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Verfahren zum optimierten Logging von Ereignismeldungen an NM-EM Schnittstellen in einer „Multi-Manager“-Konfiguration

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032257D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25
Document File: 5 page(s) / 107K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die TMN-Prinzipien (TMN Telecommunication Management Network) definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes. Jede Schicht stellt dabei eine doppelte Funktion sicher. Dies ist zum einen eine Manager-Funktion (im managing system“) fuer die darunter liegende Schicht (falls vorhanden) und zum anderen eine Agenten-Funktion (im „managed system“) fuer die naechsthoehere Schicht (falls vorhanden). Fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes sind aus betrieblicher Sicht meist zwei Managementebenen von Bedeutung:  Die „Network Management“-Ebene, deren Funktionalitaet von einem sog. Netzmanager (NM) realisiert wird. Zur Ermoeglichung einer funktionalen Integration herstellerspezifischer Netzregionen unter einem einheitlichen NM, muss die Schnittstelle zwischen NMC (Network Management Centre) und den (regionalen) sog. Element Managers (EMs) herstellerunabhaengig sein.  Die „Network Element Management“-Ebene, deren Funktionalitaet von (regionalen) Element Managers (EMs) realisiert wird. Diese werden vom gleichen Hersteller wie die dazugehoerigen Netzelemente (Network Elements, NE) geliefert. Die EMs spielen fuer die darunter liegenden Netzelemente die Managerrolle und fuer uebergeordnete NM die Agentenrolle. Zur Netzueberwachung und –kontrolle startet ein Manager Operationen (requests), die in Agenten ausgefuehrt werden und entsprechende Rueckmeldungen (responses) erhalten. Ein Agent erkennt relevante Netzereignisse (events, z.B. ein Alarm), generiert sog. Notifications und uebertraegt diese als Ereignismeldungen (event reports) an den Manager.

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Verfahren zum optimierten Logging von Ereignismeldungen an NM-EM Schnittstellen in einer "Multi-Manager"-Konfiguration

Idee: Lucian Hirsch, DE-Muenchen

Die TMN-Prinzipien (TMN Telecommunication Management Network) definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes. Jede Schicht stellt dabei eine doppelte Funktion sicher. Dies ist zum einen eine Manager-Funktion (im managing system") fuer die darunter liegende Schicht (falls vorhanden) und zum anderen eine Agenten-Funktion (im "managed system") fuer die naechsthoehere Schicht (falls vorhanden). Fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes sind aus betrieblicher Sicht meist zwei Managementebenen von Bedeutung:

- Die "Network Management"-Ebene, deren Funktionalitaet von einem sog. Netzmanager (NM) realisiert wird. Zur Ermoeglichung einer funktionalen Integration herstellerspezifischer Netzregionen unter einem einheitlichen NM, muss die Schnittstelle zwischen NMC (Network Management Centre) und den (regionalen) sog. Element Managers (EMs) herstellerunabhaengig sein.

- Die "Network Element Management"-Ebene, deren Funktionalitaet von (regionalen) Element

Managers (EMs) realisiert wird. Diese werden vom gleichen Hersteller wie die dazugehoerigen Netzelemente (Network Elements, NE) geliefert. Die EMs spielen fuer die darunter liegenden Netzelemente die Managerrolle und fuer uebergeordnete NM die Agentenrolle.

Zur Netzueberwachung und -kontrolle startet ein Manager Operationen (requests), die in Agenten ausgefuehrt werden und entsprechende Rueckmeldungen (responses) erhalten. Ein Agent erkennt relevante Netzereignisse (events, z.B. ein Alarm), generiert sog. Notifications und uebertraegt diese als Ereignismeldungen (event reports) an den Manager.

Die Kommunikation zwischen Manager und Agent erfolgt ueber Managementschnittstellen. Diese werden in einer objektorientierten Umgebung durch ein Kommunikationsprotokoll und ein Objektmodell gekennzeichnet. Beispiele fuer derartige Kommunikationsprotokolle sind CORBA (Common Object Request Broker Architecture), CMIP (Common Management Information Protocol) und SNMP (Simple Network Management Protocol). Solche Schnittstellen (siehe Abbildung 1) sind bekannt beispielsweise zwischen Network Element Management- und Network Element-Ebene (EM- NE) bzw. zwischen Network Management- und Network Element Management-Ebene (NM-EM). Die Schnittstelle NM-EM ist ein Beispiel fuer eine moegliche "Multi-Manager"-Konfiguration. Hier koennen mehrere NMCs (Network Managment Centre) an einem OMC (Operation and Maintainance Centre) angeschlossen sein, wobei jedes NMC eine spezifische Managementaufgabe uebernehmen kann.

In einer Multi-Manager-Umgebung muss der Agent in der Lage sein, Anforderungen von mehreren Managern gleichzeitig zu bewaeltigen. Ein Manager kann aber nur dann seine Funktion optimal erfuellen, wenn relevante Ereignismeldungen in untergeordneten Agenten entsprechend bearbeitet werden. Dazu werden folgende Ereignisse...