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Unbegrenzte optische Verzoegerungsleitung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032440D
Published in the IP.com Journal: Volume 4 Issue 12 (2004-12-25)
Included in the Prior Art Database: 2004-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 75K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Vermaschte hochbitratige Optical Time Domain Multiplex (OTDM) Systeme benoetigen an den Netzknoten (Add Drop Multiplexer - ADM) Verzoegerungsleitungen, welche die relativen Phasendifferenzen und deren zeitliche Aenderungen ausgleichen. Derartige Netzknoten sind Stand der Technik. Sie benutzen allesamt optische Verzoegerungselemente, mit dem die optische Pfadlaenge eines Pfades relativ zu einem anderen Pfad veraendert werden kann. Das Problem besteht darin, OTDM-Signale, bei denen nicht alle Zeitschlitze belegt sind, mit anderen OTDM-Signalen zu mischen, bei denen ebenfalls nicht alle Zeitschlitze belegt sind, ohne dass Kollisionen auftreten. Wenn nun zwei OTDM-Signale zeitlich derart aufeinander abgestimmt sind, dass ein kollisionsfreies Mischen beider Signale moeglich ist, dann muss die relative optische Pfadlaenge beider Signale konstant gehalten werden, auch wenn sich beispielsweise durch Umwelteinfluesse die jeweiligen optischen Pfadlaengen aendern. Daher werden in allen Netzknoten optische Verzoegerungsleitungen eingesetzt. Hierbei sind nur die relativen Verzoegerungen wichtig. Das bedeutet, wenn beispielsweise ein Datenstrom mit 15 OTDM-Kanaelen zu je 10 Gbit/s und ein weiterer OTDM-Datenstrom mit einem Kanal zu 10 Gbit/s zu einem Datenstrom mit 160 Gbit/s vereinigt werden soll, ist es wichtig, dass der 10 Gbit/s Datenstrom genau in den freien Zeitschlitz des 150 Gbit/s Datenstroms eingefuegt wird. Es ist jedoch unwichtig, ob dieses Einfuegen eine Bitdauer der Basisdatenrate frueher oder spaeter erfolgt. In diesem Beispiel sind also alle Verzoegerungen von n*100 ps (n ist eine natuerliche Zahl, 100 ps entspricht dem zeitlichen Abstand zweier Bits bei einer Datenrate von 10 Gbit/s) aequivalent.

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S

Unbegrenzte optische Verzoegerungsleitung

Idee: Dr. Gottfried Lehmann, DE-Muenchen; Dr. Harald Rohde, DE-Muenchen; Wolfgang Schairer,

DE-Muenchen

Vermaschte hochbitratige Optical Time Domain Multiplex (OTDM) Systeme benoetigen an den Netzknoten (Add Drop Multiplexer - ADM) Verzoegerungsleitungen, welche die relativen Phasendifferenzen und deren zeitliche Aenderungen ausgleichen. Derartige Netzknoten sind Stand der Technik. Sie benutzen allesamt optische Verzoegerungselemente, mit dem die optische Pfadlaenge eines Pfades relativ zu einem anderen Pfad veraendert werden kann. Das Problem besteht darin, OTDM-Signale, bei denen nicht alle Zeitschlitze belegt sind, mit anderen OTDM- Signalen zu mischen, bei denen ebenfalls nicht alle Zeitschlitze belegt sind, ohne dass Kollisionen auftreten.

Wenn nun zwei OTDM-Signale zeitlich derart aufeinander abgestimmt sind, dass ein kollisionsfreies Mischen beider Signale moeglich ist, dann muss die relative optische Pfadlaenge beider Signale konstant gehalten werden, auch wenn sich beispielsweise durch Umwelteinfluesse die jeweiligen optischen Pfadlaengen aendern. Daher werden in allen Netzknoten optische Verzoegerungsleitungen eingesetzt.

Hierbei sind nur die relativen Verzoegerungen wichtig. Das bedeutet, wenn beispielsweise ein Datenstrom mit 15 OTDM-Kanaelen zu je 10 Gbit/s und ein weiterer OTDM-Datenstrom mit einem Kanal zu 10 Gbit/s zu einem Datenstrom mit 160 Gbit/s vereinigt werden soll, ist es wichtig, dass der 10 Gbit/s Datenstrom genau in den freien Zeitschlitz des 150 Gbit/s Datenstroms eingefuegt wird. Es ist jedoch unwichtig, ob dieses Einfuegen eine Bitdauer der Basisdatenrate frueher oder spaeter erfolgt. In diesem Beispiel sind also alle Verzoegerungen von n*100 ps (n ist eine natuerliche Zahl, 100 ps entspricht dem zeitlichen Abstand zweier Bits bei einer Datenrate von 10 Gbit/s) aequivalent.

Das Problem besteht nun darin, dass diese Verzoegerungsleistungen, wenn sie beispielsweise durch eine optische Freistrahlstrecke oder auch durch eine heizbare Glasfaser realisiert werden, einen "Anschlag" haben. Wenn also das Ende des Verzoegerungsbereichs erreicht ist, koennen die Strecken die Regelung nicht aufrechterhalten. In diesem Fall muss einer der optischen Pfade ausgeschaltet werden, und die Verzoegerungsleitung wird auf einen Verzoegerungswert zurueckgesetzt, welcher genug Spielraum fuer die zukuenftig zu erwartenden Verzoeg...