und die Umgebungstemperatur beruecksichtigen. Bislang verwendete Konzepte der Luefterregelung verwenden Temperaturfuehler fuer die einstroemende und die austretende Luft im System in Verbindung mit einer Regelung ueber spannungs- oder drehzahlgesteuerte Drehzahlfuehrung der Luefteranordnung. Die Temperaturfuehler sind zumeist stationaer angebracht und geben daher ueber die Waermeverteilung im System und der zugehoerigen abgehenden Luft keine umfassende Aussage. Die Regelung muss daher einen Vorhalt einschliessen, um den Einfluss der Systembestueckung bei der Einhaltung einer ausreichenden Kuehlung im Grenzfall sicherzustellen. Bei Systemen, welche aus modular bestueckbaren Funktionsbaugruppen und einer Systemsteuereinheit mit softwarebasiertem Systemmanagement besteht, kann nun mit einem neuen Verfahren der Vorhalt stark eingeschraenkt werden. Die Systembestueckung, die ueber die Datenbasis der Systemsteuersoftware erfasst ist, wird dabei als zusaetzliche Steuergroesse fuer die Luefterregelung herangezogen. Damit entfaellt der Vorhalt in der eingestellten Luefterleistung fuer den Einfluss der Systembestueckung und der Aufwand fuer die Temperaturerfassung der austretenden Abluft kann deutlich reduziert werden oder vollstaendig entfallen, da die Lueftersteuerung allein ueber die Lufteintrittstemperatur und die Systembestueckung ermoeglicht wird.

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S

Optimale Lueftersteuerung modular bestueckter elektronischer Systeme

Idee: Josef Wiedl, DE-Muenchen; Dr. Walter Proebster, DE-Muenchen

Elektronische Systeme mit hoher Integrationsdichte wie beispielsweise moderne uebertragungstechnische Geraete erfordern ueblicherweise eine Kuehlung ueber Luefter. Die Kuehlung muss dabei auf maximale Grenzfaelle der Systemzustaende und der Einsatzbedingungen hin bezueglich einer ausreichenden Kuehlung dimensioniert sein. Um hierfuer eine optimale Luefterlebensdauer, eine niedrige Geraeuschemission und eine geringstmoegliche Verlustleistungserhoehung sicherzustellen, ist eine Regelung der Luefterleistung erforderlich. Diese Regelung muss die Verlustleistung im System in Abhaengigkeit von der Bestueckung und die Umgebungstemperatur beruecksichtigen. Bislang verwendete Konzepte der Luefterregelung verwenden Temperaturfuehler fuer die einstroemende und die austretende Luft im System in Verbindung mit einer Regelung ueber spannungs- oder drehzahlgesteuerte Drehzahlfuehrung der Luefteranordnung. Die Temperaturfuehler sind zumeist stationaer angebracht und geben daher ueber die Waermeverteilung im System und der zugehoerigen abgehenden Luft keine umfassende Aussage. Die Regelung muss daher einen Vorhalt einschliessen, um den Einfluss der Systembestueckung bei der Einhaltung einer ausreichenden Kuehlung im Grenzfall sicherzustellen.

Bei Systemen, welche aus modular bestueckbaren Funktionsbaugruppen und einer Systemsteuereinheit mit softwarebasiertem Systemmanagement besteht, kann nun mit einem neuen Verfahren der Vorhalt stark eingeschraenkt werden. Die Systembestueckung, die ueber die Datenbasis der Systemsteuersoftware erfasst ist, wird dabei als zusaetzliche Steuergroesse fuer die Luefterregelung herangezogen. Da...