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Verfahren zur universellen Adressierung von Datenobjekten (Open-Address-Broker-Architecture)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032438D
Original Publication Date: 2004-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Dec-25
Document File: 3 page(s) / 86K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer einen uebersichtlicheren und einfacheren Umgang mit elektronischen Daten soll das Navigieren bzw. Adressieren in Objektbaeumen bzw. Objekt(beziehungs)netzen mit einem Software-Werkzeug unabhaengig von der physischen Datenorganisation und unabhaengig von der physischen Adressierung ueber alle Objekte ermoeglicht werden. Der Computer-Anwender moechte zu allen Objekten gelangen und dabei von der physischen Adressierung bzw. dem Datenformat abstrahieren: So moechte er z.B. aus einem Dateisystem (Katalog- und Dateistruktur) die Inhalte einer XML-basierten Datei einer anderen, zweiten Datenbank erreichen, ohne mehrere Software-Werkzeuge benutzen zu muessen. Bisher musste der Anwender abhaengig vom Datenformat mehrere Software-Werkzeuge verwenden, um in seinem Datenbestand zu navigieren bzw. Datenobjekte in seinem Datenbestand zu adressieren. Der Grund liegt darin, dass diese Software-Werkzeuge typischerweise abhaengig vom Datenformat auf eine Adressierungsart beschraenkt sind (Dateimanager, Datenbank, XML-Parser, etc.). Des Weiteren ermoeglichen so genannte Software-Broker-Architekturen, wie sie z.B. von den Geraetetreiberkonzepten her bekannt sind, mittels einer gemeinsamen Software-Schnittstelle die Integration z.B. verschiedener Geraetetypen unterschiedlicher Hersteller. Angewandt auf die Adressierung von Datenobjekten werden bei einer Software-Broker-Architektur die Datenobjekte verschiedener Datenformate mittels eines gemeinsamen einheitlichen Adressierungsformats adaptiert. Dabei muessen fuer alle Datenformate Software-Module mit einer standardisierten Software-Schnittstelle bereitgestellt werden, welche die ueber alle gemeinsam festzulegende Adressierungsart des Software-Brokers unterstuetzen.

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S

Verfahren zur universellen Adressierung von Datenobjekten (Open-Address- Broker-Architecture)

Idee: Rudolf Pohlan, DE-Karlsruhe

Fuer einen uebersichtlicheren und einfacheren Umgang mit elektronischen Daten soll das Navigieren bzw. Adressieren in Objektbaeumen bzw. Objekt(beziehungs)netzen mit einem Software-Werkzeug unabhaengig von der physischen Datenorganisation und unabhaengig von der physischen Adressierung ueber alle Objekte ermoeglicht werden. Der Computer-Anwender moechte zu allen Objekten gelangen und dabei von der physischen Adressierung bzw. dem Datenformat abstrahieren: So moechte er z.B. aus einem Dateisystem (Katalog- und Dateistruktur) die Inhalte einer XML- basierten Datei einer anderen, zweiten Datenbank erreichen, ohne mehrere Software-Werkzeuge benutzen zu muessen.

Bisher musste der Anwender abhaengig vom Datenformat mehrere Software-Werkzeuge verwenden, um in seinem Datenbestand zu navigieren bzw. Datenobjekte in seinem Datenbestand zu adressieren. Der Grund liegt darin, dass diese Software-Werkzeuge typischerweise abhaengig vom Datenformat auf eine Adressierungsart beschraenkt sind (Dateimanager, Datenbank, XML-Parser, etc.). Des Weiteren ermoeglichen so genannte Software-Broker-Architekturen, wie sie z.B. von den Geraetetreiberkonzepten her bekannt sind, mittels einer gemeinsamen Software-Schnittstelle die Integration z.B. verschiedener Geraetetypen unterschiedlicher Hersteller. Angewandt auf die Adressierung von Datenobjekten werden bei einer Software-Broker-Architektur die Datenobjekte verschiedener Datenformate mittels eines gemeinsamen einheitlichen Adressierungsformats adaptiert. Dabei muessen fuer alle Datenformate Software-Module mit einer standardisierten Software- Schnittstelle bereitgestellt werden, welche die ueber alle gemeinsam festzulegende Adressierungsart des Software-Brokers unterstuetzen.

Von Nachteil sind sowohl der erstgenannte Wechsel des Software-Werkzeugs als auch die Anwendung einer herkoemmlichen Software-Broker-Architektur. Bei letztgenannter ist die Abbildung auf eine gemeinsame Adressierungsart aufwaendig und kann im Zweifelsfall misslingen bzw. eine Revision des Prinzips der gemeinsamen Adressierung erfordern.

Eine Loesung des Problems bietet die Umsetzung folgender Idee: Anstelle der bisher fest vorgegebenen Adresse (Adressierungsart) wird eine universelle Adresse derart definiert, dass beliebige Adressierungsarten damit beschrieben werden koennen. Die universelle Adresse besteht dabei grundsaetzlich aus einem Adressierungstyp und der eigentlichen (herkoemmlichen) Adresse in Abhaengigkeit vom Adressierungstyp. Die Adresse wird dabei nicht sofort interpretiert, sondern von einer Software-Komponente - dem Address-Type-Broker (im Rahmen dieses Textes neu definierter Begriff) - abhaengig vom Adressierungstyp an das Software-Modul verteilt, der di...